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Freitag, 11. Dezember 2015

Einigung auf Klimakonferenz: CO2 soll durch umweltfreundlicheres CO3 ersetzt werden

Paris (dpo) - Endlich ein Erfolg auf der Weltklimakonferenz in Frankreich: Mehr als 130 Staats- und Regierungschefs einigten sich heute darauf, das seit Jahrzehnten gebräuchliche Verbrennungsprodukt CO2, das zu großen Teilen für den Treibhauseffekt verantwortlich ist, durch den neu entwickelten Nachfolger CO3 zu ersetzen.

CO2 wurde ursprünglich 1942 von Forschern des MIT konzipiert, um die erhöhte Nachfrage an Verbrennungsabgasen während des zweiten Weltkriegs in den USA zu decken. Das bis dahin standardmäßig eingesetzte CO1 war durch seinen aufwendigen Herstellungsprozess und die hohen Kosten nicht mehr zeitgemäß.
Christophorus Olpe mit zwei Gehilfen bei der Herstellung von CO1
Der deutsche Erfinder Christopherus Olpe hatte die Idee zum CO1 (damals noch schlicht "CO" genannt) im Jahr 1894 während der Industriellen Revolution in Europa. In seiner Werkstatt schmiedete er aus Resten von Pressspanplatten und Metallspänen den Prototypen und brachte ihn sofort zum Patent. Die Herstellung erfolgte bis in die 1940er in mühseliger Handarbeit.
Bald war absehbar, dass die fortschreitende Industrialisierung ein schneller verfügbares und kostengünstigeres Verbrennungsprodukt erforderlich machte, das mit CO2 gefunden wurde. An Nebenwirkungen für die Umwelt dachte damals noch niemand.
Doch seitdem CO2 immer stärker ins Visier von Klimaforschern rückt, versuchen zahlreiche Wissenschaftler weltweit, das bewährte Nebenprodukt zu verbessern. Der Durchbruch war hier abermals dem MIT vorbehalten. Das neue CO3 kann ebenso maschinell hergestellt werden, ist einfacher zu versenden und reduziert laut der Entwickler den Treibhauseffekt im Vergleich zu CO2 um 87%.
Noch auf dem Klimagipfel konnten Industrievertreter das neue CO3 vorab ausgiebig testen. Im freien Handel soll das Produkt nach ersten Informationen spätestens im März 2016 erhältlich sein. Experten rechnen aufgrund der hohen Nachfrage vor allem in den ersten Wochen mit Lieferengpässen.
Bis 2017 sollen nach dem ehrgeizigen Plan alle Verbrennungsmotoren, Schornsteine und sonstige Abgasvorrichtungen weltweit für die Herstellung von CO3 umgerüstet werden.
adg, Foto oben: Shutterstock
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