Newsticker

Montag, 31. Januar 2011

Touristen protestieren gegen schlechten Service wegen ägyptischen Aufstands

Foto: Wütende Touristen verbrennen das Mobiliar ihres Hotels.

Kairo (dpo) - Ägypten kommt nicht zur Ruhe. Seit heute Morgen gehen jetzt auch die Touristen auf die Barrikaden und protestieren nicht immer friedlich gegen den schlechten Service, der ihnen geboten wird, seit die Proteste gegen das Regime Mubaraks begonnen haben.
"Wir fordern ein sofortiges Ende des Volksaufstandes", ruft der Däne Sören Simonsen bei einer Kundgebung in Scharm El-Scheich. "Erst gestern musste ich 15 Minuten auf einen Mojito warten, weil ein Kellner angeblich von Polizisten erschossen wurde! Und das schimpft sich all inclusive?" Dann nutzt Simonsen das Band an seinem Fotoapparat, um ihn schwungvoll in eine Schaufensterscheibe zu schleudern.
Auch in der Touristenhochburg Hurghada kochen die Emotionen hoch. Am Strand haben sich spontan mehrere Demonstrationszüge gebildet. "Seit das Militär nicht mehr die Strände bewacht, weil die Soldaten anderswo eingesetzt werden, wurden mir schon zwei Handtücher geklaut, mit denen ich üblicherweise morgens um 4.30 Uhr Liegen reserviere", schimpft Hartmut Distweiler aus Stuttgart und gibt zu: "Sicher, das könnte auch einer dieser verdammten Engländer gewesen sein..."
Besonders müssen jedoch die jüngeren Touristen unter den Aufständen leiden. Viele von ihnen ziehen plündernd durch die Straßen und machen Jagd auf ägyptische Protestierende. Nicolas Wendt (26) aus Berlin ist nervlich am Ende: "Ich habe extra ein Reiseblog angelegt und was passiert? Die schalten das Internet ab, damit sich die Aufständischen nicht vernetzen können." Er klagt: "Ich konnte nicht mal auf Facebook zurückgreifen, um meinen Followern Bescheid zu sagen, dass sich das mit meinem Blog verzögert." Hätte Nicolas nicht per Handy twittern können, bevor das Mobilfunknetz auch noch abgeschaltet wurde, wäre er in ernsthafte Schwierigkeiten geraten.
Das ägyptische Fremdenverkehrsamt versucht die explosive Lage zu beruhigen. Gemeinsam mit den großen europäischen Reiseanbietern sollen unzufriedene Touristen schnellstmöglich ausgeflogen werden, um ihren Urlaub in Tunesien, Algerien oder im Jemen fortzusetzen.
ssi; Foto rechts (kallerna, CC3.0): Sind wütend: Touristen in Hurghada; Foto links (kallerna, CC3.0): Haben einen der Aufständischen eingefangen und zwingen ihn, sie mit einem Kamel am Strand entlangzuführen: Touristen in Sharm El-Scheich.

Sonntag, 30. Januar 2011

Das Wort zum Sonntag (107)

Es kommentiert Mark Sanders (Waffenexporteur, Waffenlobbyist)*:
Welch ein Glück, dass Philipp Rösler gemeinsam mit der Pharmaindustrie den Verkauf von Natrium-Thiopental in die USA verhindern konnte. Das Narkosemittel wird dort nämlich zur Hinrichtung von Straftätern eingesetzt.
Stellen Sie sich den Imageverlust für Deutschland als drittgrößtem Waffenlieferanten der Welt vor, wenn bekannt geworden wäre, dass Menschen wegen der skrupellosen Geschäftemacherei deutscher Unternehmen umgebracht werden. Wer würde noch Maschinengewehre von Heckler&Koch kaufen wollen, wenn jeder wüsste, dass Deutschland ein Mordwerkzeug wie Natrium-Thiopental exportiert?
Deutschlands guter Ruf ist also gerettet – und sollten die USA mangels Gift jetzt Waffen für Erschießungskommandos benötigen, wissen sie ja, an welchen seriösen Partner sie sich wenden können.
*an dieser Stelle kommentieren wöchentlich wechselnd Prominente aus Politik, Wirtschaft, Kultur und organisiertem Verbrechen.
ssi; Cartoon: Claude Müller Salafia

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Samstag, 29. Januar 2011

Links! Zwo! Drei! Vier! (66)

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Samstag neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei - nein, vier interes- oder amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.

1. Auf der Seite Hey Okay gibt es jede Menge Netzfundstücke in Bildform. Ein paar schöne Beispiele: Getting Down to Business, The Food Pyramid, Fundamental Freedoms, Suburban Street Rockers, But Guns N' Roses is Okay, Powerwashing in Manhattan und Meta-Taggers
2. Bei den Blogrebellen Kreuzberg kann man einen wahren Virtuosen beim Spiel auf einem Instrument beobachten, das nur die wenigsten zu meistern vermögen: Ein Herz für Arschgeigen
3. Passend zum kollektiven Schwanzvergleich der Wirtschaftselite in Davos sei dieser feine Onion-Artikel empfohlen: World's Power Brokers Hold Annual Summit Where They Show Each Other Their Penises
4. Für alle, die's noch nicht gesehen haben - die Satiresendung Extra 3 hat in der Ausgabe vom vergangenen Sonntag den Postillon-Artikel "Bundesregierung richtet Krisenstab ein, um "Stars" aus dem Dschungel zu holen" in bewegte Bilder umgesetzt:

Sie haben Vorschläge für Links234? Hinweise auf satirische, lustige, komische Links und Videos bitte in die Kommentare schreiben oder per E-Mail an redaktionÄTder-postillonPUNKTcom schicken.
ssi

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Freitag, 28. Januar 2011

'Gorch Fock' verantwortlich für Piraterie vor der Küste Somalias

Foto (Felix Koenig, CC2.5): Die Gorch Fock auf Kaperfahrt vor Somalia.

