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Donnerstag, 13. Juni 2013

Ist es ein Fluch? Schon wieder ältester Mensch der Welt gestorben

Kyōtango/Japan (dpo) - Langsam wird es unheimlich: Am Mittwoch ist mit Jiroemon Kimura zum wiederholten Male binnen kürzester Zeit der älteste Mensch der Welt verstorben. Dabei hatte der 116-jährige erst wenige Monate zuvor den prestigeträchtigen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde nach dem plötzlichen Tod seiner Vorgängerin Dina Manfredini (Jahrgang 1897, USA) erhalten.

Manfredini wiederum hatte den Titel nur 13 Tage vor ihrem eigenen Ableben von der ebenfalls verstorbenen Amerikanerin Besse Cooper (Jahrgang 1896) übernommen.
Fein raus: Mann mit längstem Bart
"Es scheint als würde eine Art Fluch auf den Rekordhaltern lasten", befürchtet Linda O'Michael, die für die Redaktion des Guinness-Buchs der Rekorde arbeitet. "Seit Jahrzehnten kommen die ältesten Menschen der Welt binnen weniger Monate nach ihrer Ernennung unter ungeklärten Umständen ums Leben."
Erstaunlicherweise sind von dem Fluch ausschließlich die ältesten Männer und Frauen der Welt betroffen: "Von anderen Rekordhaltern, etwa dem Mann mit dem längsten Bart oder den Teilnehmern der längsten Bikini-Polonaise, wissen wir, dass sie auch Jahre nach ihrem Eintrag ins Guinness-Buch immer noch leben", so O'Michael nachdenklich.
Unter diesen Umständen erscheint es nur zu verständlich, dass Misao Okawa, ebenfalls aus Japan, die eigentlich Kimuras Nachfolge als ältester Mensch der Welt antreten würde, auf einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde verzichten will. "Ich bin doch nicht lebensmüde", sagte die 115-jährige gegenüber dem Postillon.
ssi; Hinweis: Dieser Artikel erschien schon einmal so ähnlich.

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