Newsticker

Mittwoch, 31. August 2011

Rebellen setzen Jagd auf Gaddafi von 5 bis 7 Uhr morgens aus, weil um diese Zeit jeder so aussieht

Wird von den Rebellen gejagt: Gaddafi
Tripolis (dpo) - Der Nationale Übergangsrat hat angekündigt, dass die libysche Rebellenarmee täglich zwischen fünf und sieben Uhr morgens die Suche nach dem weitgehend entmachteten Ex-Diktator Muammar Gaddafi einstellen will. Begründet wurde der Schritt damit, dass während dieser zwei Stunden praktisch jeder Mensch über 25 aussieht wie der Revolutionsführer.

Newsticker (203)

++++ Allet Jute: Berliner Ökokommune feiert Jubiläum ++++
++++ FDP-Streit: Leutheusser-Schnarrenberger wirft Bahr Einsilbigkeit vor ++++
++++ Turniermannschaft bestreitet dritte Partie: "Alles Unsinn, wir haben nur zweimal gespielt!" ++++
++++ Gut gefallen: Schwimmbadtester mag Sprungturm ++++
++++ Historiker bestätigen: Innerdeutsche Grenze war D-Markationslinie ++++
++++ Kam nichts bei raus: Fastenbrechen ++++

Dienstag, 30. August 2011

Umfrage: Westerwelle beliebtester Außenminister seit Steinmeier

München (dpo) - Wer hätte das gedacht? Trotz der immer wieder laut werdenden Kritik an seiner Person ist Guido Westerwelle (FDP) immer noch der beliebteste Außenminister seit Frank-Walter Steinmeier (SPD). Dies hat eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Opinion Control im Auftrag des Postillon ergeben.

Montag, 29. August 2011

Endlich beide Hände frei: U-Bahnschläger loben Alkoholverbot im Nahverkehr

Hamburg (dpo) - Seit Oktober muss 40 Euro Strafe zahlen, wer sich beim Konsum von alkoholischen Getränken in den öffentlichen Nahverkehrsmitteln von Hamburg erwischen lässt. Nun haben sich die U-Bahnschläger der Hansestadt zu Wort gemeldet und das Alkoholverbot ausdrücklich gelobt. Positiv hervorgehoben wurde von den meist jugendlichen Gewalttätern, dass sie nun endlich beide Hände frei haben, wenn sie spontan ein wehrloses Opfer krankenhausreif prügeln wollen.

Newsticker (202)

++++ Aufs falsche Pferd gesetzt: Texaner erschossen ++++
++++ Verschwommen: Hinweistafel half kurzsichtigem Badegast nicht weiter ++++
++++ Bleibt Blaukraut: Blaukraut ++++
++++ Bleibt Brautkleid: Brautkleid ++++
++++ Nasen-OP missglückt: Schönheitschirurg befürchtet Gesichtsverlust ++++
++++ Bummeln: Kreuzung aus Hummel und Biene nicht so schnell wie gedacht ++++
++++ Schnäppchen: Gärtner wirbt mit Rabatten ++++

Samstag, 13. August 2011

Keinerlei Ereignisse bis Ende August: Der Postillon macht zwei Wochen Sommerpause

So stellt sich der Chefredakteur Norwegen vor
Lübeck (dpo) - Irgendwann musste das ja passieren: Um dem hiesigen feucht-kalten Wetter zu entfliehen, verabschiedet sich der Chefredakteur und damit leider auch die gesamte Redaktion des Postillon mit sofortiger Wirkung in einen zweiwöchigen Urlaub nach Norwegen. Erst Ende August gibt es wieder neue ehrliche Nachrichten – dann aber wie gewohnt unabhängig, schnell und natürlich seit 1845.

Freitag, 12. August 2011

Neuer Rekord: Schnellste Uhr der Welt schafft Stunde in unter 37 Minuten

Zürich (dpo) - Es ist ein Wunderwerk der Technik: Einem Schweizer Uhrmacher und seinem Team ist es gelungen, die schnellste Uhr der Welt zu konstruieren. Das sogenannte High-Speed-Ührli 3000 schafft eine Stunde in knapp unter 37 Minuten (36:54). Sie schlägt damit den bisherigen Rekordhalter, eine Hochgeschwindigkeitsuhr aus Weißrussland (40:58), um stolze vier Minuten.

