| Live-Rollenspieler würden bis zu 2 Tage überleben |
Die Todesursachen sind vielfältig: Aufgrund der häufig schwächlichen Konstitution von Rollenspielern würden die meisten binnen weniger Stunden von Krankheiten wie Pest, Pocken oder Lepra dahingerafft werden. Eine nicht zu vernachlässigende Anzahl Rollenspieler würde aber auch mangels Aerosol-Spray und Insulin an eigenen Krankheiten wie Asthma oder Diabetes sterben. Heiltränke aus Krötensud und Alraunen oder Heilzauber würden da wenig bis gar nicht helfen.
![]() |
| Auch ohne Mantikore tödlich: Mittelalter |
Etwas bessere Chancen hätten Live-Rollenspieler, die bereits gewisse Erfahrungen im Kampf und beim Überleben in der Wildnis sammeln durften. Ausgerüstet mit Latex- und Polsterwaffen könnten sie im realen Mittelalter bis zu zwei Tage überleben.
Verglichen damit fällt das Ergebnis für Rollenspieler weiblichen Geschlechts bzw. feminin wirkende männliche Rollenspieler desolat aus: Sie würden ausnahmslos schon nach etwa 20 Minuten unter lautem Gejohle als Hexe verbrannt werden.*
Eine der Testpersonen erklärte anschließend entsetzt: "Besonders schockierend fand ich, dass sämtliche Wiederbelebungsversuche von Teilnehmern, deren Lebensenergie während der Studie unter 0 gefallen ist, scheiterten. Dem Spielleiter war es anscheinend völlig egal, wenn ein liebevoll ausgestalteter Charakter stirbt."
In einer Folgestudie will Jaspert jetzt untersuchen, wie lange Rollenspieler in einer anarchistischen waffenstrotzenden Cyberpunk-Welt im Jahre 2070 überleben würden.
*Auf vielfachen Wunsch in den Kommentaren: Natürlich nur unter der Annahme eines spätmittelalterlichen oder frühneuzeitlichen Szenarios.
Weitere Studien im Postillon-Archiv:
Gentechniker machen aus einer Mücke einen Elefanten
Deutschland nur unzureichend auf Apokalypse vorbereitet
Studie: Vier von fünf Killerspiele-Spielern zu fett für Amoklauf

Man hätte wenigstens warten können, bis die Rollenspieler tot sind.
AntwortenLöschenRespektlos! Ein Leser weniger!
Wie geschmacklos, man hätte wenigstens warten können, bis die Rollenspieler tot sind.
AntwortenLöschen=> Ein Leser weniger. Tschüß Postillon!
Hatten die keine Godmode-Cheats? :o
AntwortenLöschen@anonym 14:30/14:37
AntwortenLöschenIhr hättet wenigstens warten können bis der Redakteur tot ist.
Respektlos!
Einfach geschmacklos. Das Mittelalter ist kaum vorbei schon werden Witze darüber gerissen.
AntwortenLöschenEin Leser weniger.
Bei der Hexenverfolgung handelt es sich um ein Phänomen der Frühen Neuzeit und ist somit nich im Mittelalter zu verorten...
AntwortenLöschenErgebnisse Folgestudie: in einer anarchistischen waffenstrotzenden Cyberpunk-Welt im Jahre 2070 würden alle Teilnehmer der Studie sofort unter der Last der sieben mitgeführten Waffen sowie dazugehöriger Munition zusammenbrechen. Eine andere Testgruppe, die man nur mit einer Pistole starten lässt, würden sich die Füße brechen, beim Versuch weitere Waffen durch drüber laufen aufzunehmen.
AntwortenLöschenVielleicht hätten noch die regelmäßigen Mittelalterspektakulum-Besucher und -Aussteller befragt werden sollen... Denn da gibt es immerhin welche, die tasächlich auch mit einem Schwert umgehen können und auch wissen, wie es ist sich mal einige Tage nicht duschen zu können... Auch finden sich dort einige, die mit Bögen umgehen können, also sich eventuell verteidiggen oder gar durch Jagen ernähren könnten..
AntwortenLöschen@Anonyms (außer 14:38, der war brav):
AntwortenLöschenMan hätte wenigstens ein paar Tage warten können, dann wäre es lustig, aber so direkt nach dem erscheinen des Artikels einfach nur pietätlos! Denkt doch mal an seine Kinder!
Immer diese humorlosen Kommentarschreiber mit ihren "man hätte wenigstens warten können"-Kommentaren! Schrecklich! Man hätte wenigstens warten können, bis sich jemand darüber aufregt.
AntwortenLöschenNoch geringer fällt die Lebenserwartung von World-of-Warcraft-Spielern aus: Schon nach wenigen Sprüchen über's Looten, Raiden und Farmen werden sie von einer Mittelalter-Oma (29 Jahre) mit einem Dreschflegel erschlagen.
AntwortenLöschen@Anonym über mir: Pietätlos. Man hätte ja wenigstens warten können, bis die "man hätte wenigstens warten knnen"-Kommentarschreiber tot sind.
AntwortenLöschen... wozu dieses bashing auf die Rollenspieler? Rollenspiel ist ein Hobby, und keine Lebensbestimmung ...
AntwortenLöschenWie wäre es statt dessen mal mit der Frage, wie einzelne Berufsschichten in anderen Ländern überleben würde...
Ich stelle mir da bspw. einen Büroangestellten in Äthiopien oder einen Bauarbeiter inmitten der Drogenkriege in Mexico ebenso hilflos vor wie irgendwen anderes in einer Zeit oder einem Land, in der er nicht aufgewachsen ist und das seinem aktuellen Lebensstil absolut nicht entspricht.
Sry, ich weiß, ihr versucht euch an Satire, aber Äpfel mit Birnen zu vergleichen zugunsten eines kleinen Gags auf Kosten eines Hobys, das viele anregend finden, ist einfach mal daneben
Mein Kommentar:
AntwortenLöschen"Eure Mütter - Macht ihr den Scheißdreck weil ihr blöd seid?" , auf Youtube.
@Anonym 14:45
AntwortenLöschenWer bezweifelt denn, dass die Rollenspieler nicht wüssten wie es ist sich mal einige Tage nicht zu duschen?
@ Chefred:
AntwortenLöschen"Aufgrund der häufig schwächlichen Konstitution von Rollenspielern würden die meisten binnen weniger Stunden von Krankheiten wie Pest, Pocken oder Lepra dahingerafft werden. Eine nicht zu vernachlässigende Anzahl Rollenspieler würde aber auch mangels Aerosol-Spray und Insulin an eigenen Krankheiten wie Asthma oder Diabetes sterben."
Einfach göttlich!
@ Anonym von 14:58:
Merken Sie eigentlich nicht, dass Sie mit Ihrer Weinerlichkeit das Klischee bestätigen?
Blödsinn.
