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Montag, 15. Juli 2013

Nach US-Besuch: NSA sucht fieberhaft Gehaltsliste, auf der Hans-Peter Friedrich steht

Fort Meade, Berlin (dpo) - Nach dem US-Besuch von Innenminister Hans-Peter Friedrich durchforsten mehrere NSA-Mitarbeiter die Datenbanken und Archive des Geheimdienstes, um zu überprüfen, ob der CSU-Politiker auf der Gehaltsliste der NSA steht. Immerhin wäre dies die einzige plausible Erklärung dafür, warum sich der deutsche Innenminister seit Wochen so verhält, als sei er der offizielle Pressesprecher der NSA.

"Bis vor Kurzem dachten wir, dieser Friedrich wäre ein ganz normaler deutscher Politiker, der nichts mit uns zu tun hat", so NSA-Rekrutierungsoffizier Jeff Haberly gegenüber dem Postillon. "Doch seit seinem Besuch sind wir überzeugt, dass er einer unserer Geheimagenten oder eine Art V-Mann in unseren Diensten sein muss. Kein Politiker eines fremden Landes würde jemals ein Abhörprogramm wie das unsere freiwillig verteidigen."
Selbst unter "IM Poodle" nicht zu finden: Friedrich
Doch obwohl rund zehn von Haberlys Kollegen seit Tagen fieberhaft suchen, konnte die Mitarbeiterakte des CSU-Politikers bislang noch nicht in den umfangreichen Datenbanken der NSA geortet werden.
Womöglich habe die NSA Friedrich bereits zu Zeiten des Kalten Krieges unter irgendeinem Decknamen angeworben, mutmaßt Haberly, der inzwischen auch die alten Archive der 70er und 80er Jahre durchforsten lässt. "Oder er wird von unseren Kollegen von der CIA bezahlt... Ich werde mal bei denen nachfragen."
Obwohl die Suche bislang noch kein entsprechendes Dokument zu Tage gefördert hat, das belegt, dass Friedrich tatsächlich für die NSA arbeitet, ist Haberly optimistisch, das Rätsel lösen zu können: "Wir haben soeben veranlasst Hans-Peter Friedrichs komplette Telekommunikation auf unbestimmte Zeit zu überwachen. Das deutsche Innenministerium ist ohnehin längst schon verwanzt. Früher oder später wird er schon verraten, für wen er arbeitet. Für das deutsche Volk jedenfalls nicht."
ssi; Foto oben: © picsfive - Fotolia.com, Foto rechts: Michael Lucan/pixeldost, CC BY-SA 3.0
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