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Donnerstag, 6. März 2014

In Bunker wartender Mann fordert Westen zu mehr Härte gegen Putin auf

Lüdenscheid (dpo) - Vor dem Hintergrund der aktuellen Krise auf der Krim hat am Donnerstag ein in seinem Privatbunker wartender Mann den Westen erneut zu mehr Härte gegen Russland aufgefordert. Es könne nicht sein, dass die USA und Europa sich Putins Machtspielchen gefallen lassen, während man doch so viele Atomwaffen in der Hinterhand habe, erklärte der 47-jährige Dieter Ehlers in einem per Funk aus seinem betonummantelten Keller übermittelten Interview.

"Niemand will Frieden so sehr wie ich", beteuert der Lüdenscheider, der sich mit 1500 Konserven eingedeckt hat und die Stahltür seines Bunkers seit vier Tagen unter Verschluss hält. "Ich bezweifle aber, dass diese Kuscheldiplomatie wirklich hilfreich ist. Putin hat jeglichen Respekt vor der internationalen Gemeinschaft verloren und scheint nur noch diplomatische Härte zu verstehen."
Worauf wartet er noch?
Deshalb müsse der Westen endlich von seinem atomaren Drohpotenzial Gebrauch machen.
"Schließlich sind auch Kernwaffen da, um klug eingesetzt zu werden. Ganz ähnlich wie ein sehr teurer Bunker, den man in jahrelanger Arbeit mühsam angelegt hat", so Ehlers seufzend.
Erste Berichte aus russischen Medien, laut denen Ehlers auch die russische Regierung aufgefordert haben soll, sich dem Westen gegenüber hart und unnachgiebig zu zeigen, wies der Lüdenscheider scharf zurück. "Hier handelt es sich offenkundig um Propaganda der widerwärtigsten Sorte", empört er sich. "Ich empfehle mehrere nukleare Schläge gegen russische Städte, bis sich Moskau angemessen entschuldigt."
dan; Foto oben: Foto: © Paweł Marynowski / Wikimedia CommonsCC-BY-SA-3.0, © maximult - Fotolia.com



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