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Dienstag, 22. August 2017

Frau lässt sich die Lippen aufspritzen, um ein bisschen hässlicher auszusehen

Detmold (dpo) - Weil sie mit ihrem Aussehen unzufrieden ist, hat Ricarda Gärtner aus Detmold beschlossen, es mit einem plastischen Eingriff wesentlich zu verschlechtern. Dazu lässt sich die 22-Jährige ihre Lippen mit Hyaluronsäure aufspritzen, um diese möglichst überdimensioniert und unnatürlich aussehen zu lassen. Davon verspricht sich die Auszubildende ein deutlich schlechteres Aussehen und Spott ihrer Freundinnen und Kollegen.

"Viele Promis lassen solche Eingriffe regelmäßig an sich durchführen und sehen im Nachhinein stets hässlicher aus als vor der OP. Warum sollte es also bei mir nicht funktionieren?", erklärt Gärtner ihre Motivation für den Eingriff.
Da die Behandlung nicht gerade günstig ist und die Krankenkasse keine Kosten übernimmt, hat die Detmolderin sechs Monate lang einen Teil ihres Gehalts auf die Seite gelegt, um sich ihren Herzenswunsch nach Spott und Häme durch ihr soziales Umfeld zu erfüllen. "Wenn die Leute komisch schauen, wenn sie mich sehen, und dann hinter meinem Rücken kichern, hat sich für mich alles gelohnt."
Damit die füllende Wirkung nicht nachlässt und Ricarda Gärtner womöglich riskiert, wieder normal auszusehen, muss die Behandlung bereits nach einigen Monaten wiederholt werden.
Sollte sie nach der OP immer noch nicht grotesk genug aussehen, will sich Gärtner die Wade mit Tribals zutätowieren, sieben Mal pro Woche ins Sonnenstudio gehen und ihre Augenbrauen per Laser permanent entfernen lassen, um sich stattdessen zwei schmale Striche aufzumalen.
Auch eine Brustvergrößerung auf Körbchengröße Doppel-D steht für die 57 Kilogramm schwere angehende Einzelhandelskauffrau langfristig auf dem Plan. Mit ein bisschen Glück werde man die Narbe des Eingriffs noch im Rentenalter erkennen können, schwärmt Gärtner.
"Natürlich wird das alles zusammen ein teurer Spaß", erklärt sie. Doch zum Glück wird sie finanziell von ihrem Partner unterstützt, der noch etwas Geld übrig hat, nachdem das Tieferlegen seines Peugeot 307 günstiger war als anfänglich gedacht.
fed, dan, ssi; Foto: Shutterstock
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