Newsticker

Montag, 31. Januar 2011

Touristen protestieren gegen schlechten Service wegen ägyptischen Aufstands

Foto: Wütende Touristen verbrennen das Mobiliar ihres Hotels.
Kairo (dpo) - Ägypten kommt nicht zur Ruhe. Seit heute Morgen gehen jetzt auch die Touristen auf die Barrikaden und protestieren nicht immer friedlich gegen den schlechten Service, der ihnen geboten wird, seit die Proteste gegen das Regime Mubaraks begonnen haben.

Sonntag, 30. Januar 2011

Das Wort zum Sonntag (107)

Es kommentiert Mark Sanders (Waffenexporteur, Waffenlobbyist)*:
Welch ein Glück, dass Philipp Rösler gemeinsam mit der Pharmaindustrie den Verkauf von Natrium-Thiopental in die USA verhindern konnte. Das Narkosemittel wird dort nämlich zur Hinrichtung von Straftätern eingesetzt.
Stellen Sie sich den Imageverlust für Deutschland als drittgrößtem Waffenlieferanten der Welt vor, wenn bekannt geworden wäre, dass Menschen wegen der skrupellosen Geschäftemacherei deutscher Unternehmen umgebracht werden. Wer würde noch Maschinengewehre von Heckler&Koch kaufen wollen, wenn jeder wüsste, dass Deutschland ein Mordwerkzeug wie Natrium-Thiopental exportiert?
Deutschlands guter Ruf ist also gerettet – und sollten die USA mangels Gift jetzt Waffen für Erschießungskommandos benötigen, wissen sie ja, an welchen seriösen Partner sie sich wenden können.
*an dieser Stelle kommentieren wöchentlich wechselnd Prominente aus Politik, Wirtschaft, Kultur und organisiertem Verbrechen.
ssi; Cartoon: Claude Müller Salafia

Samstag, 29. Januar 2011

Links! Zwo! Drei! Vier! (66)

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Samstag neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei - nein, vier interes- oder amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.

Freitag, 28. Januar 2011

'Gorch Fock' verantwortlich für Piraterie vor der Küste Somalias

Mogadischu, Berlin (dpo) - Und wieder ein neuer Skandal um die 'Gorch Fock'! Wie erst jetzt bekannt wurde, gehen sämtliche Piratenüberfälle vor der Küste Somalias seit 2002 auf das Konto des berühmten Segelschulschiffes der Bundeswehr.

Donnerstag, 27. Januar 2011

Newsticker (137)

++++ Organisiert: Disco-Rausschmeißer gründen Türschutzverein ++++
++++ Hahn tropft: Huhn verhütete mit Coitus Interruptus ++++
++++ Verschluckt sich ständig: Vampir klagt über zu hohen Blutdruck ++++
++++ Findet den Kö nich: Billardspieler steigt auf Schach um ++++

Nach Dschungelcamp: Sarah Knappik erhält Angebot, FDP beizutreten

Berlin, Sydney (dpo) - Das Dschungelcamp als Karrieresprungbrett – es funktioniert also doch: Erst am Dienstag hatte Sarah Knappik mit den Worten "Ich bin ein Star, holt mich hier raus!" ihren Ausflug in den australischen Urwald beendet, da erhielt sie auch schon das erste Angebot. Dies kam jedoch nicht von einer Modelagentur, sondern von der angeschlagenen FDP, die hofft, mit ihrer Hilfe die schlechten Umfragewerte aufbessern zu können.

Mittwoch, 26. Januar 2011

Gesundheitsministerium: "Neue Krankheit raubt Betroffenen die Fähigkeit, Sätze zu"

Berlin (dpo) - Das Gesundheitsministerium warnt vor einer geheimnisvollen neuen Krankheit, die seit Kurzem um sich greift. Betroffene erkennt man daran, dass sie Sätze nicht mehr vollenden können.

