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Dienstag, 12. Juli 2011

GVU fordert Gründung von KripoX, um kino.to-Nachfolger KinoX.to zu schließen

Berlin (dpo) - Kaum ist die vor einem Monat nach einer Razzia geschlossene Movie-Streaming-Seite kino.to unter dem neuen Namen KinoX.to zurückgekehrt, schon soll sie wieder dicht gemacht werden: Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) hat die Kriminalpolizei heute aufgefordert, umgehend eine neue Spezialeinheit mit dem Namen "KripoX" zu gründen, um den neuerlichen Machenschaften des Online-Video-Portals Einhalt zu gebieten.

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"Der Staat muss mit dieser Entwicklung Schritt halten. Wir stellen uns die KripoX genauso vor wie die herkömmliche Kriminalpolizei – mit demselben Uniformdesign und denselben Leuten", so Bernd Weinser von der GVU. "Der einzige Unterschied ist das X hinten am Namen und natürlich die Tatsache, dass die KripoX - bislang - noch kein Streamingportal geschlossen hat und damit noch unbelastet ist." Auch weitere Einheiten wie Kripo2k und Kripo24 könnten bald gegründet werden.
Für den Fall, dass die KripoX - im Gegensatz zur Kripo im Falle von kino.to - weniger als sechs Jahre braucht, um KinoX.to zu schließen, mahnt die GVU zur Wachsamkeit: Die Domain kinoxx.to ist noch frei.
ssi



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