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Dienstag, 18. Februar 2014

Sowjetunion gründet sich neu, um Medaillenspiegel in Sotschi anzuführen

Sotschi (dpo) - Paukenschlag bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi! Die Staatsoberhäupter Russlands, der Ukraine, Weißrusslands und weiterer Länder kündigten heute an, vorübergehend alle Differenzen beiseitezulegen und die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken (UdSSR) zu erneuern. Der neu geschmiedete Bund soll diesmal jedoch nicht knapp 70 Jahre Bestand haben, sondern nur bis einschließlich 23. Februar 2014, dem Tag der Schlussfeier der Olympischen Winterspiele.

Applaudiert seinen Olympioniken: Oberster Sowjet Putin
Deutschland trifft die Neugründung der Sowjetunion indes besonders hart. Zum einen verliert der Olympische Deutsche Sportbund (z.Zt. 8x Gold, 3x Silber, 4x Bronze) den ersten Platz im Medaillenspiegel an die UdSSR (z.Zt. 10x Gold, 9x Silber, 11x Bronze), zum anderen scheinen sich zahlreiche ostdeutsche Sportler plötzlich nicht mehr richtig zu bemühen.
"Ich bin stolz darauf, dass ich meinen Teil zum Erfolg meines geliebten sowjetischen Vaterlandes beitragen konnte", erklärt Skeleton-Fahrer und Silbermedaillengewinner Martins Dukurs aus Riga.
Angesichts des Erfolges der sowjetischen Athleten vor heimischem Publikum zeigte sich auch Wladimir Putin stolz: "Ich will nicht sagen, dass das hier ein Kampf der Systeme ist, aber wir werden den Westen zerschmettern", so der Oberste Sowjet der UdSSR.
Gefragt, ob sich die Sowjetunion wirklich so schnell wieder auflösen werde wie angekündigt, antwortete Putin bedeutungsschwanger: "Mal sehen..."
ssi; Idee: gba; Karte oben: Дмитрий-5-Аверин, CC BY-SA 3.0, Foto rechts: kremlin.ru, CC BY 3.0
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