Dienstag, 25. Januar 2011

Streit um Nofretete beendet: Büste in der Mitte durchgesägt

Berlin, Kairo (dpo) - Gute Nachrichten für Freunde der altägyptischen Kunst! Der jahrzehntealte Streit zwischen Deutschland und Ägypten um die weltberühmte Büste der Nofretete ist endlich beigelegt. Kunstkenner sprechen von einer "wahrlich salomonischen Lösung des Problems".
"Beiden Seiten ist die Nofretete so wichtig wie ein eigenes Kind", erklärte ein Sprecher des Kulturstaatsministeriums, das den Kompromiss herbeigeführt hatte. "Deshalb haben wir sie gemeinsam mit unseren ägyptischen Kollegen in der Mitte durchgesägt, so dass jeder etwas davon hat."

Newsticker (136)

++++ Falsche Einstellung: Solitärweltmeister arbeitet heimlich, statt zu trainieren ++++
++++ Zwangsläufig: Nymphomaninnen ++++
++++ Für ihn ist Jesus gestorben: Mann tritt aus Kirche aus ++++
++++ Nur ein Strohmann: Krähen haben keine Angst mehr vor Vogelscheuche ++++

Montag, 24. Januar 2011

Auch das noch: zu Guttenbergs Haargel alle

Foto (Bundeswehrfotos, CC2.0): Schafft es zur Zeit nicht, die Lage unter Kontrolle zu bringen: Verteidigungsminister Karl Theodor zu Guttenberg.

Sonntag, 23. Januar 2011

Das Wort zum Sonntag (106)

Es kommentiert Gotthilf von Düchting (CDU-Innenminister a.D.)*:
Was haben denn jetzt alle auf einmal gegen zu Guttenberg? Erwarten die Bürger ernsthaft, dass sich der Verteidigungsminister neben PR-Shows, Fototerminen und Haarpflege auch noch um sein Ministerium kümmern kann?
Ähnlich naiv sind diejenigen, die sich darüber echauffieren, dass ein Bundeswehrsoldat bei einem Spiel mit Waffen getötet wurde. Wie soll man so etwas denn verhindern? Würde man Erwachsenen verbieten, verantwortungslos mit geladenen Waffen zu spielen, dann wären Kriege praktisch unmöglich.
Außerdem haben die Vorfälle, die sicherlich nur deshalb so spät bekannt wurden, weil zu Guttenbergs Nachrichten an den Bundestag in der Feldpost verloren gingen, auch ihre guten Seiten: Wenigstens wissen wir seit den Vorfällen auf dem Segelschulschiff "Gorch Fock", warum man, wenn ein Soldat stirbt, sagt, er sei "gefallen". Nachdem zu Guttenberg jetzt den Kommandanten gefeuert hat, sollte er nur noch ernsthaft darüber nachdenken, das von ehemaligen Soldaten als "schwimmender Puff" bezeichnete Schiff in "Gorch Fuck" umzutaufen.
Ich möchte mich an dieser Stelle den poetischen Worten des stellvertretenden Chefredakteur von Bild, Michael Backhaus, anschließen – was immer er uns damit sagen will:
"Das Einhorn gilt als das edelste aller Fabeltiere. Ihm werden seit Jahrhunderten Wunderkräfte zugeschrieben wie die Erweckung von Toten. So gesehen, ist Karl-Theodor zu Guttenberg das Einhorn der deutschen Politik. Zu den Menschen hat das Einhorn schon deshalb ein schwieriges Verhältnis, weil sie es wegen seines wertvollen Horns jagen. So ergeht es derzeit auch dem Beliebtesten unter den Politikern. Nicht nur die Opposition, auch mancher aus den eigenen Reihen möchte die Gelegenheit nutzen, Guttenbergs Horn der Popularität zu kürzen."
*an dieser Stelle kommentieren wöchentlich wechselnd Prominente aus Politik, Wirtschaft, Kultur und organisiertem Verbrechen.
ssi; Cartoon: Claude Müller Salafia

Samstag, 22. Januar 2011

Links! Zwo! Drei! Vier! (65)

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Samstag neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei - nein, vier interes- oder amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.

