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Dienstag, 19. August 2014

Reicher nigerianischer Prinz bekommt ständig E-Mail-Absagen von Geschäftspartnern

Lagos (dpo) – Wie viel Pech kann ein einzelner Mensch haben? Der unfassbar reiche nigerianische Prinz Joseph Ogwueke bekommt ständig Absagen von potentiellen Geschäftspartnern. Obwohl der 32-Jährige täglich rund 1000 E-Mails mit einem äußerst lukrativen Angebot versendet, hat er in den vergangenen zehn Jahren noch niemanden finden können, der ihn dabei unterstützt, sein riesiges Erbe außer Landes zu schaffen.

Ein kleiner Teil von Ogwuekes Erbe
Dabei wäre eine Zusammenarbeit mit ihm nicht nur äußerst profitabel, sondern auch denkbar unkompliziert, erklärt Ogwueke: "Damit ich mein Milliarden-Erbe in Sicherheit schaffen kann, benötige ich eine relativ kleine Summe, etwa 2000 Euro, um die Kosten für den Transfer zu decken." Als Dank winke seinem Geschäftspartner hinterher eine dicke Provision von sage und schreibe fünfzig Millionen Dollar. "Unfassbar, dass nicht alle sofort diesen Deal mit Handkuss annehmen", erklärt Ogwueke kopfschüttelnd.
Am fehlenden Einsatz des Prinzen liege es nicht, beteuert er: "Ich verschicke täglich unzählige E-Mails an Menschen in aller Welt, aber nie meldet sich jemand. Und wenn doch, dann nur, um mich als Betrüger zu beschimpfen", klagt der Prinz, wischt sich eine Träne aus dem Auge und schreibt noch eine E-Mail.
Doch wenigstens gibt es einen kleinen Lichtblick: "Zufällig habe ich heute erst eine E-Mail von einem Leidensgenossen erhalten, der offenbar genau das gleiche Problem hat", erzählt Ogwueke. "Ich werde natürlich mit gutem Beispiel vorangehen und ihm helfen!"
dav, ssi; Foto oben: Nantpipat Vutthisak/ Shutterstock, Foto rechts: © Lightboxx - Fotolia.com
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