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Donnerstag, 13. November 2014

Verwaltungsgericht erlaubt Hooligan-Demo, damit in Hannover endlich mal was los ist

Hannover (dpo) Endlich wieder ein bisschen Action in H-town! Das Verwaltungsgericht in Niedersachsens Hauptstadt hat einer für Samstag geplanten umstrittenen Demonstration der Initiative "Hooligans gegen Salafismus" (HoGeSa) heute überraschend grünes Licht gegeben. Maßgeblich für die Entscheidung sei der Wunsch gewesen, dass in Hannover "endlich mal wieder was los ist", so der Vorsitzende Richter.

Davon konnten Hannoveraner bislang nur träumen
Zwar ist sich die Mehrheit der Bürger einig, dass niemand Nazis und Hooligans leiden kann, doch, wie es ein junger Hannoveraner ausdrückt: "Wir sind hier in Hannover. Da kann man leider nicht wählerisch sein, wenn es um Veranstaltungen mit großer Öffentlichkeitswirkung geht."
"Also, ich find das toll vom Verwaltungsgericht", erklärt eine andere Passantin. "Das letzte Mal, als hier überhaupt was passiert ist, hat eine Horde Journalisten irgendeinen alten Mann wegen seiner Eigenheimfinanzierung in seinem Klinkerbau belagert. Aber das ist jetzt schon ne ganze Weile her. Und von Lena Meyer-Landrut hört man auch nichts mehr."
Auch bei der Polizei freut man sich bereits auf das Wochenende. "Und wenn wir Glück haben, dann gibt es sogar noch eine Gegendemo, die wir dann auf die Hooligans prallen lassen können", schwärmt Polizeichef Dieter Kühninger. "Mit Antifa und allem drum und dran. Oder es kommen sogar Salafisten! Hach!"
Journalisten, die dem Spektakel beiwohnen wollen, können sich noch bis Freitagabend akkreditieren. Ihnen winkt ein kleiner Geschenkkorb mit ausgesuchten lokalen Spezialitäten als freundlicher Willkommensgruß.
ssi, dan; Foto oben: Baloncici / Shutterstock.com, Foto rechts: Trybex / Shutterstock.com
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