Mogadischu, Berlin (dpo) - Und wieder ein neuer Skandal um die 'Gorch Fock'! Wie erst jetzt bekannt wurde, gehen sämtliche Piratenüberfälle vor der Küste Somalias seit 2002 auf das Konto des berühmten Segelschulschiffes der Bundeswehr.
"Unsere Untersuchungen haben ergeben, dass die 'Gorch Fock' unzählige Male die Totenkopfflagge gehisst und Schiffe der unterschiedlichsten Nationen angegriffen hat", stellte der Wehrbeauftragte Hellmut Königshaus (FDP) in einem Ergänzungsbericht fest. "Und das ohne Kaperbrief! Im Nachhinein ist es sogar logisch, dass es keine Somalier waren. Denn die sind viel zu sehr mit ihrem Bürgerkrieg beschäftigt, um andere Schiffe zu attackieren."
Besatzungsmitglieder, die bei den Überfällen nicht mitziehen wollten, wurden solange unter Druck gesetzt, bis sie klein beigaben. "Unsere Offiziere haben gesagt, das gehört zur Ausbildung", erzählt ein ehemaliger Kadett, der anonym bleiben will. "Wer bei dieser Mutprobe nicht mitmachte, gehörte auch nicht dazu. Wir mussten unsere Gesichter mit Schuhcreme schwarz anmalen, Zivilkleidung tragen und den Namen 'Gorch Fock' verdecken. Dann haben wir jedes Schiff gekapert, das unseren Weg kreuzte."
Mehrfach sollen der Besatzung der 'Gorch Fock' bei ihren Beutezügen auch Geiseln in die Hände gefallen sein, die erst gegen Lösegeldzahlungen wieder freigelassen wurden. Als besonders lukrativ hat sich dabei die Entführung des deutschen Containerschiffs "Hansa Stavanger" im Jahr 2009 erwiesen, für dessen Befreiung die damalige Bundesregierung letztlich 2,75 Millionen Euro Lösegeld zahlte. Zur Zeit versucht der BND aufzuklären, auf welcher Insel die Besatzung der 'Gorch Fock' ihren vermutlich gigantischen Schatz* vergraben hat.
Eine weitere Untersuchung hat jetzt ergeben, dass es sich selbst bei den zehn Piraten, die seit einiger Zeit in Hamburg vor Gericht stehen, um Bundeswehrsoldaten handelt. Deren plattdeutsche Aussagen wurden bislang nur mit einem der vielen somalischen Dialekte verwechselt.
ssi; Foto rechts: Wegen der 'Gorch Fock' patroulliert die Bundeswehr im Rahmen der Operation Atalanta im Golf von Aden; Foto links: Zehn mit Schuhcreme schwarz gefärbte Kadetten bei ihrer Festnahme im Jahr 2010.

*Schatz lautet ironischerweise auch der Nachname des von zu Guttenberg geschassten Kapitäns.

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Donnerstag, 27. Januar 2011

Newsticker (137)

++++ Organisiert: Disco-Rausschmeißer gründen Türschutzverein ++++
++++ Hahn tropft: Huhn verhütete mit Coitus Interruptus ++++
++++ Verschluckt sich ständig: Vampir klagt über zu hohen Blutdruck ++++
++++ Findet den Kö nich: Billardspieler steigt auf Schach um ++++
ssi, tbe (#1,4)

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Nach Dschungelcamp: Sarah Knappik erhält Angebot, FDP beizutreten

Berlin, Sydney (dpo) - Das Dschungelcamp als Karrieresprungbrett – es funktioniert also doch: Erst am Dienstag hatte Sarah Knappik mit den Worten "Ich bin ein Star, holt mich hier raus!" ihren Ausflug in den australischen Urwald beendet, da erhielt sie auch schon das erste Angebot. Dies kam jedoch nicht von einer Modelagentur, sondern von der angeschlagenen FDP, die hofft, mit ihrer Hilfe die schlechten Umfragewerte aufbessern zu können.
"Frau Knappik hat bewiesen, dass man trotz asozialen Verhaltens und obwohl man ausschließlich andere für sich arbeiten lässt, weit kommen kann", erklärte Generalsekretär Christian Lindner den überraschenden Schritt. "Das entspricht genau unserer Klientel. Wir möchten deshalb unbedingt, dass sie unserer Partei beitritt und womöglich schon bald ein hohes Amt einnimmt."
Sarah Knappik überzeugte die Liberalen von ihrer Eignung als FDP-Politikerin nicht nur dadurch, dass sie sich in Diskussionen nicht von Argumenten beirren lässt und wie gedruckt lügen kann, sondern auch durch ihre Fähigkeit, grenzenlosem Egoismus zum Trotz gute Ergebnisse bei (Telefon-)Abstimmungen zu erzielen.
Sollte die 24-jährige auf das Angebot der FDP eingehen, müssten sich die Koalitionspartner Seehofer und Merkel schon einmal warm anziehen. Knappik hat jede Menge Übung in der Auseinandersetzung mit Irren.
ssi; Foto rechts (RTL): Hat keine Ahnung von makroökonomischen Zusammenhängen und passt auch deshalb gut zur FDP: Sarah Knappik; Foto links: Hofft auf Auftrieb durch die beliebte Dschungelveteranin: FDP.

Mehr zum Dschungelcamp:
Bundesregierung richtet Krisenstab ein, um "Stars" aus dem Dschungel zu holen

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Mittwoch, 26. Januar 2011

Gesundheitsministerium: "Neue Krankheit raubt Betroffenen die Fähigkeit, Sätze zu"

Berlin (dpo) - Das Gesundheitsministerium warnt vor einer geheimnisvollen neuen Krankheit, die seit Kurzem um sich greift. Betroffene erkennt man daran, dass sie Sätze nicht mehr vollenden können.
"Wir stehen vor einem", räumte Gesundheitsminister Philipp Rösler auf einer Pressekonferenz ein. "Scheinbar überträgt sich die Krankheit ganz einfach durch. Schon mehr als drei Millionen Menschen sind!" Rösler riet der Bevölkerung, "unbedingt ruhig zu". So ließen "sich die Symptome am besten".
Es gibt aber auch gute Nachrichten. Der Heidelberger Professor Rudolf Webknecht und sein Team stehen nach eigenen Angaben bei der Erforschung eines Gegenmittels kurz vor dem Durchbruch: "Wenn wir uns nicht selbst mit der Krankheit infizieren, dann haben wir den Impfstoff schon in wenigen", so Webknecht.
ssi; Foto rechts: Das Virus erinnert ein wenig an; Foto links (FDP nds, CC3.0): Steht vor einem: Philipp.

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Dienstag, 25. Januar 2011

Streit um Nofretete beendet: Büste in der Mitte durchgesägt

Berlin, Kairo (dpo) - Gute Nachrichten für Freunde der altägyptischen Kunst! Der jahrzehntealte Streit zwischen Deutschland und Ägypten um die weltberühmte Büste der Nofretete ist endlich beigelegt. Kunstkenner sprechen von einer "wahrlich salomonischen Lösung des Problems".
"Beiden Seiten ist die Nofretete so wichtig wie ein eigenes Kind", erklärte ein Sprecher des Kulturstaatsministeriums, das den Kompromiss herbeigeführt hatte. "Deshalb haben wir sie gemeinsam mit unseren ägyptischen Kollegen in der Mitte durchgesägt, so dass jeder etwas davon hat."
Dabei hatte sich der alte Kalkstein zunächst als hartnäckiger erwiesen als gedacht. Augenzeugenberichten zufolge sei der bemalte Stuck "nur so geflogen", als zwei Handwerker begannen, die Büste mit einer Flex auseinanderzusägen. Erst nach gut 15 Minuten fiel der obere Teil des beinahe 3500 Jahre alten Kunstwerks endlich scheppernd zu Boden.
Nofretetes Augenpartie und Hut wird in Zukunft im Ägyptischen Museum in Kairo ausgestellt, während der untere Teil der Büste weiterhin im Neuen Museum in Berlin bewundert werden kann.
ssi; Foto links und rechts (Philip Pikart, CC3.0): Könnte künftig auch bei Sorgerechtsstreitigkeiten zum Einsatz kommen: Zerteilung des Objekts der Begierde.

