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Dienstag, 8. Mai 2012

String-Tanga-Pflicht auf Flugreisen soll Unterhosenbombenattentate unmöglich machen

Washington (dpo) - Nachdem die CIA einen erneuten Versuch von al-Qaida verhindern konnte, ein Flugzeug mit einer Unterhosenbombe zu sprengen, fordern Sicherheitsexperten die Einführung einer sogenannten String-Tanga-Pflicht auf allen internationalen Flügen. Der Grund: Die spärlichen Kleidungsstücke bieten nicht genug Platz für eine funktionsfähige Bombe.

Mit der String-Tanga-Pflicht wollen die Sicherheitsbehörden an die Erfolgsgeschichte früherer Maßnahmen anknüpfen wie etwa dem Verbot, spitze und scharfe Gegenstände oder Flüssigkeitsbehälter mit mehr als 100 Millilitern Inhalt an Bord zu nehmen. Seit diese Regeln eingeführt wurden, sei immerhin kein einziges Flugzeug mithilfe einer Nagelschere oder einem Fläschchen mit Säuglingsnahrung entführt worden.
In umfangreichen Tests wurde festgestellt, dass sich in einem String-Tanga im Gegensatz zu herkömmlichen Unterhosen oder gar Boxershorts höchstens ein eher ungefährlicher Knallfrosch ins Flugzeug schmuggeln ließe.
Befürchtungen, dass Sicherheitschecks durch die neue Regelung unnötig in die Länge gezogen werden, halten Experten für unbegründet. Schon ein kurzer, prüfender Blick durch das Flughafenpersonal reiche, da Menschen in String-Tangas erfahrungsgemäß automatisch dazu neigen, tief hängende Hosen und bauchfreie Oberteile zu tragen sowie sich ständig grundlos zu bücken.
ssi; Foto: Jjaman, CC BY-SA 3.0

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