AntwortenLöschen2070 gibts kein Cyberpunk.
Da gibts Endzeit.
Warum?
Darüber wird der Postillon sicher berichten.
Aber da ich jetzt hier über komische Rollenspieler, auch LARPer, lesen muß - ein Leser weniger.
Guten Tag!
Es ist für unsere Gesellschaft mehr als bezeichnend, sich auf Kosten einer pflegebedürftigen Minderheit zu amüsieren.
AntwortenLöschenEs würde ja auch niemand auf die Idee kommen einen Juden, einen Farbigen oder eine Frau in eine national befreite Zone zu entsenden.
Ich bin zwar zuversichtlich, daß die angesprochen Forscher, die das Phänomen betrachtet haben, über einen hohen Wert in Wissenstalenten verfügen, aber die Wahl der Testpersonen scheint trotzdem nicht die beste.
AntwortenLöschenDie Figuren verfügen maximal über einen Konstitutionswert von 4 und unzureichende Ausrüstung, ohne daß andere Werte deswegen im hohen Bereich angesiedelt wären. Derartige Charaktere als Spielleiter abzunehmen und zu erwarten, daß sie die Belastung eines Normalabenteuers überstehen, ist illusorisch.
Man gestatte den Helden einige ordentliche Lehrmeister und ausreichend Zeit und Erfahrungspunkte, um ihre Fähigkeiten zu schulen, bevor der nächste Versuch gestartet wird. Auch sollte man ihnen den Ratschlag auf den Weg geben, daß in diesem Abenteuer handwerkliche gegenüber kämpferischen und magischen Professionen klare Vorteile besitzen.
Ach ja, und ein "Die Zwölfe zum Gruße", egal, wie nett es vorgetragen wird, kann zu Ärger führen.
Das ist ja total unrealistisch. Das Jahr 2070 kann noch garnicht simuliert werden, da es ja erst 2011 ist.
AntwortenLöschenEin Leser weniger.
ich mag ja den Postillon, aber das ist mehr oder weniger ein Copy-Paste des Ego-Shooter-wären-schlechte-Amokläufer-Artikels.
AntwortenLöschen...da gab's schon lustigeres...aber der mit dem gleichgültigen Spielleiter ist nice :)
klar, im mittelalter hatte jeder ein schwert...
AntwortenLöschendie frage ist doch, wo hätte die testpersonen überleben sollen? in einer stadt, einem dorf, auf dem land oder bei hof in einer burg oder schloss?
zudem, wer hätte sich denn im mittelalter vernünftig unterhalten können. haben die damals genauso gesprochen wie heute. bedeutungen ändern sich, neue wörter entwikeln sich usw... alles in allem, eine sehr glaubwürdige studie. *lol*
nach einem tag an einer krankheit sterben... ich denke nicht das polsterwaffen und co zum längerem überleben beitragen. eher das wissen darüber woher man etwas zu essen bekommt...
Vor Krankheiten wie Pest, Pocken oder Lepra sind wir doch schon durch die Evolution und weil unsere Vorfahren sie überlebt haben, immun.
AntwortenLöschenEher sorgen mache ich mir da um die Wortwahl dieser gewissen Leute. Wenn man im Mittelalter jemanden H****sohn nennt kann man schon recht schnell getötet werden.
Nicht nur das Aussehen, auch die Wortwahl der Rollenspieler sorgt dafür, dass sie für Hexen oder Hexer gehalten werden und verbrannt werden.
Und wenn die Rollenspieler mal einen Wolf sehen, sind sie zu schwer oder zu schwach um auf einem Baum zu klettern...
Gut gemacht! Einen NOCH treueren Leser gewonnen.
AntwortenLöschenIch bin selbst Rollenspieler, LARP und am Computer und muss sagen das mein Hobby durch einen guten Witz, außerhalb der Szene, doch irgendwie "geadelt" wird. Oder auch nur normaler, da über Fußball und Formel 1, ja auch Witze gemacht werden.
Also freue ich mich über diesen Artikel und schäme mich für den humorlosen Teil meiner Mitspieler (siehe vorherige Beiträge). Nehmt doch bitte mal den Stock dahinten raus, dann rollenspielt es sich auch entspannter. ;0)
Das ist ja mal die dümmste Scheiße, die ich je gelesen habe! Warum gibt man jemandem Geld um so etwas herauszufinden? Das interessiert niemand. 99% aller Menschen, die gerne Bruce Willis Filme gucken, wären in einer Geiselsituation auch nach 3 min Tod. Das macht keinen Sinn. Es ist Entertainment. Und warum spielen wohl gerade "schwächere" Typen gerne Rollenspiele? Weil sie da auch mal der Held sein können... nicht wie im echten Leben, wo nur die großkotzigen Arschlöcher die Jobs bekommen! Echte Vollidioten die hier wieder auf den Nerds und den Klisches rumhaken. Kinder - spielt lieber mal ein Rollenspiel bevor ihr Eure Zeit mit solch dämlichem Quatsch verprasst.
AntwortenLöschenBenjamin Munz - Stolz ein Nerd zu sein!
krass o.O
LöschenPah... ich bin inzwischen Stufe 16 habe Wildnisleben auf 12, scharfe Hiebwaffen 16, Überzeugen 14, Reiten 11, Klettern 17... wenn ich meine besten 3 W20 dabei habe (und ohne gehe ich nicht aus dem Haus), klettere ich freihändig mit verbundenen Augen aussen am Burj Khalifa rauf...
AntwortenLöschen...und da ich Geduld 20 habe, warte ich jetzt bist der Redakteur der diesen unsäglichen Artikel geschrieben hat gestorben ist. Sag schonmal Tschüß Postillon!
Okay, ich hasse es, dass jetzt zu posten da ich den Postillon viel zu sehr so liebe wie er ist und ich mich in die unwitzigen Gestalten einreihe, die ersnthafte Komentare versuchen, aber:
AntwortenLöschenBitte, bitte, kann man denn nicht diesen Mist mit der Hexenverbrennung rausnehmen?
Egal wie viele Halbgebildete das immer noch glauben:
Die Hexenverbrennung und das Mittelalter haben ungefähr so viel miteinander zu tun, wie die Hexenverbrennung und die Inquisition: So gut wie gar nichts.
Der Postillon ist doch eigentlich zu gut für sowas ...
@Benjamin Munz: Eine Studie hat ergeben, das 10 von 10 Studien sinnlos sind...
AntwortenLöschenBTW: Die nächste Studie wird ergeben, das 11 von 11 Studien sinnlos sind...
Lieber Redakteur,
AntwortenLöschenschreib' doch mal endlich wieder was lustiges! Zum Beispiel über Steve Jobs...