Weitere Artikel aus dem Bereich der Archäolgie:
Tine Wittlers schwerster Fall: "Einsatz in 4 Wänden" renoviert Altes Museum in Berlin
Archäologen auf mysteriöse Burg gestoßen
Archäologen finden Partei unter neun Jahre dicker Schicht Guido Westerwelle
Archäologen finden Mumie von antikem in Spind eingeschlossenem Jungen
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Überreste von spätantiker Homepage entdeckt

Newsticker (136)

++++ Falsche Einstellung: Solitärweltmeister arbeitet heimlich, statt zu trainieren ++++
++++ Zwangsläufig: Nymphomaninnen ++++
++++ Für ihn ist Jesus gestorben: Mann tritt aus Kirche aus ++++
++++ Nur ein Strohmann: Krähen haben keine Angst mehr vor Vogelscheuche ++++
ssi, tdö (#2)

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Montag, 24. Januar 2011

Auch das noch: zu Guttenbergs Haargel alle

ssi; Foto (Bundeswehrfotos, CC2.0): Schafft es zur Zeit nicht, die Lage unter Kontrolle zu bringen: Verteidigungsminister Karl Theodor zu Guttenberg.

Mehr über Karl-Theodor zu Guttenberg im Postillon-Archiv:
Umfrage: Zu Guttenberg so beliebt wegen seiner hervorragenden Beliebtheitswerte
Verteidigungsminister zu Guttenberg erschießt Taliban, um Moral der Truppe zu erhöhen

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Sonntag, 23. Januar 2011

Das Wort zum Sonntag (106)

Es kommentiert Gotthilf von Düchting (CDU-Innenminister a.D.)*:
Was haben denn jetzt alle auf einmal gegen zu Guttenberg? Erwarten die Bürger ernsthaft, dass sich der Verteidigungsminister neben PR-Shows, Fototerminen und Haarpflege auch noch um sein Ministerium kümmern kann?
Ähnlich naiv sind diejenigen, die sich darüber echauffieren, dass ein Bundeswehrsoldat bei einem Spiel mit Waffen getötet wurde. Wie soll man so etwas denn verhindern? Würde man Erwachsenen verbieten, verantwortungslos mit geladenen Waffen zu spielen, dann wären Kriege praktisch unmöglich.
Außerdem haben die Vorfälle, die sicherlich nur deshalb so spät bekannt wurden, weil zu Guttenbergs Nachrichten an den Bundestag in der Feldpost verloren gingen, auch ihre guten Seiten: Wenigstens wissen wir seit den Vorfällen auf dem Segelschulschiff "Gorch Fock", warum man, wenn ein Soldat stirbt, sagt, er sei "gefallen". Nachdem zu Guttenberg jetzt den Kommandanten gefeuert hat, sollte er nur noch ernsthaft darüber nachdenken, das von ehemaligen Soldaten als "schwimmender Puff" bezeichnete Schiff in "Gorch Fuck" umzutaufen.
Ich möchte mich an dieser Stelle den poetischen Worten des stellvertretenden Chefredakteur von Bild, Michael Backhaus, anschließen – was immer er uns damit sagen will:
Das Einhorn gilt als das edelste aller Fabeltiere. Ihm werden seit Jahrhunderten Wunderkräfte zugeschrieben wie die Erweckung von Toten. So gesehen, ist Karl-Theodor zu Guttenberg das Einhorn der deutschen Politik. Zu den Menschen hat das Einhorn schon deshalb ein schwieriges Verhältnis, weil sie es wegen seines wertvollen Horns jagen. So ergeht es derzeit auch dem Beliebtesten unter den Politikern. Nicht nur die Opposition, auch mancher aus den eigenen Reihen möchte die Gelegenheit nutzen, Guttenbergs Horn der Popularität zu kürzen.
*an dieser Stelle kommentieren wöchentlich wechselnd Prominente aus Politik, Wirtschaft, Kultur und organisiertem Verbrechen.
ssi; Cartoon: Claude Müller Salafia

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Samstag, 22. Januar 2011

Links! Zwo! Drei! Vier! (65)

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Samstag neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei - nein, vier interes- oder amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.

1. Auf Radio Fritz (RBB) ist ein wundervoll direkter Offener Brief an Kristina Schröder erschienen, der inzwischen feigerweise wieder zurückgezogen wurde. Glücklicherweise geht im Netz nix verloren, weswegen man den Brief etwa bei chriszim.com noch lesen kann: (K)Ein offener Brief an Kristina Schröder, siehe dazu auch (Spiegelfechter): Wir kriegen ein Bundesbaby!
2. Auf frischerfisch.ch gibt es täglich neue witzige Bilder, die - zugegeben - nicht alle brillant sind, aber es sind doch immer wieder Juwelen darunter. Zum Beispiel diese: Der Schrei der Peperoni, Homo-Milch, Kama Sutra, aus dem Archiv eines Fotografen und erotische Fußballszenen.
3. Traurig, traurig. Michelle Obama wurde die Schuld daran gegeben, dass die Zahl der Verkehrsopfer unter Fußgängern gestiegen ist. Und zwar, weil in ihrem Programm "Let's Move!" fettleibige Kinder und Jugendliche dazu ermutigt werden, in die Schule zu laufen, statt sich fahren zu lassen. Sind ja auch verdammt schwer zu verfehlen, die kleinen Fettsäcke: Michelle Obama blamed for rise in pedestrian deaths in the U.S.
4. Einen feinen YouTube-Kanal hat PostBox12345. Da findet man etwa 100 lustige Pornotitel in 100 Sekunden oder skurille Google-Suchen – oder eben Videospiele im "Extra-Schwer-Modus" (den Super-Easy-Mode gibt's bei CollegeHumor):

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ssi

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Freitag, 21. Januar 2011

Silvio Berlusconi endlich kastriert

Rom (dpo) - Bravo! Italiens Parlament hat endlich reagiert und seinen triebgesteuerten Premierminister Silvio Berlusconi kastrieren lassen. Zuvor war er immer wieder durch sein rüdes Sexualverhalten aufgefallen.

Donnerstag, 20. Januar 2011

Endlich Stimmung: Phoenix spielt künstliche Lacher bei Bundestagsdebatten ein

Berlin (dpo) - Gehören miese Quoten bald der Vergangenheit an? Um das dröge Programm aufzulockern, hat die Sendeleitung des Spartensenders Phoenix angekündigt, bei Übertragungen von Bundestagsdebatten künftig Lacher aus der Konserve einzuspielen, wie man sie aus US-amerikanischen Sitcoms kennt. Durch diese Maßnahme soll die Arbeit des Parlaments auch Bevölkerungsschichten abseits des Bildungsbürgertums nahegebracht werden.

