Newsticker

Mysteriös: Preise für Wind und Sonne trotz Irankrieg stabil

Berlin (dpo) - Mit dem Irankrieg steigen hierzulande die Heizöl-, Gas- und Benzinpreise. Anders sieht es hingegen bei Wind und Sonne aus: Hier blieben die Preise bislang trotz des erbitterten Konflikts im sonnen- und windreichen Nahen Osten bemerkenswert stabil.

"Wir können selbst noch nicht genau sagen, woran das liegt", erklärt Energieexperte Ottfried Müller. "Obwohl die Straße von Hormus blockiert ist und Lieferungen aus Nahost derzeit nur schwer möglich sind, scheint irgendwie noch Wind und Sonne nach Deutschland zu gelangen."

So laufen Photovoltaikanlagen, Sonnenkollektoren und Windräder trotz des Konflikts unvermindert weiter, während der Benzinpreis an den Tankstellen örtlich bereits auf über 2 Euro geklettert ist.

"Vielleicht ist es der Bundesregierung in Rekordzeit gelungen, neue Wind- und Sonnenlieferanten zu erschließen?", mutmaßt Müller vorsichtig. "Oder hat Wirtschaftsministerin Reiche eine strategische Reserve an Sonne und Wind in Sonnen- und Windspeichern angelegt, die uns erstmal noch unabhängig macht?"

Dennoch mahnen Experten zur Vorsicht: So kann derzeit nicht gänzlich ausgeschlossen werden, dass Donald Trump als nächstes den Befehl zum Angriff auf die Sonne gibt.

ssi, dan; Foto: Shutterstock
Artikel mit Freunden teilen:
Neuere Ältere

Leserkommentare

Zufallsbild 2

Aus dem Archiv

Titel
Dieser Text sollte niemals angezeigt werden!