Donnerstag, 10. Dezember 2009

Schwein wie ein Schwein abgeschlachtet

München (dpo) - Das Bundeskriminalamt (BKA) ermittelt derzeit im grausamen Mord an einem unbekannten Hausschwein, dessen stark verstümmelter Leichnam bereits am Dienstag in einem Gebäude der Münchner Firma Südfleisch GmbH gefunden wurde.
"Es sieht alles danach aus, als wäre das Schwein mit einem Elektroschocker betäubt worden", erklärte ein sichtlich erschütterter Polizeisprecher gegenüber der Presse. "Dann wurde es bei lebendigem Leibe an den Füßen aufgehängt und mit einem Messer aufgeschlitzt. Anschließend trennte der Täter seinem Opfer den Kopf ab, ließ es ausbluten und entnahm ihm verschiedene Organe."
Aufgrund der präzisen und minutiösen Durchführung des brutalen Mordes geht das BKA derzeit davon aus, dass es sich bei dem Killer um einen Profi handelt.
Bei Redaktionsschluss war gerade eine Durchsuchung der Kühlräume der Südfleisch GmbH angesetzt, um einen Serienmord auszuschließen.
ssi; Foto links (Jens Jäpel): Das BKA bittet um Ihre Mithilfe: Kennen Sie dieses Schwein?; Foto rechts: Hier geschah die Sauerei: Gebäude der Südfleisch GmbH.

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12 Kommentare:

  1. eine verdammt tragische sache, ich vermute kein einzelfall. auf jeden fall bin ich auf weitere ergebnisse in diesem fall gespannt, am ende ist das ganze noch mit einer riesigen tötungsmaschinerie verbunden und jemand beabsichtigt systematisch schweine zu töten, nicht auszudenken, was noch alles....
    aber mal was anderes, lieber herr chefred. wir wollen doch das pwersönlichkeitsrecht des schweins waren, immerhin sind schweine netter als die meisten menschen und mir erst recht lieber, als boulevardesque tageszeitungen ohne moralverständnis. also unkenntlichmachung, bitte.
    danke

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  2. @der besen:
    Das Foto wurde so vom BKA freigegeben, um Hinweise zur Identität des bislang noch unbekannten Schweines sammeln zu können (Sachdienliche Hinweise an Tel: 110). Sobald es identifiziert ist, bekommt es selbstverständlich einen schwarzen Balken über die Augen und einen Apfel ins Maul.

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  3. Ich musste bitterlich schweinen als ich das hier gelesen habe. Ich hoffe, dass sie das Schwein bald kriegen, das das Schwein wie ein Schwein abgeschlachtet hat.

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  4. Ich glaube, ich habe grad eines der vermissten Körperteile gefunden - und das bei mir im Kühlschrank!
    Aber ist ja Wurst.

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  5. Das sieht mir eher nach einem Bolzenschuss aus, nicht nach E-schocker

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  6. @Anonym:
    Das Tier ist indischer Herkunft.

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  7. Das MEK (Mach Es Kurz) in München gab auf seiner heutigen Pressekonferenz bekannt, daß es vielleicht doch Selbstmord aufgrund von Depressionen nach der Lektüre von "Das Schweigen der Ferkel" war.
    Bei Schweinen, so ein Sprecher, sei das eine Berufskrankheit, es sei nur schade wegen der dabei angerichteten Sauerei. Die Identität des Opfers stehe zur Zeit noch nicht fest, die Polizei wertet noch die am Tatort gefundenen Haxnabdrücke aus

    Da hat Südfleisch aber Schwein gehabt.

    Anonymus

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  8. Das ist wirklich eine riesengroße Schweinerei!

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  9. @ Anonymus

    Wenn es sich wirklich selbst suizidiert hat, muss es sich aber um ein krasses Samuraischwein gehandelt haben, ein wahrer Meister des Seppuku. Nach Halsstich und Entbluten muss es dann besonders schwierig für das Schwein gewesen sein, sich noch selbst zu Brühen und die Borsten abzuschaben. Ich hätte gesagt, damit hat es auf jeden Fall die Familienehre wieder hergestellt.

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  10. @bornabas
    war wohl ein harter Hund, diese Sau (evtl. ein sog. Schweinehund?).

    Weitere Ergebnisse sind auf der heutigen Grillkonferenz der Münchener Polizei zu erwarten. Da sollen Kasseler und Nürnberger Schweinesuizid-Experten zu ihren Erfahrungen referieren.

    Anonymus

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  11. @Anonymus
    ja, auf jeden Fall hat das Schwein seinen inneren Schweinehund überwunden...

    Ich hoffe nur, dass auf der Konferenz (Wiener, Hamburger und Thüringer werden auch erwartet) kein Beweismaterial vernichtet wird.

    Zum Glück ist gleich Mittag, ich hab Hunger.

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  12. Ich danke ihnen für ihr reges Interesse an diesem schweinischen Fall, sie haben natürlich Recht, so ein Schwein hätte überall seine Pfoten im Spiel haben können.

    Wie Zeugenaussagen eindeutig mitteilten, wurde der Schweinskopf im bayrischen entdeckt, als ein Ermittler im Zuge einer routinemäßigen Überprüfung, in den Räumen, der dort ansässigen CSU
    (Christlich-Schweinische-Union), über deren Schweinereien stolperte!

    So viel Kaltschnäutzigkeit habe er in seinen bisherigen Ermittlungen noch nicht erlebt, teilte er unserer Redaktion mit!

    hier-bei-mir

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