Newsticker (135)

++++ 0815: Starnberger Vorwahl ziemlich unspektakulär ++++
++++ Einführungspreis: Gebrauchte Sexspielzeuge um bis zu 50% billiger ++++
++++ Traut sich nicht mehr aus dem Haus: Allergikerin Sabine ++++
++++ Polizei ermittelt: Friseur unter Verdacht der fahrlässigen Tönung ++++
ssi, ucn (#2, 4), bor (#3)

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Mittwoch, 19. Januar 2011

Papst verurteilt Maso-Maso- und Sado-Sado-Beziehungen als unnatürlich

Vatikan (dpo) - Papst Benedikt XVI. sorgt mit einer neuen päpstlichen Enzyklika für Aufregung, in der er homofetischistische Maso-Maso- sowie Sado-Sado-Beziehungen als "unnatürliche Sexualpraktiken gegen den Willen Gottes" bezeichnet. Die einzige akzeptierte Form des fetischistischen Zusammenlebens stelle die traditionelle Sado-Maso-Beziehungen dar.
So gefällt's dem Papst: Konservatives Sado-Maso
"Der Herr hat Sadisten und Masochisten bewusst unterschiedlich geschaffen, damit sie einander harmonisch ergänzen", schreibt Benedikt in der Enzyklika mit dem Titel "Contra maso-masonem et sado-sadonem" und nennt auch praktische Gründe, die gegen die gleichfetischistische Liebe sprechen.
In Sexualfragen eine Koryphäe: Papst
"Die Liebe zwischen zwei Masochisten muss allein deswegen scheitern, weil keiner den anderen bestraft und so beide leiden müssen. Ein Sadisten-Paar, bestehend etwa aus zwei Dominas, wiederum würde sich den ganzen Tag gegenseitig auspeitschen und vor lauter Bestrafung des anderen nie zur Ruhe kommen."
Papst Benedikt XVI. appelliert daher an die Politik, heterofetischistische Sado-Maso-Beziehungen unter einen besonderen Schutz zu stellen.
Kirchenskeptiker kritisierten den Denkanstoß als scheinheilig, da gerade unter katholischen Priestern eine überdurchschnittlich hohe Anzahl an Bifetischisten vermutet wird. Diese legen sowohl sadistische (Ministranten) als auch masochistische (Zölibat) Züge an den Tag.
ssi; Foto rechts: Stinkie Pinkie, CC BY 2.0, Foto links: Rvin88, CC BY 3.0

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Dienstag, 18. Januar 2011

Wissenschaftler mit Zeitmaschine eine Woche in die Zukunft gereist

München (dpo) - Sensationeller Durchbruch in der Physik! Drei Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts in München ist es erstmals gelungen, in nur sieben Tagen eine Woche in die Zukunft zu reisen. Mit einer Hochpräzisionsuhr durchgeführte Messungen ergaben, dass die Wissenschaftler dabei eine durchschnittliche Geschwindigkeit von einer Stundenstunde (1h/h) erreichten.

Newsticker (134)

++++ Im August: Mann schiebt Lachnummer mit Clown ++++
++++ Zu gut: Gewiefter Ladendieb steckt Kaufhausdetektive in die Tasche ++++
++++ Munch vorm Ausverkauf: Bild im Osloer Museum ist der letzte Schrei ++++
++++ Guter Geruchssinn: Lawinensuchhund findet verschütteten Kaffee ++++
ssi, tae (#2), mat (#3)

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Montag, 17. Januar 2011

Bundesregierung richtet Krisenstab ein, um "Stars" aus dem Dschungel zu holen

Foto (RTL): Völlig entkräftet: Zwei der deutschen Geiseln im australischen Dschungel.

Berlin, Sydney (dpo) - Am Freitag wurde die Bundesrepublik durch die Nachricht erschüttert, dass elf B- und C-Prominente aus Deutschland als Geiseln im australischen Dschungel festsitzen. Jetzt hat die Bundesregierung einen parteiübergreifenden Krisenstab eingerichtet, der Lösungsvorschläge erarbeiten soll, wie die Entführten so schnell wie möglich aus ihrer misslichen Lage befreit werden können.
"Sie sind Stars, wir holen sie da raus", erklärte Außenminister Guido Westerwelle, der den Krisenstab leitet, heute auf einer Pressekonferenz. "Ein Spezialkommando der GSG 9 ist schon auf dem Weg nach Australien."
Ersten Ermittlungen zufolge befinden sich die Bundesbürger in der Hand einer militanten Gruppe namens "RTL", die schon in der Vergangenheit durch die Entführung semiprominenter Bürger in den australischen Dschungel Schlagzeilen machte. Experten vermuten hinter RTL eine Abkürzung für "Radikale Terror-Liga" oder "Rache-Truppe Libanon".
"Aus den Terrorvideos, die jeden Abend gegen 22.15 Uhr ausgestrahlt werden, entnehmen wir, dass es den Prominenten nicht gut geht", verkündete Regierungssprecher Steffen Seibert am gestrigen Abend besorgt. "Anscheinend müssen sie allerhand Erniedrigungen über sich ergehen lassen, damit sie überhaupt etwas zu essen bekommen. Freiwillig würde das kein Mensch bei klarem Verstand mit sich machen lassen." Unter diesem Druck sollen sich bereits erste untereinander verfeindete Cliquen unter den Geiseln gebildet haben.
Bislang besteht noch kein direkter Kontakt zu den Entführern, von denen nur ein grotesker kleiner Dicker und eine große blonde Frau mit Kurzhaarfrisur bekannt sind. Beide sprechen zwar fließend Deutsch, wirken aber so, als hätten sie ihre zynischen Hassbotschaften auswendig gelernt.
Der Krisenstab der Bundesregierung hat unterdessen bereits herausgefunden, dass es den Entführern wohl um Geld geht. "Die ständigen Werbeunterbrechungen während der Terrorbotschaften sowie die wiederholte Aufforderung, man solle eine kostenpflichtige Hotline anrufen, um einzelne Geiseln freizukaufen, sind klare Indizien", so Westerwelle.
Da sich Deutschland nicht erpressbar zeigen darf, rät die Regierung allen Bundesbürgern, auf keinen Fall unter den von den Entführern angegebenen Nummern anzurufen, bis alle Geiseln durch einen bewafffneten Einsatz befreit sind.
ssi; Foto rechts (RTL): Die Gefangenen werden nur unzureichend verpflegt; Foto links (RTL): Scheinen ihre Geiseln auch noch zu verspotten: Die Entführer.

extra 3 hakt nach:
Geiseln im Dschungel-TV

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Herzattacke: 9-Live-Moderator erreicht Notrufzentrale nicht
Tine Wittlers schwerster Fall: "Einsatz in 4 Wänden" renoviert Altes Museum in Berlin
Trigema-Affe Coco Straboni wechselt zu ProSieben Newstime
RTL II kauft Rechte für chilenische Minenunglücksshow
KI.KA-Praktikanten verstehen Aufregung um gegessenes Brot nicht

