Newsticker

Dienstag, 6. März 2012

Gigantische Pyramide zu Ehren Wulffs I. soll im Herzen Berlins errichtet werden

Berlin (dpo) - Wie erst jetzt bekannt wurde, soll Christian Wulff nach seinem Rücktritt vom Bundespräsidentenamt nicht nur einen Ehrensold, ein eigenes Büro, Mitarbeiter, ein Fahrzeug mit Chauffeur und ein viertes Lied beim Zapfenstreich erhalten. Wulff besteht außerdem darauf, dass ihm zu Ehren eine gigantische Pyramide im Zentrum Berlins errichtet wird.
Wulffs Anwalt bestätigte diese Nachricht gegenüber dem Postillon: "Was dem ägyptischen Pharao etwa zur Zeit des Alten Reichs zugestanden hat, steht selbstverständlich auch Christian Wulff zu – unabhängig davon, dass er nur anderthalb Jahre im Amt war", heißt es in einem Schreiben der Kanzlei.
Kann vom Volk angebetet werden: Statue
Da die Pyramide mit einer Kantenlänge von über 230 Metern nach ihrer Fertigstellung von keinem Sterblichen betreten werden darf, soll ein großer Platz vor dem Bauwerk errichtet werden, auf dem das einfache Volk zu Wulff beten kann. Zu diesem Zweck werde auch eine 100 Meter hohe Marmorstatue Wulffs errichtet, auf deren Sockel folgende Inschrift prangen soll: "Ich bin Wulff I., Präsident der Präsidenten. Preiset meine Taten und erstarret in Ehrfurcht!"
Die Pyramide selbst, deren Errichtung etwa fünf Milliarden Euro an Steuergeldern verschlingen und zahllose Bauarbeiter in den Tod treiben dürfte, soll rechtzeitig zum Ableben Christian Wulffs um 2040 fertiggestellt sein.
In ihr wird der ehemalige Präsident dann mitsamt seinem Haus in Großburgwedel, seiner Familie, seinen Hannoveraner Freunden und seinen Bediensteten bestattet werden, damit er auch in der Welt der Toten alle Privilegien eines ehemaligen Staatsoberhauptes genießen kann.
ssi; Foto links: Casp, CC BY-SA 3.0, Foto rechts: © montebelli - Fotolia.com

Hinweis: Dieser Artikel erschien auch in der ersten Ausgabe der Postillon24 Nachrichten



Kommentare einblenden

Reklame