Freitag, 21. Januar 2011

Silvio Berlusconi endlich kastriert

Rom (dpo) - Bravo! Italiens Parlament hat endlich reagiert und seinen triebgesteuerten Ex-Premierminister Silvio Berlusconi kastrieren lassen. Zuvor war er immer wieder durch sein rüdes Sexualverhalten aufgefallen.

Donnerstag, 20. Januar 2011

Endlich Stimmung: Phoenix spielt künstliche Lacher bei Bundestagsdebatten ein

Berlin (dpo) - Gehören miese Quoten bald der Vergangenheit an? Um das dröge Programm aufzulockern, hat die Leitung des Spartensenders Phoenix angekündigt, bei Übertragungen von Bundestagsdebatten künftig Lacher aus der Konserve einzuspielen, wie man sie aus US-amerikanischen Sitcoms kennt. Durch diese Maßnahme soll die Arbeit des Parlaments auch Bevölkerungsschichten abseits des Bildungsbürgertums nahegebracht werden.

Newsticker (135)

++++ 0815: Starnberger Vorwahl ziemlich unspektakulär ++++
++++ Einführungspreis: Gebrauchte Sexspielzeuge um bis zu 50% billiger ++++
++++ Traut sich nicht mehr aus dem Haus: Allergikerin Sabine ++++
++++ Polizei ermittelt: Friseur unter Verdacht der fahrlässigen Tönung ++++

Mittwoch, 19. Januar 2011

Papst verurteilt Maso-Maso- und Sado-Sado-Beziehungen als unnatürlich

Vatikan (dpo) - Papst Benedikt XVI. sorgt mit einer neuen päpstlichen Enzyklika für Aufregung, in der er homofetischistische Maso-Maso- sowie Sado-Sado-Beziehungen als "unnatürliche Sexualpraktiken gegen den Willen Gottes" bezeichnet. Die einzige akzeptierte Form des fetischistischen Zusammenlebens stelle die traditionelle Sado-Maso-Beziehungen dar.

Dienstag, 18. Januar 2011

Wissenschaftler mit Zeitmaschine eine Woche in die Zukunft gereist

München (dpo) - Sensationeller Durchbruch in der Physik! Drei Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts in München ist es erstmals gelungen, in nur sieben Tagen eine Woche in die Zukunft zu reisen. Mit einer Hochpräzisionsuhr durchgeführte Messungen ergaben, dass die Wissenschaftler dabei eine durchschnittliche Geschwindigkeit von einer Stundenstunde (1h/h) erreichten.

Newsticker (134)

++++ Im August: Mann schiebt Lachnummer mit Clown ++++
++++ Zu gut: Gewiefter Ladendieb steckt Kaufhausdetektive in die Tasche ++++
++++ Munch vorm Ausverkauf: Bild im Osloer Museum ist der letzte Schrei ++++
++++ Guter Geruchssinn: Lawinensuchhund findet verschütteten Kaffee ++++

Montag, 17. Januar 2011

Bundesregierung richtet Krisenstab ein, um "Stars" aus dem Dschungel zu holen

Berlin, Sydney (dpo) - Am Freitag wurde die Bundesrepublik durch die Nachricht erschüttert, dass elf B- und C-Prominente aus Deutschland als Geiseln im australischen Dschungel festsitzen. Jetzt hat die Bundesregierung einen parteiübergreifenden Krisenstab eingerichtet, der Lösungsvorschläge erarbeiten soll, wie die Entführten so schnell wie möglich aus ihrer misslichen Lage befreit werden können.