Sonntag, 16. Januar 2011

Das Wort zum Sonntag (105)

Es kommentiert Daniel Doyle (US-Republikaner und Korrespondent FoxNews)*:
Das Attentat in Tucson hat uns etwas Wichtiges über den Umgang mit Waffen gelehrt: Sie werden noch immer von viel zu wenigen Amerikanern getragen! Wäre Giffords bewaffnet gewesen und würde unkontrolliert auf jeden fremden Menschen schießen, der sich ihr auf einer politischen Veranstaltung nähert, dann hätte das Attentat verhindert werden können.
Dass die Demokraten jetzt der Tea-Party-Bewegung die Schuld in die Schuhe schieben möchten, ist eine bodenlose Unverschämtheit. Allen, die behaupten, unsere gewalttätige Rhetorik wäre der Auslöser für solche Morde, sollte man aus nächster Nähe mit einer 9-mm Glock ins Gesicht schießen – ohne Rücksicht auf die Umstehenden.
Immerhin droht dem Attentäter jetzt die Todesstrafe. Ein kaltblütiger Mord ist die einzige sichere Methode, um der Allgemeinheit zu demonstrieren, dass man Menschen nicht kaltblütig ermorden darf.
*an dieser Stelle kommentieren wöchentlich wechselnd Prominente aus Politik, Wirtschaft, Kultur und organisiertem Verbrechen.
ssi; Cartoon: Claude Müller Salafia

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Samstag, 15. Januar 2011

Links! Zwo! Drei! Vier! (64)

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1. Schade, dass Werbung heute so langweilig ist: Top 48 ads that would never be allowed today (48 Werbeanzeigen, die heute niemals erlaubt wären)
2. Tunesien steht Kopf. Dazu fischfresse.de: Schnäppchenjäger aufgepasst; und Eine Zeitung: Tunesien warnt vor Besuch im Auswärtigen Amt
3. Die CSU zeigt in einem YouTube-Video mit Anti-Grünen-Botschaft, das ziemlich gefloppt ist, wie weit es mit der geistigen Reife der Bayernpartei ist. Netzpolitik dokumentiert die ersten Remixe und eine Life-of-Brian-Antwort. Dazu passt außerdem, dass die CSU angekündigt, hat eine Vorreiterrolle in der Netzpolitik einnehmen zu wollen. Das dürfte dann ungefähr so aussehen: Die CSU-Netzpolitik. Oder so: Plakat für CSU-Netzkongress geleakt
4. Plötzlich war er da, der neue Kreisverkehr in Erfurt. Das folgende Video ist der Zusammenschnitt aus nur einer Stunde Filmmaterial (Musik Loituma):

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ssi

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Freitag, 14. Januar 2011

Agentur vermietet Sportler, die für faule Klienten joggen oder ins Fitnessstudio gehen

Hamburg (dpo) - Gute Nachrichten für alle, die es leid sind, zu schwitzen, um in Form zu bleiben! In Hamburg hat kürzlich eine Agentur geöffnet, die sich darauf spezialisiert hat, vielbeschäftigten oder einfach nur faulen Klienten die Mühsal sportlicher Betätigung abzunehmen. Dazu vermietet WeSweat4U junge fitte Menschen, die anstelle der zahlenden Kundschaft joggt, radelt oder ins Fitnessstudio geht.

Donnerstag, 13. Januar 2011

Bundesverband der Kannibalen befürchtet Ausweitung des Dioxin-Skandals auf Menschen

Rotenburg (dpo) - Der Bundesverband der Kannibalen in Deutschland (BKD) hat heute die Regierung aufgefordert, den Dioxin-Skandal (wir berichteten) so schnell wie möglich aufzuklären. Der Verband befürchtet, dass bei einzelnen Menschen die zulässigen Höchstwerte für das Gift bereits überschritten wurden.
"Es muss unbedingt überprüft werden, wie viele mit Dioxin verseuchte Eier und wie viel belastetes Schweinefleisch inzwischen in den menschlichen Nahrungskreislauf gelangt sind", erklärte Verbandssprecher Ludger Wachowiak. "Es wäre ein Skandal, wenn kannibalische Verbraucher nicht mehr unbesorgt Menschen mit Chloroform betäuben und privat in Ruhe verzehren könnten."
Wachowiak kritisierte außerdem, dass Menschenfleisch noch immer nicht ausreichend gekennzeichnet ist: "Oft steckt nicht Öko drin, obwohl jemand wie ein "Öko" angezogen ist. Niemand kontrolliert, ob solche Leute nicht doch heimlich Billigschweinefleisch verzehren."
Sich rein von Vegetariern zu ernähren, schließen wiederum viele Kannibalen aus, da diese nicht sehr geschmacksintensiv sind und zu wenig Proteine enthalten.
Mit Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU), der im Zuge des Dioxin-Skandals von vielen Seiten Untätigkeit vorgeworfen wurde, will Wachowiak trotz aller Vorwürfe nicht allzu hart ins Gericht gehen, weil er - wie er im Vertrauen zugibt - ein Faible für die CSU-Politikerin hat: "Die ist irgendwie lecker, die Kleine."
ssi; Foto rechts: An der Spitze der Nahrungskette: Kannibale Wachowiak; Foto links (Cschirp, CC3.0): Sehen aus wie Bio, aber sind sie Bio?

Mehr zum Dioxinskandal im Postillon-Archiv:
Hühner fordern Keulung von 65 Millionen Industrieeieressern, um weitere Dioxin-Skandale zu vermeiden

Newsticker (133)

++++ Lecker: Schnapsbrenner macht mit Sekretärin Rum ++++
++++ Ruin für Malermeister: Farbe im Eimer ++++
++++ Vegetarische Alternative: Blumentopferdesalami ++++
++++ Panne auf Fischkutter: Netzteil ging beim Laden kaputt ++++
ssi, tbe, mds, ano

Alle Newsticker im Postillon-Archiv:
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Mittwoch, 12. Januar 2011

