Köln (dpo) - Glück im Unglück! Nachdem ein Beitrag der "Stefan Raab Show" über Gil Ofarim mit antisemitischen Klischees für Kritik sorgte, zeigte sich der verantwortliche Sender RTL heute erleichtert, dass den Einspieler aufgrund mieser Quoten immerhin keine Sau gesehen hat.
"Bisher fanden wir das ja nicht so gut mit den schlechten Quoten von Stefan Raab, aber jetzt sind wir doch sehr froh darüber!", erklärte ein erleichterter Sprecher des Senders. "Die Schadensbegrenzung, die wir jetzt machen müssen, fällt uns sehr leicht."
Neben der Entfernung der Sendung aus der Mediathek hat RTL vor, sich bei allen 11 Zuschauern persönlich zu entschuldigen, die die Folge im Fernsehen verfolgt haben.
Auch die drei User, die die Sendung in der Mediathek ansahen, will der Sender kontaktieren.
Raab selbst rechtfertigte den kritisierten Einspieler gegenüber dem Postillon wie folgt: "Hätte ich den vorher noch angesehen, wäre das nicht so rausgegangen, aber ich find das Zeug, was wir produzieren, todlangweilig. Ich schau mir das nicht freiwillig an."
tla, ssi, dan; Foto: RTL | Raab Entertainment | Bene Müller