Newsticker (201)

++++ Ist ihm nicht zu billig: Nacktbarbesucher heiratet Frau von der Stange ++++
++++ Voll schlecht: Leergut ++++
++++ Muss sofort zum Arzt: Frau von Picasso hat blaue Periode ++++
++++ Schluss mit Lustig: Peter wieder solo ++++
++++ Chlorreiche Zukunft: Swimmingpool enthielt zu viele Bakterien ++++
++++ Wirkt ziemlich aufgesetzt: Teewasser ++++

Donnerstag, 11. August 2011

Mann mit zwei gebrochenen Handgelenken sieht Porno erstmals bis zum Ende

Cottbus (dpo) - Wer hätte das gedacht? Der 33-jährige Dachdecker Konrad W. hat einen Pornofilm, der sich schon seit Jahren in seinem Besitz befindet, zum ersten Mal von Anfang an bis ganz zum Ende angesehen. Ein möglicher Grund, warum er nun endlich die nötige Zeit und Muße gefunden hat: W. ist seit einer Woche krankgeschrieben, weil er sich kürzlich bei einem Arbeitsunfall beide Handgelenke gebrochen hatte.

Mittwoch, 10. August 2011

Länderspiel abgesagt: Hooligans leiden unter Gewalt in englischen Städten

London (dpo) - Englische Hooligans leiden nach eigenem Bekunden am meisten unter den gewaltsamen Protesten jugendlicher Randalierer in London und anderen britischen Städten, denn wegen der Ausschreitungen hat der englische Fußballverband FA das für Mittwochabend angesetzte Länderspiel zwischen England und den Niederlanden abgesagt. Davon sind auch die traditionellen gewaltsamen Ausschreitungen am Rande der Begegnung betroffen.

Newsticker (200)

++++ Gewinnerwartung gestiegen: Hehlerbande meldet Geschäftseinbruch ++++
++++ Zur Schnecke gemacht: Bäcker für gute Teigverarbeitung gelobt ++++
++++ Kommt ganz groß raus: Elf Kilo schweres Kind geboren ++++
++++ Gar nicht möglich: Kochplatte kaputt ++++
++++ Wenn das Wörtchen wenn nicht wär: das Wörtchen nicht wär ++++
++++ Hat sich aus dem Staub gemacht: Künstler kreiert Selbstportrait aus Dreck ++++

Dienstag, 9. August 2011

Kleiner Timmy (9) hat imaginären Feind

Timmy und Ymmit (hinten im Bild mit Knüppel)
Saarbrücken (dpo) - Wird es denn nie ruhig um diesen Jungen? Wie der Postillon erfuhr, hat der kleine Timmy (9) schon seit geraumer Zeit einen imaginären Feind, der ihm bei jeder Gelegenheit das Leben noch schwerer macht, als es ohnehin schon ist.
"Ursprünglich habe ich mir Ymmit ausgedacht, weil mich die anderen Kinder nicht so mögen und ich nicht immer allein sein wollte", erzählt der kleine Timmy. Doch schon nach einigen Tagen hätten sich der Junge und sein Fantasiefreund heftig zerstritten, nachdem Timmy die Schuld an einer zerbrochen Vase Ymmit in die Schuhe geschoben hatte. Seitdem lässt Ymmit (9) keine Gelegenheit aus, Timmy Schaden zuzufügen.

Montag, 8. August 2011

G7-Staaten opfern 99 Jungfrauen, um zornige Finanzmärkte zu besänftigen

Frankfurt, Tokio, New York (dpo) - Die Finanzminister und Notenbankpräsidenten der sieben führenden Industriestaaten (G7) haben endlich ein deutliches Signal gegen die abstürzenden Börsenkurse angekündigt. Um die Finanzmärkte zu besänftigen, sollen noch heute 99 Jungfrauen in einem geeigneten Vulkan geopfert werden.