Kauder nach vernünftigem Vorschlag in psychiatrische Klinik eingeliefert

Berlin (dpo) - Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) wurde heute auf unbestimmte Zeit in eine psychatrische Klinik eingeliefert, nachdem er erstmals in seiner Karriere einen vernünftigen Vorschlag geäußert hatte und so ernsthafte Zweifel an seiner legendären Unzurechnungsfähigkeit hat aufkommen lassen.
"Eigentlich war alles wie immer", erzählt ein Vertrauter des Politikers, der anonym bleiben möchte, dem Postillon. "Doch dann forderte Volker Kauder plötzlich, man sollte, um dem Mangel an Organspenden in Deutschland entgegenzusteuern, jeden Bürger einmal erklären lassen, ob er zu einer Organspende bereit ist oder nicht." Der CDU-Informant schluckt: "Noch nie hat Volker Kauder, der beispielsweise dafür bekannt ist, Waffenexporte der Firma Heckler&Koch zu unterstützen, etwas derartig Vernünftiges gefordert. Da wussten wir, dass er Hilfe braucht."
Sofort nach seinem Vorschlag, dessen Umsetzung jährlich rund 3000 Menschenleben retten könnte, wurde Kauder von vier kräftigen Männern abgeholt und in eine Nervenheilanstalt gebracht.
Noch im Dezember, als er behauptete "Kinder wollen keine homosexuellen Eltern", und auch als er im März vergangenen Jahres die Einführung der Kopfpauschale verteidigte, wirkte Kauder unnormal wie immer. Gerade deswegen irritiert sein vernünftiges Verhalten sowohl Parteifreunde als auch politische Gegner. Die SPD erwägt sogar gegen Kauders Vorschlag zu stimmen, obwohl er ursprünglich aus ihren Reihen stammt.
Die psychiatrische Klinik wird der CDU-Politiker wohl erst wieder verlassen dürfen, wenn er soweit geheilt ist, dass er die Organspendedebatte mit einer kaudertypisch wirren Idee wie etwa einem Helmverbot für Motorradfahrer oder Zwangsorganentnahmen bei straffälligen Jugendlichen befeuern kann.
ssi; Foto rechts (Dirk Vorderstraße, Klaus with K, CC3.0): Hat ausnahmsweise einmal eine weiße Weste: Volker Kauder (CDU); Bild links: Kauder hat es sogar zu einem Eintrag im Duden gebracht.

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Dienstag, 11. Januar 2011

Arschloch-Alarm-App warnt iPhone-Besitzer davor, zu viel mit iPhone anzugeben

Cupertino (dpo) - Jetzt macht Apple endlich Schluss mit unsympathischen iPhone-Besitzern: Tim Cook persönlich stellte vergangene Woche eine neuentwickelte, gratis erhältliche App vor, die ihren Nutzer rechtzeitig davor warnt, sich durch allzu große Angeberei mit seinem iPhone unbeliebt zu machen. Praktischerweise wurde die App bei ihrer Präsentation mehrfach von alleine ausgelöst, als Cook sie als brillantes neues Feature anpries.

Newsticker (132)

++++ Nach Lampendiebstahl: Polizei tappt immer noch im Dunkeln ++++
++++ Niemand kommt: Erstes Treffen der Anonymen Impotenten erfolgreich abgehalten ++++
++++ Muttersöhnchen: Scientologe lässt sich Gehirn immer noch zu Hause waschen ++++
++++ Rauchzeichen: Indianer spricht durch Loch im Hals ++++
ssi, tdö (#1), ttb (#2)

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Montag, 10. Januar 2011

Expedition in unbekanntes Gebiet "Brandenburg" aufgebrochen

Berlin (dpo) - In Berlin ist heute eine wissenschaftliche Expedition unter Leitung des erfahrenen Geografen und Abenteurers Professor Harald Barmer aufgebrochen, um das bislang noch unbekannte Gebiet "Brandenburg" zu erforschen. Ziel des waghalsigen Unterfangens ist neben der Kartographierung des wohl menschenleeren Landstrichs die Erschließung möglicher neuer Handelswege.

Sonntag, 9. Januar 2011

Das Wort zum Sonntag (104)

Es kommentiert der kleine Timmy (9)*:
Endlich einer, der auch an uns denkt! Als Hartz-IV-Kind hatte ich lange Zeit nicht nur Angst vor dem schwarzen Mann unter der Schublade, in der ich schlafe, sondern auch vor der Zukunft. Doch seit der schwarze Mann von einem Monster gefressen wurde und ich gehört habe, dass Guido Westerwelle bei seiner Rede auf dem Dreikönigstreffen "Mut zur Zukunft" gefordert hat, sind diese Ängste besiegt. Ich freue mich darauf, mit 14 die Schule zu beenden und endlich arbeitslos zu sein wie meine Eltern.
Auch bin ich froh darüber, dass Herr Westerwelle endlich etwas gegen den Alkoholismus und das Gerauche meiner Eltern unternommen hat, indem bei der Neuberechnung der Regelsätze Alkohol und Tabak nicht mehr berücksichtigt wurden. Jetzt sind Papa und Mama gezwungen, stattdessen Geld zu verrauchen und zu versaufen, das nicht für Alkohol und Tabak gedacht ist – zum Beispiel mein Taschengeld.
Am schönsten aber fand ich, als Onkel Guido uns Hartz-IV-Kindern zugerufen hat "Strengt euch an, kommt raus, steigt auf!". Endlich sagt uns das mal einer! Wir hätten uns also einfach nur Herrn Westerwelle zum Vorbild nehmen müssen, der als Kind von Rechtsanwälten aus ureigener Anstrengung zum Rechtsanwalt aufgestiegen ist. Hätte uns das nur schon früher einer zugerufen, dann gäbe es heute keine Armut mehr und wir könnten vor lauter Zukunftsmut schon längst in einer Zeit leben, in der eine FDP gar nicht mehr nötig ist.*an dieser Stelle kommentieren ab sofort wöchentlich wechselnd Prominente aus Politik, Wirtschaft, Kultur und organisiertem Verbrechen.
ssi; Foto: Luis Miguel Bugallo Sánchez, CC3.0; Cartoon: Claude Müller Salafia

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Samstag, 8. Januar 2011

Links! Zwo! Drei! Vier! (63)

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Samstag (außer in den vergangenen zwei Wochen) neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei - nein, vier interes- oder amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.

1. Deutschlands zweitgrößtes Satireblatt Titanic kämpft gegen die voreilige Freilassung der beiden BamS-Reporter im Iran. In Worten: Titanic kämpft für Gerechtigkeit; und Bildern: Gerechte Strafe für die beiden Reporter!
2. Spassmarktplatz.de sammelt "kuriose und sehenswerte Auktionen bei eBay". Beispiele gefällig? Biddeschön: dioxinfreie Eier, ein nur einmal benutzter Weihnachtsbaum (vermutlich defekt), die Hypnose-CD "Inkontinent werden", ein flotter Dreier bei Selbstabholung oder die Tagebuchkopie einer ehemals besten Freundin.
3. Bei Klio surft (vorgestellt in Links234 (17)) haben sich wieder einige witzige Geschichtsfundstücke angesammelt, die hier nachgereicht werden sollen: Geschichte Europas in bunten Bällen, Sophocles - Whoops, you did your mom trilogy, Titler, Hipster Hitler, Hitler überall und Jesus verprügelt einen Nazisoldaten
4. Was macht so ein Papst eigentlich in seiner Freizeit? Die Antwort finden Sie hier (man beachte auch die Nonnen, via):

Sie haben Vorschläge für Links234? Hinweise auf satirische, lustige, komische Links und Videos bitte in die Kommentare schreiben oder per E-Mail an redaktionÄTder-postillonPUNKTcom schicken.
ssi

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Freitag, 7. Januar 2011

Wunderkind entdeckt schon mit neun Jahren Sinnlosigkeit des Lebens

Saarbrücken (dpo) - Endlich einmal gute Nachrichten im Zusammenhang mit dem kleinen Timmy (9)! Allem Anschein nach ist der umtriebige Knabe schon mit neun Jahren zu einer Erkenntnis gelangt, für die gewöhnliche Menschen viel länger brauchen: Er hat die Sinnlosigkeit des Lebens entdeckt.

