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Hagel erklärt Wahlkampfpatzer: "I han g'moint, dass mei Dialäkt äh kaino vostäht"

Stuttgart (dpo) - Nach der bitteren Last-Minute-Wahlniederlage gegen die Grünen ist bei der baden-württembergischen CDU die Betroffenheit groß. Spitzenkandidat Manuel Hagel hat nun erklärt, warum ihn die Rückschläge im Wahlkampfendspurt überraschten. Demnach sei er zuvor davon ausgegangen, dass seinen schwäbischen Dialekt ohnehin niemand verstehe.

"Ja, des isch halt scho bitto, dass mir dieses Ogäbnis in Bade-Württmbörg eigfahre hend", erklärte Hagel telefonisch auf Nachfrage des Postillon. "Abo i han halt denkt, mi vostäht eh kaino. Vo dahär war i ehrlich g'sagt scho sähr üborrascht, dass anscheinend doch alle des mitkriegt hend, wänn i Sache g'sagt han. Bissle peinlich, des geb i zu."

Er selbst vermute, dass seine Gegner ihn heimtückisch untertitelt haben müssen – anders könne er sich nicht erklären, dass seine kontroversen Aussagen so schnell Verbreitung fanden und vom gesamten Land verstanden wurden.

"I han g'moint, des krigt kaino mit, wenn i was sag. Puschtekuche!", so Hagel. "Klar, dä Tschemm vostäht ma, abo mi doch net. Abo des war falsch, des zu denke."

Hagels Aussagen während des restlichen Telefongesprächs konnte die Postillon-Redaktion leider nicht mehr verstehen, da der hinzugezogene Schwäbisch-Dolmetscher wegen eines Folgetermins weitermusste.

dan; Foto: Imago
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