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Donnerstag, 28. August 2014

Putin schickt Armee in Ostukraine, um nach verirrten russischen Soldaten zu suchen

Moskau, Donezk, Luhansk (dpo) - Nach mehreren Berichten über orientierungslose russische Soldaten, die offenbar versehentlich die Grenze zur Ukraine überschritten haben, greift die russische Regierung jetzt durch. Wie ein Sprecher des Verteidigungsministeriums mitteilte, soll in den nächsten Tagen eine provisorische Sucharmee (maximal 50.000 Mann) in die Ostukraine geschickt werden, um die verirrten Soldaten ausfindig zu machen und wohlbehalten in ihr Heimatland zu bringen.

Haben bestimmt Angst und frieren: russische Soldaten in der Ukraine
"Wann immer sich einer unserer Männer verirrt, schmerzt uns das sehr", so ein ranghoher General im russischen Fernsehen. "Aber wir sind mit modernsten Suchgewehren, Suchraketen, Suchgranaten und Suchpanzern ausgestattet und werden alles dafür tun, um unsere Jungs zu finden und da rauszuholen. Zur Not können wir sogar auf Suchkampfjets zurückgreifen." Gleichzeitig kündigte er an, neue Rekruten künftig besser auszubilden, um ähnliche Fälle zu vermeiden. "Kaum auszudenken, was passieren würde, wenn sich einer unserer Soldaten zum Beispiel bis nach Kiew verlaufen sollte. Was das wieder kostet."
Noch vor dem Wochenende soll sich die russische Sucharmee auf den Weg in die Ukraine machen. NATO-Generalsekretär Rasmussen erklärte währenddessen in Brüssel, die Mitgliedsstaaten des Bündnisses seien ebenfalls um die verirrten russischen Soldaten besorgt. Daher könne man sich vorstellen, eigene Suchtruppen in die Ostukraine zu senden, um zur Entspannung der Situation beizutragen.
dan, ssi; Foto oben: Dmitry Vesto / Shutterstock.com, Foto rechts: Vlad Galenko / Shutterstock.com

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