Donnerstag, 6. Januar 2011

Westerwelles Redemanuskript aufgetaucht

ssi; Foto: Wurde von Westerwelle spontan angefertigt, nachdem seine ursprüngliche, brillantere Rede vom Hund gefressen wurde (wir berichteten): Manuskript vom FDP-Dreikönigstreffen 2011.

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Newsticker (131)

++++ An die große Glocke gehängt: Selbstmord von Pfarrer spricht sich schnell herum ++++
++++ Aus dem Auge, aus dem Sinn: ifo-Chef verliert Kontaktlinse ++++
++++ Toll für aufgeweckte Kinder: "Die Sendung mit der Fledermaus" jetzt immer um Mitternacht ++++
++++ Junge Talente: Frisch geschlüpfter Wasservogel meidet Berge ++++
ssi, mpu (#2), ano (#3)

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Westerwelles brillantes Redemanuskript von Hund gefressen

Stuttgart (dpo) - Hat der Mann denn nur noch Pech? Kurz vor der mit Spannung erwarteten großen Rede Guido Westerwelles auf dem Stuttgarter Dreikönigstreffen ist aus dem privaten Umfeld des FDP-Vorsitzenden durchgesickert, dass das Manuskript der "wichtigsten Rede seines Lebens" heute morgen von seinem Hund gefressen wurde.
"Es ist ein Jammer", erklärte ein Insider dem Postillon. "Die zehn besten Redenschreiber der Welt haben an dieser Rede mitgearbeitet. Sie war rhetorisch und inhaltlich derartig brillant, dass Westerwelle schon nach den ersten drei Sätzen wieder der unumstritte Anführer seiner Partei gewesen wäre, nach der Hälfte der Rede wäre die FDP aus dem Umfragetief in Richtung 18 Prozent geklettert und nach dem Verhallen der letzten Worte hätte der ganze Saal geweint."
Guido Westerwelle, der sich das Manuskript leider nicht ein einziges Mal durchgelesen hatte, bevor es von seinem Hund gefressen wurde, saß Augenzeugenberichten zufolge noch Minuten vor seiner großen Rede in der Cafeteria des Stuttgarter Opernhauses und kritzelte hastig etwas auf eine Serviette.
ssi; Foto rechts: Sieht süß aus, ist aber ein redenfressendes Monster: Hund; Foto links (Dirk Vorderstraße, CC3.0): Wird er trotzdem überzeugen?

Nachtrag, 14:00 Uhr: Das Ergebnis finden Sie hier:
Westerwelle gibt den reulosen Parteichef

Mehr zu Westerwelle und seiner FDP im Postillon-Archiv:
Trainerentlassung soll 1. FDP vor dem Abstieg retten
Ehemalige DDR-Politiker distanzieren sich von FDP
Archäologen finden Partei unter neun Jahre dicker Schicht Guido Westerwelle
Westerwelle von Ei getroffen
Satirepartei darf zur Bundestagswahl antreten
Ernsthafte Konkurrenz für die FDP

Mittwoch, 5. Januar 2011

Hühner fordern Keulung von 65 Millionen Industrieeieressern, um weitere Dioxin-Skandale zu vermeiden

Berlin (dpo) - Nachdem wegen des Dioxin-Skandals bereits 1000 Höfe in Niedersachsen gesperrt und 8000 Hühner in Nordrhein-Westfalen notgeschlachtet wurden, hat der Verband Deutscher Legehennen (VDL) heute auf einer Pressekonferenz die sofortige Keulung von über 65 Millionen Menschen in Deutschland gefordert. Laut Verbandssgackerin Berta könnten weitere Dioxin-Skandale nämlich nur vermieden werden, wenn alle Verbraucher, die am liebsten billige Eier aus industrieller Produktion essen, aus dem Verkehr gezogen werden.
"Die betroffenen Hühner zu keulen, hilft zwar für den Moment", erklärte das Huhn. "Aber um wirklich sicher zu gehen, dass sich so etwas nicht wiederholt, müssen alle diejenigen gekeult werden, die glauben, wir Hühner würden stets schmackhafte und gesunde Eier legen, obwohl wir mit dem allerletzten Industriedreck gefüttert werden. Die Verbraucher sind es, die durch die Nachfrage nach billigsten Hühnereiern aus Massentierhaltung das vergiftete Angebot bestimmen." Einzig Eierhasser, Veganer und Esser von Bioeiern dürften laut dem ehrgeizigen Plan der Hühner am Leben bleiben.
Menschen, die weiterhin Industrieeier aus Käfig-, Kleingruppen- oder Bodenhaltung frühstücken wollen, brauchen trotz der Forderung der Hühner keine Angst haben, da es für die Keulung von mehr als 65 Millionen Bundesbürgern derzeit keine stabile Mehrheit in der Bevölkerung gibt.
Weil Landwirtschafts, -Ernährungs- und Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner zudem die Keulung unfähiger Landwirtschaftspolitiker, die höhere Standards in der Tierhaltung nicht einführen können oder wollen, kategorisch ausschloss, müssen also vorerst weiter die Hühner dran glauben.
Foto rechts oben (MonkeyMishkin, CC2.0): Weiß genau, wo die Ursachen für Dioxin-Skandale liegen: Huhn Berta; Foto links (Maqi, CC3.0): Müssen dafür büßen, dass sie mit Industriedreck gefüttert werden: Hühner in Bodenhaltung; Foto rechts unten (Aigner, CC3.0): Weiß ebenfalls genau, wo die Ursachen für Dioxin-Skandale liegen, tut aber nichts dagegen: Huhn Ilse.

