Berlin (dpo) - Ist das die ultimative Lösung gegen Altersarmut? Die Bundesregierung will Arbeitslose und Geringverdiener ermutigen, exzessiver zu leben und jünger zu sterben – am besten vor Abschluss des 67. Lebensjahres. Zur Förderung des dafür nötigen riskanteren, selbstzerstörerischen Lebensstils plant die Regierung eine Kombination aus Steuererleichterungen, Gesetzeslockerungen und einer Werbekampagne mit dem Titel "live fast, die young!".Arbeitsministerin Ursula von der Leyen bestätigte die neue Strategie: "Mein Ministerium hat alles durchgerechnet. Die einfachste Lösung wäre, wenn Geringverdiener und Arbeitslose deutlich früher sterben würden als heute und damit die Rentenkassen für alle diejenigen entlasten, die noch eine ernsthafte Perspektive haben, ihren Ruhestand zu genießen. Sozial ist das auch, denn wenn wir durch Anreize erreichen können, dass die Armen es quasi freiwillig ein bisschen mehr krachen lassen, hätten sie wenigstens noch ein wenig Spaß im Leben."
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| Dieser Herr macht nahezu alles richtig |
Zudem soll eine Werbekampagne mit dem Titel "Live fast, die young!" gestartet werden, die speziell die unteren Einkommensschichten anspricht. Die Zielgruppe wird unter anderem dazu aufgefordert, auf Kondome zu verzichten ("Make sex an adventure"), sich ungesund zu ernähren ("Go for Hüftgold") und allgemein risikobereiter zu leben ("no risk, no fun").
Bei ganz hartnäckigen Fällen, die bereits die 60 überschritten haben und stramm auf Rente und Altersarmut zusteuern, sollen härtere Maßnahmen ergriffen werden. Solche Personen finden schon bald täglich von der Regierung finanzierte Gutscheine zum Paragliding, Motocross oder Basejumping sowie Päckchen mit Heroin und Crystal Meth in ihrem Briefkasten.
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