Beste Grüße
Anonym
Ich finde es ehrlich amüsant die Kommentare zu lesen. Ich bin selbst langjährige Rollenspielerin, sowohl am Computer als auch mit Papier, Stift und Würfel und sogar Live (also LARP) und dennoch finde ich den Artikel recht witzig. Es drängt sich mir jedoch aufgrund vieler anderer Kommentare die Frage auf, wie ernst man ihn nehmen sollte...
AntwortenLöschenDenn wenn das ganze ernst gemeint gewesen sein sollte, dann hat sich derjenige, der die Studie durchgeführt hat, erstens die schlechtesten Testpersonen gesucht die er kriegen konnte und zweitens wusste er selbst herzlich wenig über's Mittelalter...
Andererseit kann man das ganze auch einfach mit etwas mehr Humor lesen und so wenig ernst nehmen wie es (hoffentlich) auch gemeint ist...
Und die üblichen völlig Humor- und Merkbefreiten Kommentatoren würden auf dem Postillon-Klo keine fünf Minuten überleben. ;-)
AntwortenLöschenSo und ich geh jetzt mal wieder nach meinem Schwert, Bogen und Kampfstab schauen. :o)
Moin liebe Leute,
AntwortenLöschenmeinen Vorrednern (Anonym 15:32 und Spinzessin) mag ich mir nur zu gerne anschließen.
Sehr schicker Artikel.
An die Spassbremsen:
LARP und RPG sind nur ein Hobby. Nicht mehr, nicht weniger. Das ist kein Lebensinhalt.
Und so sehr unrecht hat der Artikel nicht. Erinnere ich mich doch nur zu oft an Elfen im LARP, die eher Elefanten gleichen oä. Auch was die Anspielungen auf gesundheitliche Verfassungen der Klischee-Rollenspieler und Larper angeht, mag ich so einiges wiedererkennen.
Bin selbst auch leidenschaftlicher LARPER und Rollenspieler. Also vielen Dank für den tollen Artikel und weiter so :-D
@Lucky Luke
AntwortenLöschenDanke, du sprichst mir aus der Seele! Die sogenannten Hexenverbrennungen sind ein Phänomen der Neuzeit.
Sonst wie immer sehr lustig :-)
Naja, als Alt-Larper habe ich sowohl extrem fitte als auch komplett unfitte Larper gesehen. Darf man schon mal drüber Späßchen machen. Aber mehr als ein Witz für den ganzen Artikel wäre schön gewesen. So hats Längen...
AntwortenLöschenGareth(w2o) - erste Kommentare zum aktuellen Postillon Artikel lassen vermuten, dass ein Einbruch der Leserschaft bevorsteht. Die Kommentare reichen von "Hexenverbrennung hätte man rauslassen können, dann wäre es perfekt gewesen.", "Bitte an die Redaktion: Ehrlich? Das mit den Hexenverbrennungen ist nicht lustig. Bin selbst bei der schreibenden Zunft.", "Gut, das mit der Hexenverbrennung am ende hätte man weglassen können, aber sonst hervorragend.", "Auch wenn Satire alles darf, mir persönlich würde der Artikel ohne Hexenverbrennung besser gefallen.", "Ein geniales Post - doch auch ich möchte anmerken, dass ich die Hexenverbrennungs-Passage entbehrlich fand.", "sehr klasse - allerdings Hexenverbrennung hätte der Schreiber rauslassen sollen.... doch schon SEHR geschmacklos. Ohne wäre es perfekt!", "saugut, ohne Hexenverbrennung hätte ich es auch noch besser gefunden!" über "geschmacklos, der Kommentar wg. Hexenverbrennung. Ansonsten lustig.", "sich über den Fall der Hexenverbrennungen lustig zu machen.....einfach geschmacklos und weit über die Grenzen journalistischer Freiheit.." bis "Hexenverbrennung hätte man rauslassen können, dann wäre es perfekt gewesen. +1 Die Bezugnahme ist völlig unangebracht."
AntwortenLöschenStellungnahme der Redaktion in den nächsten tagen erwartet.
Unrealistisch!
AntwortenLöschenIn einer Folterkammer lässt es sich durchaus länger leben als nur zwei Tage. Siehe aktuelles Beispiel Abu Ghraib.
Moin liebe Leute,
AntwortenLöschennur gekniffene Hunde bellen, gelle?
Na mit Sicherheit lässt es sich länger als ein oder zwei Tage überleben. Aber was ist das denn für ein Leben, so ganz ohne Handy, Smartphone, Laptop etc? Das kann man doch nicht überleben nennen, das ist doch eher wie einen langsamen Tod sterben.
LG
Ich muss Benjamin Munz heftig und wild gestikulierend widersprechen: Ich finde es gut, dass so viel Geld für die Studie ausgegeben wurde, denn ich konnte meine Skills z. T. deutlich verbessern:
AntwortenLöschen* Hexenverfolgung geschichtlich korrekt einordnen (+ 3)
* Qualität satirischer Artikel anzweifeln (+ 2)
andererseits:
* Glaube an den gesunden Menschenverstand (- 8)
... ausserdem gibt es im Mittelalter keine Mikrowelle und keinen Pizza-Bringdienst. Nichtmal einen Elektro-Ofen um sich mal eben die Tiefkühlkost aufzutauen.
AntwortenLöschencya
DSA vor D&D Schande über den Autor
AntwortenLöschenGenialer Artikel!
AntwortenLöschenUnd an die Kommentatoren, die sich über die Sinnlosigkeit dieser Studie aufregen: googelt doch bitte, bitte mal das Wort "Satire"!!
@Anonym 16:27
AntwortenLöschen"Na mit Sicherheit lässt es sich länger als ein oder zwei Tage überleben. Aber was ist das denn für ein Leben, so ganz ohne Handy, Smartphone, Laptop etc? Das kann man doch nicht überleben nennen, das ist doch eher wie einen langsamen Tod sterben."
ich denke eher, dass man MIT Handy, Smartphone, Laptop etc. einen langsamen Tod findet.
Im Mittelalter würde die meisten doch zum ersten Mal lernen was es heißt zu Leben.
@Anonym 16:39
google du mal nach dem Wort "Troll" ;D
Naja, nein. Also Überleben würde der mit Badehandtüchern verkleidete und mit Zahnspange ausgerüstete Real Life Versager schon etwas länger als 1 Tag, wenngleich das jetzt unlogisch klingt.
AntwortenLöschenZum einen braucht man unabhängig von Gesindel und Räubern eine Weile um das spärlich besiedelte Land vom Spawnpunkt aus zu durchkreuzen. Die abgemagerten Anbauwandzombis würden sicher vom Waldfraß Bauchweh bekommen aber zumindest nicht verrecken. Näher liegen da schon Alltagsaufgaben wie Essen erstmal zu besorgen ohne „Drauf zu klicken“ oder einfach nur genug Skill zu haben, sich nicht beim Laufen ein Bein an einem Tannenzapfen zu brechen.