Geflügel im Postillon-Archiv:
Westerwelle von Ei getroffen
Deutsches Geflügel feiert Weihnachten mit traditionellem Brutzeln im Ofen
Bahn räumt Zugvogelproblem ein
Besser bewusst schmausen

Dienstag, 4. Januar 2011

Newsticker (130)

++++ Eiskalt: Mann legt Schal um ++++
++++ Helfen gegen stumpfe Stifte: Spitzbuben ++++
++++ Ausgerechnet: Computer kaputt ++++
++++ Rätsel gelöst: Löcher in Barmobiliar von Schluckspechten verursacht ++++
ssi, mau (#3)

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Medien nur mäßig begeistert von Comeback der Schweinegrippe

Berlin, Hamburg, Frankfurt (dpo) - Zahlreiche Redaktionen haben heute ihren Unmut über das unprofessionelle Verhalten der Schweinegrippe geäußert. Besonders scharf wurde der auch als H1N1-Virus bekannte Erreger dafür kritisiert, dass er sich nicht an den üblichen Medienzyklus hält und jetzt nach über einem Jahr erneut zuschlägt.
"Die Schweinegrippe ist viel zu unprofessionell", beklagt sich etwa ein Redakteur von Deutschlands zweitgrößter Tageszeitung Bild. "Nachdem wir sie im vergangenen Jahr in tausenden Artikeln hochgeschrieben und zu Tode gemolken haben, fehlt uns eigentlich die Lust, darüber jetzt wieder zu berichten. Immerhin haben uns die läppischen 250 Toten dieser sogenannten Pandemie gegenüber den 10.000 bei einer herkömmlichen Grippewelle schwer enttäuscht."
Eigentlich hatten die Medien nach BSE, der Vogelgrippe, SARS und der Schweinegrippe auf das Auftauchen einer völlig neuen Krankheit gehofft, die sie gewinnbringend ausschlachten können.
"Irgendeine Seuche, bei der die Opfer aus den Augen bluten oder bei der ihnen die Köpfe platzen, wäre klasse – darüber würden wir gerne berichten", so Elke B., die Epidemieexpertin der Qualitätszeitung Welt. "Aber Schweinegrippe ist so 2009."
Dennoch: Bis eine solche neue fantastische Krankheit auftaucht, so kündigten Sprecher von Bild, Welt, Spiegel, Hamburger Abendblatt, FAZ, Focus, RP Online, heute.de und Berliner Kurier an, werde man noch ein letztes Mal mit der Schweinegrippe zusammenarbeiten und den jetzigen Miniausbruch mit drei Toten so reißerisch wie möglich begleiten.
ssi; Collage links (zur Vergrößerung anklicken): Sind trotz ihres Unmuts vorerst glücklich, dass sie überhaupt etwas zu berichten haben: Hysterische Medien; Foto rechts: Hält sich nicht an den üblichen Medienzyklus und ist wieder da: Die Schweinegrippe.

Die Schweinegrippe im Postillon-Archiv:
WHO: So überträgt sich die Schweinegrippe
Ratgeber: Wie lasse ich mich erfolgreich gegen die Schweinegrippe impfen
Die WHO ist schuld, die Medien nicht
Schweinegrippe in Deutschland: Sind diese Promis die ersten?
Jetzt auch in Frankreich: Gallier hat Schweinegerippe
Schweinegrippe: Kommt jetzt die Maskenpflicht für Urlauber?
Kleinanzeige: Große Mengen des Impfstoffs "Pandemrix" günstig abzugeben

Montag, 3. Januar 2011

Redaktionsinterna: Die besten Google-Suchbegriffe im 4. Quartal 2010

(dpo) - Seit der Postillon als letzte große Tageszeitung am 28. Oktober 2008 den Schritt ins Internet wagte, gelangen Leser immer wieder auch per Suchmaschine zu ehrlichen Nachrichten. Einige der Suchanfragen zeigen jedoch, dass nicht jeder das gefunden hat, was er eigentlich suchte.
Mit Hilfe von Google Analytics haben unsere unbezahlten Praktikanten in mühsamer Sonn- und Feiertagsarbeit die häufigsten, besten und interessantesten Google-Suchanfragen seit der letzten Suchbegriffsanalyse am 4. Oktober 2010 herausgesucht (Anm. d. Red. im folgenden kursiv geschrieben: Vorsicht! Einige Suchanfragen sind nicht für Minderjährige, Christen und Senioren geeignet):

Um von der Startseite zu den Ergebnissen zu gelangen, bitte hier entlang (klicken)!

Sonntag, 2. Januar 2011

Das Wort zum Sonntag (103)

Es kommentiert Stefan Sichermann (Chefredakteur, Der Postillon - die Brille ist eine Photoshop-Leihgabe von Kai Diekmann)*:
Liebe Leser!
Der erbarmungslose Lauf der Zeit hat wieder zugeschlagen und dem Jahr 2010 ausgerechnet am schicksalsträchtigen 31.12., an dem schon so viele gute Jahre ihr Ende fanden, den Garaus gemacht. Aber was bringt uns 2011? Brauchen wir wieder 11 Monate und 30 Tage bis wir die richtige Jahreszahl schreiben? Wird das jüdisch-christliche Erbe der deutschen Leitkultur durch die Erbschaftssteuer aufgefressen? Wird Westerwelle endlich schwanger? Welche 7 geistigen Zwerge gewinnen die 7 Landtagswahlen hinter den 7 Bergen? Wird der kleine Timmy (9) endlich 10? Und vor allem: Werden dumme Fragen 2011 endlich abgeschafft? Die Antworten finden Sie wie immer im Postillon.
Unter meinen gegelten Haaren und hinter meinem grotesken Äußeren schlägt ein gegeltes, groteskes Herz, weswegen ich an dieser Stelle allen danken möchte, die den Postillon im Jahr 2010 auf die eine oder andere Weise unterstützt haben. In absolut willkürlicher Reihenfolge und ohne Anspruch auf Vollständigkeit geht mein Dank an:
Anonymus, Paramantus (danke auch fürs regelmäßige Linken), Muriel, tausende Anonyms, Grmblfjx, der besen, birdy, die Band AuchGut!, deTom, bornabas, Bennster, und viele viele mehr für ihre fleißige Kommentiererei.
Wieder Anonymus und bornabas sowie Bum, svl, TickTickBoom, bla, msg, Basti, Aaron, haldor, Michael, Lollerich und viele mehr für regelmäßige Newsticker-Unterstützung.
Dank geht an die Gastautoren Jörg S., Franziskus, Anonymus, Aaron W. und Michael P. (jetzt S.).
Danke an alle, die den Postillon flattrn!
Besonderer Dank für die Einrichtung des laufenden Newstickers geht an Veith Klapp von Grillratte und für die korrekte Einbindung des flattr-Buttons an Tilo P.
Dank an palisadesberlin, derInformator, monstropolis, dermaschinist, 3ich3, hamudistan, ennomane, nichtstefanraab und viele mehr fürs häufige Weitertwittern.
Danke allen, die auf Facebook liken und kommentieren.
Zuletzt möchte ich mich noch einmal recht herzlich bei bob schroeder, der die nächste Zeit im Postillon pausieren wird, für seine fantastischen Cartoons danken, die seit dem 30. Mai wöchentlich das Wort zum Sonntag geziert haben (wer bob weiterlesen will, kann ihn hier abonnieren). Seinen Platz nimmt zunächst auf unbestimmte Zeit Claude Müller Salafia ein:
*an dieser Stelle kommentieren ab sofort wöchentlich wechselnd Prominente aus Politik, Wirtschaft, Kultur und organisiertem Verbrechen.
ssi; Cartoon: Claude Müller Salafia

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