Newsticker (199)

++++ In den falschen Hals bekommen: Frau nach Blowjob schwanger ++++
++++ Börsensturz: Taschendieb muss sich nur noch bücken ++++
++++ Rüstungsinnovation: Neue Rakete schlägt ein wie eine Bombe ++++
++++ Finger verbrannt: Engländer hatte einen im Tee ++++
++++ Polnische Bauern zufrieden: "Wir haben viel Boden gut gemacht." ++++
++++ Nach teurer Fettabsaugung: Patient muss Gürtel enger schnallen ++++

Sonntag, 7. August 2011

Das Wort zum Sonntag (133)

Es kommentiert Gotthilf von Düchting (CDU-Innenminister a.D.)*:
Innenminister Hans-Peter Friedrich hat wie immer Recht, wenn er im Interview mit dem Spiegel fordert, dass Blogger als Konsequenz aus den Norwegenattentaten "ihre wahre Identität (...) offenbaren" und "mit offenem Visier" argumentieren sollten – immerhin müssen die Grundsätze der Rechtsordnung "auch im Netz gelten". Ich wüsste sogar schon, wie man eine solche Aufhebung der Anonymität nennen könnte: "Impressumspflicht". Zur Sicherheit sollte man diese auch gleich noch in einer Art "Telemediengesetz" festschreiben. Und am besten hätten wir das schon vor vier Jahren getan und nicht erst heute.
Der Innenminister sagte auch: "Politisch motivierte Täter wie Friedrich finden heute vor allem in der CSU jede Menge radikalisierter, undifferenzierter Thesen, sie können sich dort von Stammtisch zu Stammtisch hangeln und bewegen sich nur noch in dieser geistigen Sauce." Verzeihung, statt "Friedrich" muss es natürlich "Breivik" heißen, statt "CSU" natürlich "Internet" und statt "Stammtisch zu Stammtisch" natürlich "Blog zu Blog".
Doch Friedrich denkt nicht weit genug: Warum sollte ein Anonymitätsverbot nur im Netz gelten? Ich fordere, dass künftig jeder Bundesbürger ein Namensschild an seiner Brust trägt, damit er immer und überall auf Anhieb identifiziert werden kann. Wer würde es mit einem solchen Namensschild noch wagen, radikales Gedankengut zu verbreiten (außer Politikern), eine Bank zu überfallen (außer Kriminellen) oder demonstrieren zu gehen (außer Angepassten)?

*an dieser Stelle kommentieren wöchentlich wechselnd Prominente aus Politik, Wirtschaft, Kultur und organisiertem Verbrechen.
 ssi (mit Dank an alvin), Cartoon: meikel neid

Samstag, 6. August 2011

Links! Zwo! Drei! Vier! (93)

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Samstag neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei - nein, vier interes- oder amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.

Freitag, 5. August 2011

Weltweite Panik, weil krakelige Linien auf großen Tafeln nach unten zeigen

Foto: Zeigte heute wie viele andere krakelige Linien deutlich mehr nach unten als sonst und sorgte so für Panik: Krakelige Linie aus Frankfurt.

Newsticker (198)

++++ Gottverdammte Scheiße: Fluchlotsen wollen schon wieder streiken ++++
++++ Jacke wie Hose: Overall ++++
++++ Teamwork: Konditoren machen gemeinsame Sacher ++++
++++ Kein Tempo: Vettel hat die Nase voll ++++
++++ Lebt über seine Verhältnisse: Heiratsschwindler ++++
++++ Teenager hatte lautere Absichten: Stimmbruch machte sie leider zunichte ++++

Donnerstag, 4. August 2011

Zu wenig Kinder: Regierung verschiebt Erreichen der Volljährigkeit von 18 auf 28

Berlin (dpo) - Endlich wieder mehr Kinder! Die Bundesregierung hat auf das Ergebnis des Mikrozensus 2010 reagiert, aus dem Deutschland als kinderärmstes Land der EU hervorging. Um den Prozentsatz der Minderjährigen von nur 16,5 Prozent an der Gesamtbevölkerung signifikant zu steigern, soll die Volljährigkeit künftig erst nach Abschluss des 28. Lebensjahres erlangt werden.

Mittwoch, 3. August 2011

Nachgefragt: So denken die Bürger über Geißlers Goebbels-Zitat

Stuttgart (dpo) - "Wollt ihr den totalen Krieg?" Mit diesem Zitat aus der Sportpalastrede (1943) von Reichspropagandaminister Joseph Goebbels hat Heiner Geißler bei der Präsentation des Stresstests zum Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 zumindest in den Medien für viel Aufsehen gesorgt.
Doch was denken der kleine Mann und die kleine Frau von der Straße über die Wortwahl des CDU-Urgesteins?  
Der Postillon hat sich umgehört:

Anselm H. (97), Frührentner:
"Der kann doch nicht einfach sagen, was er will. Früher hätten wir so einen wie Geißler ins KZ gesteckt."


