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Dienstag, 14. August 2012

91% springen lieber aus dem Fenster, als Favoriten aus der SPD-Troika zu benennen

München (dpo) - "Wen würden Sie am liebsten als SPD-Kanzlerkandidaten sehen?": Diese Frage stellte das Meinungsforschungsinstitut Opinion Control insgesamt 301 repräsentativ ausgewählten Personen bei einer Umfrage. Doch anstatt sich für eine der drei angebotenen Optionen Peer Steinbrück, Frank-Walter Steinmeier oder Sigmar Gabriel zu entscheiden, sprangen überraschende 91 Prozent der Befragten lieber aus dem Fenster – die meisten mit einem erleichterten Gesichtsausdruck.

"So etwas habe ich in meiner langen Karriere als Meinungsforscher noch nie erlebt", sagte Professor Heinz Geiwasser, der Leiter des Instituts anschließend. "Immerhin befand sich das Zimmer, in dem die Personen befragt wurden, im dritten Stock."
Nachdem die ersten Befragten schwere Knochenbrüche davongetragen hatten, spannten Mitarbeiter des Instituts ein Sprungtuch auf, um weiteren Verletzungen vorzubeugen.
Entscheidung zwischen Pest, Cholera und Pest
Anfangs hätten die meisten Befragten noch recht unterschiedlich reagiert. Manche wollten wissen, ob es sich bei der Frage um einen grauenhaften Witz handelt und ob sie sich auch enthalten könnten. Andere hätten darum gefleht, dass die Antwortoption "Irgendwer anderes, egal wer" nachträglich eingefügt wird. Doch sobald den Befragten klar war, dass sie sich für ein Mitglied der "SPD-Troika" entscheiden und diesem somit auch nur einen Hauch von Sympathie entgegen bringen müssten, sprangen die Befragten aus dem Fenster.
Marissa Drechsler (29), eine der Befragten, schildert, warum sie lieber einen lebensgefährlichen Sprung ins Ungewisse riskierte, als sich für einen der drei SPD-Politiker zu entscheiden: "Die sind alle so furchtbar! Hätte es eine Alternative gegeben, etwa Charles Manson oder Josef Fritzl, ich hätte sie genommen. Aber Steinmeier, Steinbrück ODER Gabriel?! Niemals!"
Von den übrigen neun Prozent der Befragten, die nicht aus dem Fenster gesprungen sind, entschieden sich etwa ein Drittel dafür, den Fragebogen zu verspeisen, während der Rest einen Herzinfarkt oder eine Ohnmacht vortäuschte, um zu entkommen.
ssi; Foto oben: © cultura2 - Fotolia.com

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