Sonntag, 16. Januar 2011

Das Wort zum Sonntag (105)

Es kommentiert Daniel Doyle (US-Republikaner und Korrespondent FoxNews)*:
Das Attentat in Tucson hat uns etwas Wichtiges über den Umgang mit Waffen gelehrt: Sie werden noch immer von viel zu wenigen Amerikanern getragen! Wäre Giffords bewaffnet gewesen und würde unkontrolliert auf jeden fremden Menschen schießen, der sich ihr auf einer politischen Veranstaltung nähert, dann hätte das Attentat verhindert werden können.
Dass die Demokraten jetzt der Tea-Party-Bewegung die Schuld in die Schuhe schieben möchten, ist eine bodenlose Unverschämtheit. Allen, die behaupten, unsere gewalttätige Rhetorik wäre der Auslöser für solche Morde, sollte man aus nächster Nähe mit einer 9-mm Glock ins Gesicht schießen – ohne Rücksicht auf die Umstehenden.
Immerhin droht dem Attentäter jetzt die Todesstrafe. Ein kaltblütiger Mord ist die einzige sichere Methode, um der Allgemeinheit zu demonstrieren, dass man Menschen nicht kaltblütig ermorden darf.
*an dieser Stelle kommentieren wöchentlich wechselnd Prominente aus Politik, Wirtschaft, Kultur und organisiertem Verbrechen.
ssi; Cartoon: Claude Müller Salafia

Samstag, 15. Januar 2011

Links! Zwo! Drei! Vier! (64)

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Samstag neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei - nein, vier interes- oder amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.

Freitag, 14. Januar 2011

Agentur vermietet Sportler, die für faule Klienten joggen oder ins Fitnessstudio gehen

Hamburg (dpo) - Gute Nachrichten für alle, die es leid sind, zu schwitzen, um in Form zu bleiben! In Hamburg hat kürzlich eine Agentur geöffnet, die sich darauf spezialisiert hat, vielbeschäftigten oder einfach nur faulen Klienten die Mühsal sportlicher Betätigung abzunehmen. Dazu vermietet WeSweat4U junge fitte Menschen, die anstelle der zahlenden Kundschaft joggen, radelen oder ins Fitnessstudio gehen.

Donnerstag, 13. Januar 2011

Bundesverband der Kannibalen befürchtet Ausweitung des Dioxin-Skandals auf Menschen

Rotenburg (dpo) - Der Bundesverband der Kannibalen in Deutschland (BKD) hat heute die Regierung aufgefordert, den Dioxin-Skandal (wir berichteten) so schnell wie möglich aufzuklären. Der Verband befürchtet, dass bei einzelnen Menschen die zulässigen Höchstwerte für das Gift bereits überschritten wurden.
"Es muss unbedingt überprüft werden, wie viele mit Dioxin verseuchte Eier und wie viel belastetes Schweinefleisch inzwischen in den menschlichen Nahrungskreislauf gelangt sind", erklärte Verbandssprecher Ludger Wachowiak. "Es wäre ein Skandal, wenn kannibalische Verbraucher nicht mehr unbesorgt Menschen mit Chloroform betäuben und privat in Ruhe verzehren könnten."

Newsticker (133)

++++ Lecker: Schnapsbrenner macht mit Sekretärin Rum ++++
++++ Ruin für Malermeister: Farbe im Eimer ++++
++++ Vegetarische Alternative: Blumentopferdesalami ++++
++++ Panne auf Fischkutter: Netzteil ging beim Laden kaputt ++++

Mittwoch, 12. Januar 2011

Kauder nach vernünftigem Vorschlag in psychiatrische Klinik eingeliefert

Berlin (dpo) - Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) wurde heute auf unbestimmte Zeit in eine psychatrische Klinik eingeliefert, nachdem er erstmals in seiner Karriere einen vernünftigen Vorschlag geäußert hatte und so ernsthafte Zweifel an seiner legendären Unzurechnungsfähigkeit hat aufkommen lassen.

