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Dienstag, 26. August 2014

Hoffnung auf besseres Wetter: Regierung verlängert August um zwei Wochen

Berlin (dpo) - Regen, Wind, niedrige Temperaturen: Der August war bislang eine einzige Enttäuschung. Nun hat die Regierung reagiert und den Bundestag für eine außerplanmäßige Sitzung aus der Sommerpause geholt, um die Verlängerung des Monats August um zwei weitere Wochen zu beschließen. Auf diese Weise könne man zusätzlich 14 Tage gewinnen, in denen die Chance auf gutes Wetter besteht, so das Kalkül.

Bis jetzt sieht der August eher so aus
"Der August ist normalerweise einer der heißesten Monate", führte Regierungssprecher Steffen Seibert heute auf einer Pressekonferenz aus. "Weil er aber in diesem Jahr bislang so enttäuschend ausgefallen ist, hat sich die Regierung entschlossen, dem August zwei zusätzliche Wochen Zeit zu geben, um den Bürgern noch einige sonnige Tage zu ermöglichen."
Obwohl der August somit auf stolze 45 Tage kommt, soll der September - wie üblich - 30 Tage dauern. Dafür soll der meist unangenehm kalte Wintermonat Dezember um zwei Wochen verkürzt werden. Seibert: "2014 endet somit am 17. Dezember um Mitternacht."
Die Linke enthielt sich bei der Abstimmung. Der Fraktionsvorsitzende Gregor Gysi hatte zuvor kritisiert, dass es sich bei der Verlängerung des August um reine Symbolpolitik handle, da niemand wissen könne, ob sich das Wetter in den zusätzlichen zwei Wochen wirklich bessere.
Politiker von Union und SPD konterten, abgerechnet werde am 45. August.
ssi; Foto: Mats Hagwall, CC BY 2.0, Foto rechts: © Yuri Arcurs - Fotolia.com; Hinweis: Eigenplagiat

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