Washington (dpo) - Respekt geht anders: Weil Donald Trump offenbar voll mit dem Krieg gegen den Iran beschäftigt ist, hat er heute kurzerhand einen Doppelgänger zum Treffen mit Friedrich Merz ins Oval Office geschickt. Der Bundeskanzler schien von der Finte nichts zu merken.
Wie der US-Nachrichtensender CNN berichtete, soll Trump zuvor zu seinen Beratern gesagt haben, Deutschland habe in Sachen Iran ohnehin nichts zu melden. Zudem wolle er sich neben dem Krieg lieber der Planung seines neuen Ballsaals widmen.
Der daher neben Merz vor dem Kamin im Oval Office platzierte Doppelgänger gilt als nahezu perfekte Kopie des US-Präsidenten. Etwaige Unterschiede sind allenfalls für Experten ersichtlich.
Friedrich Merz jedenfalls ging offenbar davon aus, Trump höchstpersönlich gegenüber zu sitzen. Er sprach anschließend von einem produktiven Gespräch: "Ich hatte den Eindruck, der Präsident wollte heute vor allem zuhören, er hat selbst kaum etwas gesagt. Das kann man schonmal als Erfolg werten."
Einziger Wermutstropfen aus Sicht von Merz: Beim anschließenden Staatsbankett, bei dem Kürbissuppe serviert wurde, war der vermeintliche US-Präsident nicht mehr vor Ort.
pfe, dan, ssi; Foto: dpa