Dienstag, 11. Januar 2011

Arschloch-Alarm-App warnt iPhone-Besitzer davor, zu viel mit iPhone anzugeben

Cupertino (dpo) - Jetzt macht Apple endlich Schluss mit unsympathischen iPhone-Besitzern: Tim Cook persönlich stellte vergangene Woche eine neuentwickelte, gratis erhältliche App vor, die ihren Nutzer rechtzeitig davor warnt, sich durch allzu große Angeberei mit seinem iPhone unbeliebt zu machen. Praktischerweise wurde die App bei ihrer Präsentation mehrfach von alleine ausgelöst, als Cook sie als brillantes neues Feature anpries.

Newsticker (132)

++++ Nach Lampendiebstahl: Polizei tappt immer noch im Dunkeln ++++
++++ Niemand kommt: Erstes Treffen der Anonymen Impotenten erfolgreich abgehalten ++++
++++ Muttersöhnchen: Scientologe lässt sich Gehirn immer noch zu Hause waschen ++++
++++ Rauchzeichen: Indianer spricht durch Loch im Hals ++++

Montag, 10. Januar 2011

Expedition in unbekanntes Gebiet "Brandenburg" aufgebrochen

Berlin (dpo) - In Berlin ist heute eine wissenschaftliche Expedition unter Leitung des erfahrenen Geografen und Abenteurers Professor Harald Barmer aufgebrochen, um das bislang noch unbekannte Gebiet "Brandenburg" zu erforschen. Ziel des waghalsigen Unterfangens ist neben der Kartographierung des wohl menschenleeren Landstrichs die Erschließung möglicher neuer Handelswege.

Sonntag, 9. Januar 2011

Das Wort zum Sonntag (104)

Es kommentiert der kleine Timmy (9)*:
Endlich einer, der auch an uns denkt! Als Hartz-IV-Kind hatte ich lange Zeit nicht nur Angst vor dem schwarzen Mann unter der Schublade, in der ich schlafe, sondern auch vor der Zukunft. Doch seit der schwarze Mann von einem Monster gefressen wurde und ich gehört habe, dass Guido Westerwelle bei seiner Rede auf dem Dreikönigstreffen "Mut zur Zukunft" gefordert hat, sind diese Ängste besiegt. Ich freue mich darauf, mit 14 die Schule zu beenden und endlich arbeitslos zu sein wie meine Eltern.
Auch bin ich froh darüber, dass Herr Westerwelle endlich etwas gegen den Alkoholismus und das Gerauche meiner Eltern unternommen hat, indem bei der Neuberechnung der Regelsätze Alkohol und Tabak nicht mehr berücksichtigt wurden. Jetzt sind Papa und Mama gezwungen, stattdessen Geld zu verrauchen und zu versaufen, das nicht für Alkohol und Tabak gedacht ist – zum Beispiel mein Taschengeld.
Am schönsten aber fand ich, als Onkel Guido uns Hartz-IV-Kindern zugerufen hat "Strengt euch an, kommt raus, steigt auf!". Endlich sagt uns das mal einer! Wir hätten uns also einfach nur Herrn Westerwelle zum Vorbild nehmen müssen, der als Kind von Rechtsanwälten aus ureigener Anstrengung zum Rechtsanwalt aufgestiegen ist. Hätte uns das nur schon früher einer zugerufen, dann gäbe es heute keine Armut mehr und wir könnten vor lauter Zukunftsmut schon längst in einer Zeit leben, in der eine FDP gar nicht mehr nötig ist.*an dieser Stelle kommentieren ab sofort wöchentlich wechselnd Prominente aus Politik, Wirtschaft, Kultur und organisiertem Verbrechen.
ssi; Foto: Luis Miguel Bugallo Sánchez, CC3.0; Cartoon: Claude Müller Salafia

Samstag, 8. Januar 2011

Links! Zwo! Drei! Vier! (63)

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Samstag (außer in den vergangenen zwei Wochen) neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei - nein, vier interes- oder amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.

