Liebhaber aus Schlafzimmer entführt
Dienstag, 1. Dezember 2009
Bonn (dpo) - Heute Morgen erstattete die Studentin Melanie Boll Anzeige gegen Unbekannt, nachdem in der Nacht von Samstag auf Sonntag der Musikproduzent Jonas (ca. 30) aus ihrer Bonner Wohnung verschleppt wurde.
Gegenüber der Polizei sagte Boll, die Sport und Englisch auf Lehramt studiert, aus, sie habe Jonas (oder Janosch), an dessen Nachnamen sie sich nicht erinnern könne, am Abend zuvor in der Disko kennengelernt und mit zu sich nach Hause genommen. Als sie am nächsten Morgen nach einer gemeinsamen Liebesnacht wieder erwachte, sei ihr Liebhaber spurlos verschwunden gewesen. Dabei habe er der 24-jährigen doch versprochen sie baldmöglich anzurufen und ihr darüber hinaus sogar einen Plattenvertrag in Aussicht gestellt.
Offensichtlich handelt es sich bei den Entführern um professionelle Serientäter. Immerhin sind in jüngster Zeit mehrere Männer, auf die die Beschreibung von Jonas zutrifft, aus den Wohnungen attraktiver junger Frauen verschwunden, so ein Sprecher der Polizei. Lösegeldforderungen gab es bislang allerdings keine.
ssi; Foto (Blurpeace): Macht sich Sorgen um ihren verschwundenen Liebhaber: Melanie Boll.
Weitere mysteriöse Fälle im Postillon-Archiv:
Kühlschrank geplündert
Kettensägenmörder versetzt Holzfällerszene in Angst und Schrecken
Michael Skibbe erpresst
7 Kommentare:
Tja Melanie, du hättest doch lieber mit mir mitkommen sollen. ICH hätte es dir bestimmt besorgen können, das Engagement in der neuen Sponge Bob-Folge. Der Janosch der kann ja nicht mal singen
Anonymus
P.S.: Verträge sind eigentlich immer platt
Ich glaube der Sinn dieses Artikels ist einfach nur, schnell dafür zu sorgen, dass der "Synagogen-Verbot" Beitrag etwas weiter runter rutscht.
Frauen denken anders. ;)
@Anonym:
ja, alle Artikel in diesem Blog dienen eigentlich nur dazu, den schlechten vorherigen Artikel weiter nach unten zu schieben. Das ist überhaupt der einzige Grund, warum in diesem Blog Artikel geschrieben werden.
Ein Teufelskreis...
Zu schade, dass neue Kommentare nicht das gleiche mit ihren Vorgängern tun :D
Aber es stimmt schon: Eine Anstands-, Schock- und Fassungslosigkeitspause von mindestens drei Wochen wäre schon angebracht gewesen. Die hätten der Autor und der Chef.Red. dann für was sinnvolles wie Selbstgeiselung und Wehklagen über die eigene Verderbtheit nutzen können. Ach, wieso so knausrig: Wehklagen und Selbstgeiselung für alle!
Mit ironischen Grüßen,
Tiaos
Und ich dachte immer, Musikproduzenten stehen eher auf Mädels, die gerade mit Hängen und Würgen ihren Hautpschulabschluss geschafft haben.
Sollte der Bachelor das Niveau wirklich derart gesenkt haben?
@ Mort: Ich muss doch sehr bitten! Wenn man Ihren Kommentar liest könnte man meinen jeder Hauptschullehrer ist ein Perversling!
Kommentar veröffentlichen