Dann bedurfte ja selbst im Mittelalter die Tötungsabsicht eines gewissen Nutzens. Durch den durchschnittlichen Suchthoschi hat man am Ende ja auch ein Schwert gerammelt wie ein warmes Messer durch Butter und mal ehrlich, welcher Dieb würde seine Waffe in einen Haufen bleicher Knochen dreschen die unter gewissen Gesichtspunkten schon als Stilleben gelten könnten. Außerdem stelle ich mal eine Frage: Wer hat einen Rollenspielsuchti der nach was aussieht schonmal gesehen? Nein, anders formuliert: „Wer hat schon einmal so einen gesehen der aussah als hätte er was brauchbares dabei?
Naja, ich denke wir sind uns einig das der Räuber wohl vor Gelächter eher vom Pferd gefallen wäre. „Hinfort Gevatter, oder setze meinen Infernal Blow Skill mit Support – Manaleech bei Dir an“. Also spätestens hier hätte ich dann das Schwert gezückt… XD
Ja, da kommen wir auch gleich zum Verständigungsproblem des Mittelalters. Zwar ähneln sich heute die Intellektualitäts- und Bildungsgrade von vielen Spielern mit dem Mob des Mittelalters aber dennoch war zumindest Kontinentaleuropa in lauter zersplitterten Königreichen mit verschiedenen Amtssprachen ausgezeichnet, was die Verständigung deutlich erschwert hätte. Gut, das nuschelnde Dummvolk an WOW-Spielern mit dem Wortschatz eines Taubstummen ist auch nicht der Hit aber geholfen hätte es, wenn möglich, auf jeden Fall.
Was haben wir noch... Tiere.. Jaja, da kommen wir der Sache schon näher. Durch die spärliche Besiedlung und das damit erhöhte Tieraufkommen inkl. Wölfen, lenkt den Verdacht nahe, das unsere ärmlichen Protagonisten wohl eher dadurch malträtiert werden würden.
Trotzdem… In der ersten Nacht? Nein, vor lauter Aufregung würde der Tastenklopper wohl eher auf einem Baum campen, als Nachts auch nur einen Schritt zu gehen!
Also, die Studie ist schlecht. Zu wenig Fakten beachtet. Ich tippe auf maximal 2 Tage in Fall 1 und 4 in Fall 2.
Skyrim Sondereditionen
AntwortenLöschenHeute: Skyrim SE "Kleiner Timmy"
Von zahllosen Beschwerden entnervt und aus Frust darüber, dass man die zahlreichen Fehler im hauseigenen Rollenspiel Skyrim bisher nicht eindeutig habe lokalisieren und fixen können, hat sich der Entwickler Betaschwesta Heute dazu entschlossen, in diversen Tauschbörsen eine noch viel übler verbuggte Version anzubieten. Es handelt sich dabei um die Version "Kleiner Timmy", eine sehr frühe Alpha! Die hier enthaltenen und noch zusätzlich implementierten Bugs, seien das NonPlusUltra, um die raubkopierende Klientel in den Wahnsinn zu treiben! So muss man bei der Registrierung einen 80-stelligen Code eingeben, an dessen Abschluss der Warnhinweis erscheine: "Code nicht akzepiert". Erst wenn der gleiche Code 30 mal erneut eingetippt wird, erkenne dies der Algorithmus und würde zur Installation weiterführen. Diese sei bewußt so angelegt worden, daß der Installationsprozess 4 Stunden daure, wobei unaufhörlich ein Warnhinweis aufblinkt: "Achtung! Schwerer Ausnahmefehler in Modul 0000xvcapldevxservx0b056, bitte fahren Sie den Computer herunter um schwere Hardwareschäden zu vermeiden!" Wer sich davon nicht abschrecken lasse, den erwarten unlösbare Probleme bei den Einstellungen der Grafik und Audioeigenschaften. Fehlermeldungen wie "Grafiktreiber zu alt, (oder zu neu)- Grafikkarte kann nur im MBMA-Modus betrieben werden, bitte schauen Sie in Ihr Handbuch - Betriebssystem kann micht ermittelt werden, bitte installieren Sie Ihr Betriebssystem neu" würden auch hartgesottene Computerfreaks an die Grenzen Ihrer Belastbarkeit treiben! Wer es dennoch schafft, ins Spiel zu gelangen, den würden zahlreiche neu implementierte Bugs garantiert in den Wahnsinn treiben. So erhält der Spieler zum Anfang eine sagenhaft gute Ausrüstung mit Rüstungswert 350, ein Vulkanglasschwert mit Damage 537, sowie etwa zusätzliche Ausrüstungsgegenstände im Wert 250.000 Gold!
Die ersten Gegner seien bewußt harmlos gehalten, um den Spieler in Sicherheit zu wiegen. Mal ein Rehkitz hier, mal ein Waldelf dort. Rudi Shannon, der Level-Chefdesigner weiter: "Nun kommt der Spieler an eine Anhöhe, von wo aus er eine wunderschöne Stadt erblickt. Wir haben diese Ansicht auf diese Stadt, in ein grafisches Feuerwerk verpackt. Dumm ist nur, daß der Spieler, der sich gerade daran sattsehen möchte, in der nächsten Sekunde von einem Rudel wirklich gefährlicher Wölfe angegriffen wird! Versucht der Spieler nun sein Schwert zu zücken, wird Ihm durch einen "bedauerlichen Programmierfehler" das ganze Spiel abstürzen. Dieser "Progammierfehler" wird immer und immer wieder an derselben Stelle eintreten. Die einzige Möglichkeit den Absturz zu vermeiden, ist, das Schwert nicht zu ziehen und vor den Wölfen zu flüchten! Diese Stelle ist weiterhin so programmiert, dass der Spieler exakt 2 Stunden von den Wölfen auf Haaresbreite verfolgt wird und davonrennen muss, ehe er einen sicheren Unterschlupf erreichen kann! Dabei wird jeder Versuch, einen Inventargegenstand zu benutzen, wie z.b. einen Trank des eiligen Fußes, mit einem Programmabsturz "belohnt"! Auch ist die Verfolgungsjagd absolut linear aufgebaut, so daß es nur einen einzigen Weg gibt, der den Spieler vor extremste Entscheidungen stellt. Wurde der einzig mögliche Zufluchtsort mit ein wenig Glück erreicht (an dieser Stelle zwinkert uns Herr Shannon vielsagend zu), so erwarte den Spieler dort ein habgieriger Händler! Dieser könnte dem Spieler einen Zaubertrank verkaufen, mit dem es möglich ist, den Wölfen, die weiterhin vor der Türe des Händlers lauern, zu entkommen. Allerdings fordere der Händler dafür sämtlichen Besitz vom Spieler, eine weitere Entscheidung, die so manchen ans Ende Ihrer nervlichen Belastbarkeit fühen dürfte! Außerdem müsse man aus 12x12 Gesprächsoptionen, die richtigen kombinieren, ansonsten führe dies unweigerlich wieder vor die Türe, wo die Wölfe auf's Zerfleischen lauerten! Eine Savegamefunktion gäbe es, momentan, leider auch noch nicht, so daß man also wieder ganz von vorn beginnen müsse - bedauerlich, bedauerlich!