Freitag, 7. Januar 2011

Wunderkind entdeckt schon mit neun Jahren Sinnlosigkeit des Lebens

Saarbrücken (dpo) - Endlich einmal gute Nachrichten im Zusammenhang mit dem kleinen Timmy (9)! Allem Anschein nach ist der umtriebige Knabe schon mit neun Jahren zu einer Erkenntnis gelangt, für die gewöhnliche Menschen viel länger brauchen: Er hat die Sinnlosigkeit des Lebens entdeckt.

Donnerstag, 6. Januar 2011

Westerwelles Redemanuskript aufgetaucht

Foto: Wurde von Westerwelle spontan angefertigt, nachdem seine ursprüngliche, brillantere Rede vom Hund gefressen wurde (wir berichteten): Manuskript vom FDP-Dreikönigstreffen 2011.

Newsticker (131)

++++ An die große Glocke gehängt: Selbstmord von Pfarrer spricht sich schnell herum ++++
++++ Aus dem Auge, aus dem Sinn: ifo-Chef verliert Kontaktlinse ++++
++++ Toll für aufgeweckte Kinder: "Die Sendung mit der Fledermaus" jetzt immer um Mitternacht ++++
++++ Junge Talente: Frisch geschlüpfter Wasservogel meidet Berge ++++

Westerwelles brillantes Redemanuskript von Hund gefressen

Stuttgart (dpo) - Hat der Mann denn nur noch Pech? Kurz vor der mit Spannung erwarteten großen Rede Guido Westerwelles auf dem Stuttgarter Dreikönigstreffen ist aus dem privaten Umfeld des FDP-Vorsitzenden durchgesickert, dass das Manuskript der "wichtigsten Rede seines Lebens" heute morgen von seinem Hund gefressen wurde.

Mittwoch, 5. Januar 2011

Hühner fordern Keulung von 65 Millionen Industrieeieressern, um weitere Dioxin-Skandale zu vermeiden

Berlin (dpo) - Nachdem wegen des Dioxin-Skandals bereits 1000 Höfe in Niedersachsen gesperrt und 8000 Hühner in Nordrhein-Westfalen notgeschlachtet wurden, hat der Verband Deutscher Legehennen (VDL) heute auf einer Pressekonferenz die sofortige Keulung von über 65 Millionen Menschen in Deutschland gefordert. Laut Verbandssgackerin Berta könnten weitere Dioxin-Skandale nämlich nur vermieden werden, wenn alle Verbraucher, die am liebsten billige Eier aus industrieller Produktion essen, aus dem Verkehr gezogen werden.

Dienstag, 4. Januar 2011

Newsticker (130)

++++ Eiskalt: Mann legt Schal um ++++
++++ Helfen gegen stumpfe Stifte: Spitzbuben ++++
++++ Ausgerechnet: Computer kaputt ++++
++++ Rätsel gelöst: Löcher in Barmobiliar von Schluckspechten verursacht ++++

Medien nur mäßig begeistert von Comeback der Schweinegrippe

Berlin, Hamburg, Frankfurt (dpo) - Zahlreiche Redaktionen haben heute ihren Unmut über das unprofessionelle Verhalten der Schweinegrippe geäußert. Besonders scharf wurde der auch als H1N1-Virus bekannte Erreger dafür kritisiert, dass er sich nicht an den üblichen Medienzyklus hält und jetzt nach über einem Jahr erneut zuschlägt.
"Die Schweinegrippe ist viel zu unprofessionell", beklagt sich etwa ein Redakteur von Deutschlands zweitgrößter Tageszeitung Bild. "Nachdem wir sie im vergangenen Jahr in tausenden Artikeln hochgeschrieben und zu Tode gemolken haben, fehlt uns eigentlich die Lust, darüber jetzt wieder zu berichten. Immerhin haben uns die läppischen 250 Toten dieser sogenannten Pandemie gegenüber den 10.000 bei einer herkömmlichen Grippewelle schwer enttäuscht."

