| Lässt Wulff gut aussehen: Bad President |
Der Bad President soll von einem Doppelgänger Wulffs verkörpert werden und künftig als böser Wulff mit seiner fiesen Gattin Badina in einem finsteren Schloss namens Laidevue leben. Um ihn leichter vom richtigen Bundespräsidenten unterscheiden zu können, soll er zwei Teufelshörner tragen.
![]() |
| Der Amtssitz des Bad President: Laidevue |
Die Presse wurde bereits angewiesen, dass alle Vorwürfe gegen Wulff - egal, ob es um Vorteilsnahme oder mangelnde Transparenz geht - künftig dem Bad President zugeschrieben werden müssen. Auch Bild-Chefredakteur Kai Diekmann darf in Zukunft nur noch behaupten, der Bad President habe ihm auf die Mailbox gesprochen.
Bundespräsident Wulff hat über seine Anwälte signalisiert, er wolle den Gesetzesentwurf zur Einrichtung des Bad President auf jeden Fall unterschreiben.
Und auch am Parlament dürfte der Plan nicht scheitern, denn die Opposition ist mit der Regelung weitgehend zufrieden. Sie fordert allerdings, das Amt des Bad President nicht nur als Müllhalde für die Probleme von Christian Wulff zu verwenden, sondern es auch praktisch zu nutzen. So könnte der böse Wulff neugegründete Bad Banks einweihen, Deutschland bei Staatsbesuchen in Schurkenstaaten vertreten oder kleine Kinder erschrecken, die unartig waren.
Mehr zu den Anschuldigungen gegen den Bad President im Postillon-Archiv:
Amt des Bundespräsidenten tritt von Christian Wulff zurück
Wulff spricht 82 Millionen Deutschen auf die Mailbox, um Gerede zu unterbinden
Exklusiv: Geplante Stellungnahme Wulffs zu Anrufen bei "Bild" geleakt
Nette Schwiegersöhne beklagen Vertrauensverlust durch Wulff-Affäre