AntwortenLöschenmw
@16:07:
AntwortenLöschenDu hast den Satire-Versteher um 16:39 vergessen, der auch niemals fehlen darf. Ansonsten ist die Idee, Kommentare künftig vorab in einem zusammenzufassen, super!
Ich kann die Studie so nicht akzeptieren. Wie kann man in diesem Setting alle Rollenspieler über einen Kamm scheren? Nehmen wir einmal an, 4 Spieler "erscheinen" plötzlich auf einer Audienz bei Konrad I. Die Ergebnisse wären wie folgt:
AntwortenLöschenVampire (DA)-Spieler: "Ich gehe auf den Kaiser zu und dominiere ihn" (mittlere Überlebensdauer: 1 min)
D&D-Spieler:"Hide in shadows!" (mÜ: 2 min)
DSA-Spieler: Mein SO ist 8, also könnte ich dableiben... nein, ich fliehe. Ich habe hier irgendwo meisterliches Ausweichen stehen, das kann man ... wo steht denn das nochmal... unter SF... oder weiter hintaaarrrgh!" (mÜ: 4 min)
HarnMaster-Spieler: "Tjo. Audienz. ich gucke mittelalterlich und mache nix." (mÜ: mehrere Monate)
Man sieht also: 95 % der Rollenspieler versauen den Schnitt für die anderen.
Bis auf 10/10 Hexen fanden den Beitrag viele lustig. Gut das wir verglichen haben...
AntwortenLöschenHiermit verdächtige ich den Chefred. ein ziemlicher Nerd zu sein ... :)
AntwortenLöschenHeute besonders gut vor Blitzen in acht nehmen!!!
AntwortenLöschenDie Deutsche Vereinigung der Rollenspieler hat übrigens in einer Gegenstudie herausgefunden, dass ein durchschnittlicher Ritter keine 10 Minuten im Straßenverkehr (2 Minuten zur Rush Hour, 15 Sekunden in Rom oder Paris) überleben würde. Ein durchschnittliches Burgfräulein wäre innerhalb weniger Minuten auf dem Kiez verschwunden. Einzig und allein die Hexen bewiesen eine erstaunlich hohe Überlebensrate, solange sie in der Nähe von Esoterikmessen, Mittelaltermärkten oder LARP-Events ausgesetzt wurden.
AntwortenLöschenGrüße
Braz
Sorry, aber ich finde das schlicht und ergreifend nicht witzig.
AntwortenLöschenVöllig belangloses Blahblah mit dem eine uralte und winzige Idee aufgeblasen wird.
*gähn* Satire ist so langweilig und überflüssig.
AntwortenLöschenNach eingehendem Studium habe ich erfahren, was überhaupt ein Rollenspieler ist. Deren Tod - egal ob im Mittelalter oder später - berührt mich wenig, Hexenverbrennungen sind jedoch ärgerlich: mache hätte man ja noch gebrauchen können...
AntwortenLöschenHave fun!
So ein Quark, einschliesslich Kommentaren!
AntwortenLöschenTypisches Montagsprodukt.
Völlig wertloser Beitrag.
AntwortenLöschenAber was noch viel schlimmer ist: das macht also ein promovierter Historiker.
Vielleicht erklärt jemand mal dem Beamten, warum es Rollenspiel und nicht Rollenrealität heißt.
Wie ist eigentlich die Überlebenschance von Doktoren und Professoren in der richigen Arbeitswelt?
Haha, der letzte Satz...
AntwortenLöschenBezieht sich das "2070" eigentlich auf die "Anno"-Spieler? Egal, von mir gibt's 1500 Erfahrungspunkte an den Autor für "Gegner verbal provozieren."
AntwortenLöschenBurgen, Ritter und Wanderhuren.
AntwortenLöschenFrüher war eben alles einfach schöner, natürlicher und eben viel besser als heute.
Wer mit dem Trend kein Geld verdienen kann, ist eben selbst schuld!
Ich bin selbst Live-Rollenspieler und muss sagen, dass ich den Artikel jetzt nichtmal beleidigend finde oder so... Ich finde nur ganz einfach den Witz nicht. Oô
AntwortenLöschenGut, bei dem "Spielleiter" musste ich kurz schmunzeln, aber das wars auch. In dem Artikel kann man "Rollenspieler" durch jede beliebige Personengruppe ersetzen, das läuft aufs selbe raus.
Einfach irgendwie... unspektakulär.
Ich würde einfach mal sagen Schlecht recherschiert....
AntwortenLöschenVon den LiveRollenSpielern gibt es einige mehr die mehr als 2 Tage überleben können ...
besonders da es sich zu 50% um Reenacter handelt...
Irgendwie ein Fail
Ich sehe daran nicht wo hieran wirklich eine "ehrliche Studie" sein soll...
Ebenso hier ein Leser weniger
Was soll das hier für ein Rollenspiel sein. Jeden Tag früh aufstehen und 10 Stunden Arbeiten für Brot mit, oder Brot ohne Wurscht. Ich glaube ich schalt mal ab und spiele jetzt Pacman. Bunte Pillen fressen und zu sich ständig wiederholenden Tönen in einem abgedunkelten Raum rumrennen.
AntwortenLöschenDer kleine Uwe
Naja, der Redakteur hätte, wenn es denn witzig gemeint ist, sich ein bisschen mehr mühe geben können es auch witzig zu machen. So ist es für mich eher eine Art Lästerattacke (TaW+3)1W4-1 Ausdauerschaden. Wegen der Nerven die es gekostet hat den Artikel zu lesen, der einfach nicht lustig ist.
AntwortenLöschenAn Anonym von 15:32Uhr:
AntwortenLöschenIronie, spez. Selbstironie u. Sarkasmus sind nicht Deins, oder?
Naja, LARPer..
Genauso schlimm ist es bei Farmville-Facebooker als Bauern, die sind allesamt verhungert, weil ihnen niemand 'ne Kuh schenken wollte.
AntwortenLöschenZuerst hab ich gelesen "re_i_ten sie holde Maiden" :D
AntwortenLöschenIch frage mich, wie lange die Redaktion im Mittelalter überlebt hätte, wenn diese Verhetzung auf sie zurückfällt :)
AntwortenLöschenMi mi mi...
AntwortenLöschenDer Artikel ist göttlich!
AntwortenLöschenAber fast noch besser sind die ganzen Kommentare =)
Ganz ehrlich Freunde:
Wer nicht auf Satire steht, sollte hier eh nicht lesen und Satire beinhaltet nun mal auch das lustig machen über Randgruppen, die allgemein nicht besonders geachtet werden oder berühmte Persönlichkeiten, über die es geteilte Meinungen gibt.
