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Wikinger waren zuerst da: Dänemark erhebt Anspruch auf USA

Kopenhagen, Washington (dpo) - Wem gehört hier eigentlich was? Nachdem Donald Trump US-amerikanische Ansprüche auf Grönland angemeldet hat, kontert nun Dänemark seinerseits mit umfangreichen Besitzansprüchen auf das nordamerikanische Festland. Begründet wird dies mit historischen Entdeckungen aus der Wikingerzeit.

"Tatsächlich waren die Wikinger, die auch die Vorfahren der Dänen waren, über 500 Jahre früher auf dem Gebiet der heutigen USA als alle anderen Europäer", erklärte Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen. "Lange, bevor irgendwelche Amerikaner das Land verwüstet haben, war Leif Erikson schon an der Küste Neufundlands gelandet. Es ist nur konsequent und historisch schlüssig, dass wir diesen Kontinent nun zurückfordern."

Die Tatsache, dass Wikinger früher das amerikanische Festland besiedelten, bedeute aus juristischer Sicht ganz klar, dass alle Ansprüche Englands, Frankreichs und späterer Kolonialisten gegenüber Dänemark null und nichtig seien. Auch die amerikanische Unabhängigkeitserklärung sei ungültig, da sie die historischen Besitzverhältnisse ignoriere.

"Ich sage es in aller Deutlichkeit: Diese Landräuber sollen unser schönes Nordamerika sofort verlassen", so Frederiksen. "Die sprechen ja noch nicht mal Dänisch."

Hinzu kommt, dass Dänemark die USA aus legitimen Sicherheitsinteressen braucht – etwa um Grönland zu sichern.

Derzeit arbeitet das dänische Militär nach eigenen Angaben auf Geheiß der Ministerpräsidentin detaillierte Invasionspläne für den Fall aus, dass Donald Trump die Vereinigten Staaten nicht freiwillig abtritt.

ssi, dan; Foto: imago
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