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Donnerstag, 23. Januar 2014

Auswärtiges Amt gibt Reisewarnung für Ukraine aus, weil es dort im Januar "arschkalt" ist

Kiew (dpo) - Wie von zahlreichen Beobachtern bereits erwartet, hat das Auswärtige Amt heute eine offizielle Reisewarnung für die Ukraine ausgegeben. Aufgrund der in Kiew und vielen weiteren Städten des Landes herrschenden Eiseskälte mit Minustemperaturen im zweistelligen Bereich rät das Außenministerium deutschen Staatsbürgern, die sich bereits in der Ukraine befinden, dringend davon ab, auf die Straße zu gehen, wenn sie "sich nicht den Arsch abfrieren wollen".

Reisende aus der Bundesrepublik seien in diesem Jahr sogar besonders anfällig gegenüber der ukrainischen Kälte, weil sie durch den bisher milden Winter verweichlicht sind.
Von Einheimischen sporadisch gelegte Feuer helfen wenig
In der Reisewarnung heißt es außerdem: "Halten Sie sich von großen Menschenansammlungen fern. Auch wenn die überall auf den Straßen versammelten Einheimischen so wirken, als wäre es überhaupt nicht kalt, sollten Sie stets bedenken, dass Ukrainer das raue Wetter viel besser gewohnt sind und sich jederzeit durch Verfolgungsjagden mit lokalen Sicherheitskräften warmhalten können." 
Angesichts der Warnung des Auswärtigen Amtes zeigen sich zahlreiche Reiseanbieter kulant. Bis 24 Stunden vor Reiseantritt können Ukraineurlaube zugunsten von Reisen in wärmere Länder wie etwa Syrien, Jemen, Somalia oder Zentralafrika umgebucht werden.
ssi; Fotos: Mstyslav Chernov, CC BY-SA 3.0
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