Und wer sich nun unglücklicherweise zu einer solchen Randgruppe zählen muss, sollte sich nicht wundern auch einzustecken.
Und ich zählte mich auch zu einigen Randgruppen ...
Eindeutig einer der schwächeren Artikel des Postillon.
AntwortenLöschenAn Pest, Pocken oder Lepra stirbt man nicht innerhalb weniger Stunden.
Außerdem sollte man wissen, dass (Live-)Rollenspiel und "Mittelalter-Reenactment" ganz unterschiedliche Ansprüche haben. "Rollenspiel zeigt überhaupt kein realistisches Mittelalter" ist daher im wahrsten Sinne des Wortes witzlos.
Den Testbericht über das Computerspiel "Reales Leben" oder die Entwarnung über mögliche Amokläufer nach Computerspielen fand ich großartig. Mit diesem Artikel konnte ich so gar nichts anfangen.
Ich finde auch Satire muss sich nicht immer nur über Politik und ähnliches lustig machen, sie soll auch mal in der Community ankommen!
AntwortenLöschenWitziger Artikel!
Absolut geschmacklos. Man hätte wenigstens warten können, bis die Hexe brennt.
AntwortenLöschenEin Zwerg weniger.
So viele Heulbojen hier, die haben wohl zuviel in "Heulen" geskillt. Total verskillt nenn ich das. So dachten wohl auch die Versuchsteilnehmer als ihre "Fertigkeiten" nicht mehr wirkten.
AntwortenLöschenBtw. die Inquisition und das ganze Drama um Häresie beginnt im 12.-13. Jahrhundert. Vier Franziskaner werden 1309 verbrannt und Jan Hus 1418. Für mich zählt sowas ins Mittelalter.
Die Eskalation (Hexenverbrennungen) zählt in die Neuzeit mit der Reformation, das stimmt.
Im Newsticker 126 haben sie nur 5 Minuten durchgehalten, nun immerhin schon "höchstens einen Tag". ^^
AntwortenLöschenChallange accepted!
AntwortenLöschen@Redaktion:
AntwortenLöschenWenn ihr es jetzt noch schafft, Steve Jobs im Mittelalter unterzubringen (eventuell auf 'nem kuschligen Feuer?), hab ihr gewonnen.
Wobei - im Onlineshop fehlen eindeutig noch ein paar Dinge. So zB der gute alte Ironiedetektor (limitierte Auflage: weiß, flach und mit abgerundeten Ecken), das Standardwerk "Satire für Dummies: erkennen und verstehen leicht gemacht" und eventuell auch gleich noch "Sarkasmus im Alltag - ein Leitfaden (Band 1 bis 24)". Außerdem möchte ich euch nahelegen, eine Vollzeitstelle für einen Betroffenheitsbeauftragten einzurichten - es ist ja offenbar immer wieder damit zu rechnen, daß Postillon-Artikel an Orten verlinkt werden, an denen mit einem erhöhten Aufkommen humorresistenter Mitmenschen zu rechnen ist...
Ich nominiere Benjamin Munz (05. Dezember, 2011 15:34) zum ironiefreisten Kommentator des Tages.
AntwortenLöschenIch unterstütze den Antrag meines Vorredners.
AntwortenLöschenUnd ich lese den Artikel nicht gegen Rollenspieler, sondern eher gegen das düstere, dunkle und böse Mittelalter, in dem die Menschen keine Technik hatten und wenn nicht mit Schwertern, dann mit Keulen auf Bäumen saßen.
Eine von der Vereinigung für mittellose HistorikerInnen und dem Bund deutscher Geschichtsinstitute (BdGi) geförderte Studie hat ergeben, das Mittelalter war erst im letzten Jahrhundert zu Ende, als die letzten Hexen verbrannt wurden bevor die Zentralheizung erfunden wurde und dauerte bestimmt mindestens 100 Jahre.
Es war Böse, weil Rollenspieler, die mit einer Zeitmaschine aus dem 21. Jahrhundert kamen von holden Burgfräuleins mit Tannenzapfen beworfen, mit Schwertern verprügelt und mit Hexen angezündet wurden.
Und LARP und Re-Enactment sind sowieso das Gleiche, nur das eine mit Metall und das andere mit Plastik. Ähnliches lässt sich auch für PnP und Computerrollenspiele sagen...
An (fast) alle Rollenspieler, die hier gepostet haben: In euren humor- und witzlosen Runden möchte ich nicht mitspielen, aber das muss ich auch gar nicht. Selbstironie ist ein Zeichen von Größe.
Cheers
-Sven
Herrn Anonym vom 05 Dezember, 2011 15:19 sei hiermit gesagt, daß wir gegen Krankheiten wie Pocken, Lepra und Pest heutzutage keinesfalls "immun" sind. Die Verbreitung der Erreger ist lediglich weitestgehend unter Kontrolle.
AntwortenLöschenWohingegen in diesen Tagen leider ein anderes Leiden, "Dummheit" genannt und ausgelöst durch zu wenig Schulbesuch und übertriebenem Lesen der Bild, in unseren Breitengraden ein viel ernstzunehmenderes Problem darstellt.
Also der Artikel ist nice... aber die Kommentare... ich schmeiss mich weg.
AntwortenLöschenDanke, Leute, damit erheitert ihr mir den Arbeitstag! Vor allem die "Ein Leser weniger" Kommentare zu geil...
ROFL: Geiler Artikel!
AntwortenLöschenEinst, wenn die Welt am Abgrund steht und Menschen wie Tiere übereinander herfallen in der alles verschlingenden Apokalypse, werden die toughen LARPer über die schwächlichen Pen & Paper-Lutscher triumphieren! ;D ZU GEIL.
Jaja ...
AntwortenLöschenhttp://www.youtube.com/watch?v=D-x0KRfF_Is
In dem Fachartikel wird nichts davon gesagt welche Stufe die Teilnehmer hatten. Die waren bestimmt niederstufig, sonst kann das alles gar nicht stimmen....
AntwortenLöschenIch selbst bin ein Taugenichts der Stufe 14 und würde damit bestimmt mehr Tage überleben.
Schlechter Artikel - ein Leser weniger.
Parderjian, der Glücklicke
Benjamin Munz - Stolz ein n00b zu sein!
AntwortenLöschenyou made my day, du made! ;)
Also, nee.
AntwortenLöschenDas stimmt einfach nicht.
Drei Gründe, weshalb wir Rollenspieler sehr wohl hervorragend im Mittelalter zurecht kämen:
... 1. Nix "häufig schwächliche Konstitution" - der gemeine Rollenspieler ist durch den wohldosierten Genuss von Bier und Chips zu stattlichen Proportionen herangewachsen und hat seine Muskulatur durch das Schleppen von zentnerschweren Regelwerken gestählt.