Peter B. (36), IT-Experte:
"Jedem das Seine, aber Nazizitate empören eben die Menschen in Deutschland über alles. Geißler, für den eine solche Provokation sicherlich ein innerer Reichsparteitag ist, sollte sich lieber um seinen Job als Schlichter kümmern. Arbeit macht frei."


Tamara J. (24), Studentin:
"Dass Geißler gefragt hat "Wollt ihr den totalen Krieg?" finde ich nicht so schlimm. Mich besorgt eher, dass die beiden Streitparteien anschließend frenetisch "JA!" gebrüllt haben."


Horst N. (33), Call-Center-Mitarbeiter:
"Ich wundere mich, wie jemand angesichts eines megalomanischen Großbauprojekts, das mit staatlicher Gewalt durchgesetzt wird, überhaupt an das dritte Reich denken kann."


Heiner G. (81), CDU-Politiker:
"Ich als zufällig ausgewählter Passant finde, dass Heiner Geißler einfach ein gottverdammtes Genie ist und sich alles erlauben kann. Ein Blick in die wunderschönen Augen dieses Teufelskerls und schon habe ich ihm verziehen."


Hilde W. (61), Hausfrau:
"Ich habe das Gefühl, die Journalisten reiten nur so auf diesem Zitat herum, damit sie im Sommerloch etwas zu berichten haben. He, Moment mal! Schreiben Sie etwa mit?"

ssi

Newsticker (197)

++++ Geht runter wie Øl: Dänisches Bier ++++
++++ Lustig gefunden: Mann googelt sich vor Lachen ++++
++++ Reif für die Insel: England erhält Käselieferung ++++
++++ Schneller Brüter: Roadrunner ++++
++++ "Sei kein Frosch": Märchenprinzessin voller Hoffnung ++++
++++ "Bin halt nicht immer in Topform": Dichter gibt Ungereimtheiten in Steuererklärung zu ++++

Dienstag, 2. August 2011

Junge Abgeordnete beklagen, dass Drogenbeauftragte nicht an "Zeug" rankommt

Berlin (dpo) - Eine Gruppe junger Parlamentarier hat sich vehement über die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans (FDP, 60), beschwert. Obwohl sie bereits über zwei Jahre im Amt ist, soll sie noch nicht einem Abgeordneten Drogen organisiert haben.

Montag, 1. August 2011

Polizei und Verbrechen vereinbaren Personalaustausch zur Weiterbildung

Arbeitet eine Weile als Polizist: Mafioso
Berlin, Hilden (dpo) - Die Gewerkschaften der Polizei (GdP) und der Verbrecher (GdV) haben heute in einer gemeinsamen Erklärung angekündigt, ihre Mitglieder durch einen regelmäßigen wechselseitigen Personalaustausch weiterzubilden. Im Zuge dieses Programms sollen Polizisten für einige Monate Seite an Seite mit Verbrechern arbeiten, während eine gleiche Anzahl an Verbrechern als Polizisten arbeitet.
"Deutschen Polizisten fehlt oft das tiefere Verständnis, wie die Arbeit von Verbrechern eigentlich genau aussieht – und das obwohl sie fast ständig mit ihnen zu tun haben", so Hauke Benster, der Sprecher der Polizeigewerkschaft. "Deshalb wollen wir, dass unsere Leute einmal über den Tellerrand blicken und für einige Monate als Trickbetrüger, Zuhälter, Einbrecher, Drogendealer oder Gewalttäter arbeiten."

Newsticker (196)

++++ Wenn alle Stricke reißen: Henker hat Axt für Notfälle ++++
++++ Mietschulden: Stripperin zum Ausziehen gezwungen ++++
++++ Engelsgleich: Marx ++++
++++ Obwohl er keinen Stich sah: Blinder gewinnt Skat-Turnier ++++
++++ Stimmt nicht: Klavierbauer hat kein gutes Gehör ++++
++++ Ali bi: Türkischer Verdächtiger zur Tatzeit in Schwulenbar gesichtet ++++