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Montag, 19. März 2012

Norbert Röttgen will Lottoschein erst nach der Ziehung bezahlen

Düsseldorf, Berlin (dpo) - Norbert Röttgen, der Spitzenkandidat der CDU für die vorgezogenen Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen, hat angekündigt, er wolle noch in dieser Woche beim Mittwochslotto mitspielen. Allerdings will sich der Bundesumweltminister erst nach der Ziehung entscheiden, ob er seinen Lottoschein letztlich überhaupt bezahlt.

Seinen Schein hat er bereits ausgefüllt, doch Röttgen scheut die Konsequenzen, wenn er sich voll auf das Spiel einlässt. "Einen Lottoschein einzureichen kostet mindestens einen Euro, aber wenn man Pech hat, gewinnt man gar nichts", erklärte Röttgen gegenüber dem Postillon am Sonntag (PamS).
Geht lieber auf Nummer sicher:
Röttgen mit Berlin im Rücken
"Ich spiele Lotto, um den Jackpot zu knacken, und nicht, um leer auszugehen. Deshalb halte ich es für völlig überflüssig, den Lottoschein bereits zu einem Zeitpunkt zu bezahlen, zu dem noch überhaupt nicht klar ist, ob ich gewinne", so der Bundesumweltminister. Erst nach der Mittwochsziehung des Deutschen Lotto- und Totoblocks wolle sich Röttgen festlegen, ob er seinen Schein einreicht oder nicht. 
Selbst wenn Röttgen drei Richtige haben und ihm somit eine geringe Gewinnsumme zustehen sollte, wisse er noch nicht, ob er den Lottoschein wegen eines solchen Kleckerbetrages überhaupt einreichen wird. Immerhin, so Röttgen, sei der nächste Kiosk ganze 500 Meter von seinem Umweltministerium entfernt. Solange nicht "mindestens ein vierstelliger Betrag rausspringt", will der smarte CDU-Politiker lieber abwarten, ob bei einer der nächsten Ziehungen nicht noch bessere Zahlen herauskommen.
ssi; Foto oben: © Stefan Redel - Fotolia.com

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