Auch Gedächtnis, Geschick und Flinkheit sind bei uns ausgeprägt - zählt es doch zu wissen dass es eine Ausnahme der Regel, nach der der Lieblingscharakter gerade gefressen wird, gibt, wo sie steht, und sie in Sekunden aufzuschlagen und dem DM unter die Nase zu halten.
2. Wer, wenn nicht ein Rollenspieler, wäre in der Lage das Asthmaspray unter dem Absingen von "Ich hab 2 Skillpoints in Herbalism!" durch in Katzenurin eingelegte Minze zu improvisieren?
3. Und natürlich könnte kein "schlecht gelaunter Bürger" einen Rollenspieler einfach erschlagen, würde sich doch spätestens bei der rührend bemühten Begrüßung ("Seyd gegrusset, ihro erlauchte Bäuerichkeit") jedwege schlechte Laune in hysterische Ausgelassenheit wandeln.
http://www.sindome.org/
AntwortenLöschenHat jemand Cyberpunk gesagt?
97% der Postillon-Redakteure wären im Mittelalter nicht publikationsfähig gewesen. Sie hätten den Stecker im Burgverlies nicht gefunden oder kein Passwort fürs W-Lan im Café Autodafe erhalten.
AntwortenLöschenDaher verbittet sich hier die Häme.
und die meisten die sich hier einklinken haben doch eh keinen plan und die anderen würden gerne mehr wissen aber so tragt ihr alle zur verdummung der menschen bei
AntwortenLöschenWenn ich sowas lese hätte ich auch gerne boots of escaping....
AntwortenLöschenhttp://www.youtube.com/watch?v=TxF0vygnF2Y
Als LARPer und PnP spieler kann ich nur sagen: GRoßartig. Zu Anfang etwas sehr auf langweiligere Clichés konzentriert (da gibt es doch noch mehr als nur Asthma und mangelnde Kondition), aber das Zitat des Rollenspielers (einfach zu wahr) und der letzte Satz haben da einiges rausgeholt.
AntwortenLöschenWirft die Frage auf, ob der ChefRed selbst LARP oder Pen and Paper Erfahrung hat.....
hey, egal wie sie über larp berichten, hauptsache sie berichten darüber. und was solls, das ganze leben ist eine einzige fantasy-welt.
AntwortenLöschenwer im jetztigen leben überlebt ist einer der beste rollenspieler den es gibt... ;-)
Schade dass der Artikel so dermaßen schlecht recherchiert bzw. durchdacht ist, der Ansatz wäre ja ganz lustig...
AntwortenLöschen"binnen weniger Stunden von Krankheiten wie Pest, Pocken oder Lepra hingerafft"?
Da hätte man doch wenigstens Krankheiten bzw. Möglichkeiten raussuchen können an denen man auch (im gesamten Mittelalter) so schnell sterben kann. Mal abgesehen von den bereits genannten Hexen. Und so fort.
als (pen und paper) rollespieler muss ich sagen...
AntwortenLöschensehr schöner artikel.. zauberte ein breites grinsen auf mein gesicht ;)
an all jene, die keinen humor besitzen...
man sollte sich selbst nicht so ernst nehmen.. ich glaube kaum, das der autor diesen artikel in irgend einer weise ernst gemeint hat..
wieder einmal weltklasse!!! :-)
AntwortenLöschenWer hat den Artikel geschrieben? Ein Redakteuer der 19ten Stufe? Rollenspieler würden es in einer mittelalterlichen Welt dank ihres Einfallsreichtums und Willenskraft (den Meister so lange nerven bis er ja sagt)mindestens zum Monarchen schaffen, wenn nicht gar Kirchenvorsteher.
AntwortenLöschenWar da nicht mal so ein normaler Typ namens Ashley, der im Haushaltswarengeschäft arbeitete und ins Mittelalter teleportiert wurde? Der wurde doch auch König oder sowas? (okay der hatte ne Kettensäge dabei)
Dank Gottes bin ich ja kein Durchschnittlicher Rollenspieler, Ich bin ja ein Dragonborn...
AntwortenLöschenBTW, ich habe ein paar JRPG Spieler gesehen die als Hoffnarr arbeiten...:p
Wenn die Dummheit mancher Kommentatoren weh täte - aber mich würde das nicht stören, ich bin eh taub.
AntwortenLöschenWAS? Das Mittelalter ist vorbei???
AntwortenLöschenP.s.
@ Anonym von 12:57:
Der Typ heißt Ash, und arbeitet in der Haushaltswarenabteilung des S-Marts. Ein gebildeter Mensch weiß sowas!
(leider kein zweiter...)
He, ist das hier eine humorfreie Zone? Ich finde das nicht schlimm oder so.
AntwortenLöschenAber ich würde als Neuauflage der Testreihe empfehlen, keine LARPies zu nehmen, sondern VertreterInnen der Liga der superauthentischen Grabfundnachmacher. Nämlich genau die, die von sich denken, dass sie nicht nur in der Theorie, sondern gerade in der Praxis die Fachleute sind. (Das hätte ich mir fürs "Schwarzwaldhaus" gewünscht, anstatt das Rumgemaule müder Großstädter im TV beobachten zu können. - ich kann zB. noch melken per Hand, Sauerteig ansetzen, Feuer mit Feuerschläger machen etc.)
Nele
*schmunzel*
AntwortenLöschendie durchschnittlichen rollenspieler (vor allem die dsa-ler) überleben ja noch nicht einmal eine normale rollenspielsitzung mit mir als sl *ggg*
zitat einer sitzung: "du hättest vorwarnen sollen, dass die charaktere auch sterben können..."
Sehr gut, der Artikel beschreibt genau das, was ich mir immer denke wenn ich höre wie die Rollenspieler von ihren mittelalterlichen Ausflügen in den Wald erzählen :D
AntwortenLöschenWir sind begeistert ... auch hinter den Bergen
AntwortenLöschen7 Leser mehr
Gratulation Postillion,
AntwortenLöschendie verdeckte Studie "Humorlosigkeitslevel bei Rollenspielern bei Konfrontation mit satirischem Artikelmaterial" ist ja ein voller Erfolg!
Die Kommentare haben eine spannende Datenbasis geschaffen, um die Musterstudie weitertreiben zu können. Danke dafür.
Auf den ersten Blick schätzt unsere Forschungsgruppe den durchschnittlichen Humorlevel auf 2 mit einer Varianz von 1 (zugrundegelegt wird hier ein decadezimales Wertungssystem) , den Anteil mit Fähigkeit zur Selbstironie über 10% auf 10%.
Erwarten Sie unseren Abschlussbericht. Mit echten Kurvengrafiken!
