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Mittwoch, 15. Mai 2013

Aus Angst, Mitgefühl zu entwickeln: IWF-Chefin Lagarde hat sich Herz amputieren lassen

Washington D.C. (dpo) - Viele haben es schon lange geahnt, nun ist es offiziell: IWF-Chefin Christine Lagarde hat sich bereits 2011 einer Herzamputation unterzogen. In einem Beitrag in der "New York Times" rechtfertigte die 57-jährige diesen Schritt damit, dass sie Angst hatte, früher oder später Mitgefühl zu entwickeln – eine grässliche Eigenschaft, die mit ihrer Position als Leiterin des Internationalen Währungsfonds nicht vereinbar ist.

In dem am Mittwoch erschienenen Beitrag mit dem Titel "My Radical Choice" erklärte Lagarde ihre Beweggründe: "Meine eigene Mutter hat im Alter von 56 Jahren Mitgefühl entwickelt. Es war furchtbar mitanzusehen, als sie plötzlich begann, sich für das Schicksal von weniger privilegierten Menschen zu interessieren. Für mich war sie gestorben."
Schlägt seit 2011 in Lagardes Brust: Stück Kohle
Auch bei Lagarde selbst hätten die Ärzte ein Risikogen festgestellt, welches mit einer Wahrscheinlichkeit von 87 Prozent früher oder später die Entwicklung von Mitgefühl (medizinisch: "Empathie") hätte nach sich ziehen können. Von einer solchen Eigenschaft ausgebremst, hätte Lagarde jedoch nie die Austeritätspolitik durchsetzen können, die - in guter IWF-Tradition - zu europaweiter Rekordarbeitslosigkeit geführt hat.
Daher habe sich Lagarde kurz vor ihrer Berufung zur Leitung des IWF für den riskanten Eingriff entschieden, in dessen Zuge ihr Herz durch ein gefühlloses Stück Kohle ersetzt wurde. Jegliche Skrupel, die die Mediziner finden konnten, seien dabei gleich mit entfernt worden.
ssi; Foto oben: MEDEF, CC BY-SA 2.0, Foto rechts: © tempakul - Fotolia.com



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