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Freitag, 19. September 2014

Dundee, Glasgow, North Lanarkshire und West Dunbartonshire spalten sich von UK ab

Glasgow (dpo) - In Europa gibt es bald einen neuen Staat. Zwar entschieden sich im lange erwarteten Referendum über die Unabhängigkeit Schottlands die meisten Regionen dafür, Teil des Vereinigten Königreichs zu bleiben – in den Großstädten Dundee und Glasgow sowie in den Regionen North Lanarkshire und West Dunbartonshire konnte die Autonomiebewegung jedoch über 50 Prozent der Stimmen erreichen. Gemeinsam bilden diese Gebiete daher ab 2016 die unabhängige Republik North-West-Glasdunlanbartondeegowshire.

Flagge von North-West-Glasdunlanbartondeegowshire
Der britische Premierminister David Cameron erklärte sich zufrieden damit, dass der größte Teil Schottlands im Vereinigten Königreich verbleibe, wünschte aber zugleich den immerhin 1.171.090 Einwohnern von North-West-Glasdunlanbartondeegowshire eine glückliche Zukunft in der Unabhängigkeit.
Der North-West-Glasdunlanbartondeegowshiresche Interimspräsident Wallace MacWilliams kündigte an, dass sein Land die friedlichen Beziehungen zum im Vereinigten Königreich verbleibenden Rest-Schottland aufrechterhalten will. Zudem werde der neue Staat schnellstmöglich einen Antrag auf Aufnahme in die EU und in den Euroraum stellen.
Gleichzeitig wurden in allen Gemeinden North-West-Glasdunlanbartondeegowshires Sammelstellen für Dudelsäcke, Kilts und andere als typisch schottisch geltende Utensilien eingerichtet. Da man nun endlich ein eigener Staat sei, habe man "diesen ganzen lächerlichen Quatsch zum Glück nicht mehr nötig, nur um sich krampfhaft von den Engländern abzugrenzen", so MacWilliams.
ssi, dan; Karte oben: Sceptre, CC BY-SA 4.0
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