Montag, 3. Januar 2011

Redaktionsinterna: Die besten Google-Suchbegriffe im 4. Quartal 2010

(dpo) - Seit der Postillon als letzte große Tageszeitung am 28. Oktober 2008 den Schritt ins Internet wagte, gelangen Leser immer wieder auch per Suchmaschine zu ehrlichen Nachrichten. Einige der Suchanfragen zeigen jedoch, dass nicht jeder das gefunden hat, was er eigentlich suchte.
Mit Hilfe von Google Analytics haben unsere unbezahlten Praktikanten in mühsamer Sonn- und Feiertagsarbeit die häufigsten, besten und interessantesten Google-Suchanfragen seit der letzten Suchbegriffsanalyse am 4. Oktober 2010 herausgesucht (Anm. d. Red. im folgenden kursiv geschrieben: Vorsicht! Einige Suchanfragen sind nicht für Minderjährige, Christen und Senioren geeignet):

Sonntag, 2. Januar 2011

Das Wort zum Sonntag (103)

Es kommentiert Stefan Sichermann (Chefredakteur, Der Postillon - die Brille ist eine Photoshop-Leihgabe von Kai Diekmann)*:
Liebe Leser!
Der erbarmungslose Lauf der Zeit hat wieder zugeschlagen und dem Jahr 2010 ausgerechnet am schicksalsträchtigen 31.12., an dem schon so viele gute Jahre ihr Ende fanden, den Garaus gemacht. Aber was bringt uns 2011? Brauchen wir wieder 11 Monate und 30 Tage bis wir die richtige Jahreszahl schreiben? Wird das jüdisch-christliche Erbe der deutschen Leitkultur durch die Erbschaftssteuer aufgefressen? Wird Westerwelle endlich schwanger? Welche 7 geistigen Zwerge gewinnen die 7 Landtagswahlen hinter den 7 Bergen? Wird der kleine Timmy (9) endlich 10? Und vor allem: Werden dumme Fragen 2011 endlich abgeschafft? Die Antworten finden Sie wie immer im Postillon.
Unter meinen gegelten Haaren und hinter meinem grotesken Äußeren schlägt ein gegeltes, groteskes Herz, weswegen ich an dieser Stelle allen danken möchte, die den Postillon im Jahr 2010 auf die eine oder andere Weise unterstützt haben. In absolut willkürlicher Reihenfolge und ohne Anspruch auf Vollständigkeit geht mein Dank an:
Anonymus, Paramantus (danke auch fürs regelmäßige Linken), Muriel, tausende Anonyms, Grmblfjx, der besen, birdy, die Band AuchGut!, deTom, bornabas, Bennster, und viele viele mehr für ihre fleißige Kommentiererei.
Wieder Anonymus und bornabas sowie Bum, svl, TickTickBoom, bla, msg, Basti, Aaron, haldor, Michael, Lollerich und viele mehr für regelmäßige Newsticker-Unterstützung.
Dank geht an die Gastautoren Jörg S., Franziskus, Anonymus, Aaron W. und Michael P. (jetzt S.).
Danke an alle, die den Postillon flattrn!
Besonderer Dank für die Einrichtung des laufenden Newstickers geht an Veith Klapp von Grillratte und für die korrekte Einbindung des flattr-Buttons an Tilo P.
Dank an palisadesberlin, derInformator, monstropolis, dermaschinist, 3ich3, hamudistan, ennomane, nichtstefanraab und viele mehr fürs häufige Weitertwittern.
Danke allen, die auf Facebook liken und kommentieren.
Zuletzt möchte ich mich noch einmal recht herzlich bei bob schroeder, der die nächste Zeit im Postillon pausieren wird, für seine fantastischen Cartoons danken, die seit dem 30. Mai wöchentlich das Wort zum Sonntag geziert haben (wer bob weiterlesen will, kann ihn hier abonnieren). Seinen Platz nimmt zunächst auf unbestimmte Zeit Claude Müller Salafia ein:
*an dieser Stelle kommentieren ab sofort wöchentlich wechselnd Prominente aus Politik, Wirtschaft, Kultur und organisiertem Verbrechen.
ssi; Cartoon: Claude Müller Salafia