+d100 Leser :)
Also ich muß sagen, der Artikel ist ziemlich flach. Er spielt mit Klischees die total verstaubt sind. Ich selbst bin auch Rollenspieler (& Meister), mach mich aber auch über die ganzen Rollenspielfutzies ziemlich lustig. Sie sind ja auch goldig... hehe...
AntwortenLöschenZurück zum Thema... im Kern find ich die Idee ziemlich gut und lustig, die Umsetzung allerdings einfach nur schlecht. Wie oben schon erwähnt haben die im Artikel genannten Klischees einen Bart ohne Ende. Man hätte es wirklich besser machen können.
Kommentare in Kürze:
AntwortenLöschenRollenspieler, die wahrscheinlich auch sonst über jeden Randgruppenwitz gelacht hätten, finden die plakative Studie scheiße.
Finden raus, dass es keine Studie ist, und fühlen sich von den Vorurteilen und Randgruppenwitzen angegriffen.
Finden raus, dass die meisten Vorurteile eben doch eine gewisse Grundlage haben, finden jetzt aber den Artikel schlecht.
Danke Postillon. Humorlobbyismus wird niemals aussterben. (aka: Alles ist Witzig, solange ich es nicht cool finde.)
Schöner Artikel aber die Kommentare haben meinen Tag gerettet.
AntwortenLöschenI used to be and roleplayer like you but then i took an arrow in the knee ;((
AntwortenLöschenhahahahahahaha, super! und die kommentare...wie dessert
AntwortenLöschenSelber schuld, wenn die Testpersonen nicht drauf kommen, dass wenn das Leben UNTER 0 gefallen ist, sie den Status "Untoter" beantragen können. Und mit diesem kam man in der Regel recht gut gegen Charaktere mit Leben über 0 an.
AntwortenLöschenFrauen hätten im Mittelalter keine Chance? Blödsinn.
AntwortenLöschenWohl noch nie mit einer Frau mit Mittelalter angelegt.
Die Kommentare werden immer anspruchsvoller, man kann kaum noch zwischen Trollen und Ernstgemeintem unterscheiden...
AntwortenLöschenbin ich froh dass ich beim P&P in die rolle eines anderen charakters schlüpfen kann und nicht selbst versuchen muss einen "ignifatius" zu wirken...
AntwortenLöschenMehr Humor Leute. Als (aus Zeitgründen Ex-)Rollenspieler mustte ich mich kaputt lachen! Großes Lob an den Autor!
AntwortenLöschenHumorlos.
AntwortenLöschenUnd damit meine ich nicht den Artikel, sondern eine Vielzahl an Kommentatoren.
Aber wer weiß, vielleicht sind diese Beiträge ja der eigentlich "Artikel"? Dann wären sie in ihrer Gesamtheit humorvoll.
;-)
Mich würde interessieren, wie diese Studie gemacht und durchgeführt wurde. Da es für mich gar nicht nach einer empirisch nachvollziehbaren Studie klingt. Zudem würde ich gerne wissen wie viele Rollenspieler befragt wurden.
AntwortenLöschenÜber einen weiterleitenden Link oder auf die bezogenen Quellen würde ich mich sehr freuen.
Mich wundert eher, dass es überhaupt jemand überraschend findet, wenn die Zielgruppe eines Randgruppenwitzes sich davon beleidigt fühlt. Ich meine: Derlei Effekte sind doch wohl nicht unbeabsichtigt.
AntwortenLöschenMan kann über jede Randgruppe Witze machen - und davon wird sich garantiert irgendjemand auf den Schlips getreten fühlen. Ob das nun Rollespieler, Skateboardfahrer oder Postillionleser sind.
Glückwunsch, lieber Postillion, zum wahrscheinlich meistkommentierten Artikel aller Zeiten!
AntwortenLöschen@Anonym:
AntwortenLöschenDas dürfte eher der hier sein (und auch noch eine Weile bleiben): http://www.der-postillon.com/2011/06/razzia-bei-kinoto-zwingt-millionen-user.html
Als neues Merchandising-Produkt empfehle ich der Redaktion des Postillon hiermit den Ironie-Detektor 3000, der sich stufenlos und bis auf das Mikrogramm genau auf den Lignin-Grad des Anus eines verbissenen Kommentatoren einstellen lässt.
AntwortenLöschenMit Lesezeichen-setzendem Gruß
Gemaux
1:0 Für Mittelater gegen Sir Mc´Lovin und seine Crew!! :D
AntwortenLöschenecht schlimm dass es immer wieder klugscheisser gibt die meinen einen satire-artikel verbessern oder belehren zu müssen... geht einfach sterben :)
AntwortenLöschenich bleib den postillion treu!
Ich find dieses ganze Mittelalter Getue eh peinlich und jetzt hat man auch den Beweiß, dass diese Möchtegernritter alle den Löffel abgeben würden!
AntwortenLöschenArme Würstchen, die sich hier über LARPer mokieren. Könnt Ihr es euch geistig und/oder finanziell nicht leisten?
AntwortenLöschenAber für viele bietet LARP wohl eine Möglichkeit, ihre ansonsten ungebetenen und ungehörten Kommentare zu publizieren?
PS: Ich bin kein LARPer
Achtung! Neue Studien zur Mittelalterforschung haben ergeben,
AntwortenLöschendass durchschnittliche Bürger unterdurchschnittliche Lebenserwartung im mittelalterlichen Umfeld aufweisen. Einzig der Sachverhalt, mittelalterliche Lebenserwartung bereits um ein geraumes Maß überschritten zu haben wirkt dagegen.
In einer Langzeitstudie soll nun überprüft werden, ob die Lebenserwartung von Rollenspielern durch imaginäres Training statistisch signifikant erhöhen lässt.
Larp ist sowieso ein Hobby, wo man zwar Larpwaffen benutzt diese aber nicht zu vergleichen sind, mit echten Waffen aus Stahl. Und dann ist es auch kein Wunder, das ein Durchschnittsbürger aus der heutigen Zeit ohne sonderliche Abwehrkräfte gegen Krankheiten aus dem Mittelalter schnell stirbt, ob nun durch Schwert oder Pest. Es hört sich auch ein wenig so an als ob jeder Rollenspieler eine null in Sport ist. Mal wieder alles in eine Schublade packen
AntwortenLöschenHmm... bin Soldat, LARPer, Reenecter.. und finde das alles saukomisch! :-D
AntwortenLöschenEine richtige Studie in der Art würde mich mal interessieren! Bin ja überzeugt davon, dass gute 70 % und mehr es nicht überleben würden, wenn einmal alle Technik zusammen bricht und wieder richtiges Überleben angesagt ist. Dabei sollte das, meiner persönlichen meinung nach, eigentlich jeder können. Schade schade...
Überraschend?
AntwortenLöschenNicht wirklich.
Belustigend?
Auf jedenfall.
Ich kann es sowieso nicht verstehen, wie dieses Zeitalter, so verehrt werden kann.