Washington, D.C. (dpo) - Zu einem unangenehmen Zwischenfall kam es beim gestrigen Staatsbesuch von Friedrich Merz (CDU) bei Donald Trump: Die örtliche Feuerwehr musste den deutschen Bundeskanzler am Ende der gemeinsamen Pressekonferenz aus dem Gesäß des US-Präsidenten befreien.
"Das kommt leider immer wieder mal vor", erklärte ein Sprecher des Washington Fire Department. "Ausländische Staatsoberhäupter versuchen nach allen Regeln der Kunst, Trump in den Arsch zu kriechen, weil sie zu feige sind, ihm etwas entgegenzusetzen. Dann übernehmen sie sich aber und kriechen so weit, dass sie steckenbleiben."
Für diese Fälle ist die lokale Feuerwehr mit einem sogenannten Backenspreizer, einer Rückholzange und Vaselinesprühern ausgestattet.
"Herr Merz ist ja zum Glück recht dürr", so der Sprecher. "Der flutschte da dann mit unserer Hilfe doch recht einfach wieder raus. Der Präsident musste gar nicht arg pressen."
Merz blieb bei der Aktion unverletzt. Nur sein Anzug wurde arg in Mitleidenschaft gezogen und musste ausgetauscht werden. Außerdem ist seine Brille verschwunden.
Beim anschließenden Mittagessen schien Merz aus dem Vorfall gelernt zu haben und seine Bemühungen auf eine andere Körperöffnung Trumps zu konzentrieren: Bilder von der Veranstaltung zeigen deutlich, wie er mit einem Pinsel Honig ums Maul des Präsidenten schmierte.
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