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"Trump hat versehentlich mit uns gesprochen" – Irak klärt Missverständnis um angebliche Verhandlungen zwischen USA und Iran auf

Bagdad (dpo) - Die Verwirrung war groß, als der Iran Aussagen von US-Präsident Trump dementierte, wonach es Verhandlungen zwischen beiden Ländern gegeben haben soll. Dennoch hielt Trump an seiner Behauptung fest. Irans Nachbarland Irak löste das Missverständnis nun auf: Offenbar hatte sich der US-Präsident aufgrund einer Verwechslung in Bagdad statt in Teheran gemeldet.

"Wir haben uns auch ein bisschen gewundert, als Mr. Trump uns aufforderte, sofort die Straße von Hormus freizugeben und Schiffe nicht länger an der Weiterfahrt zu hindern", erklärte der irakische Präsident Abdul Raschid. "Selbstverständlich haben wir da zugesagt."

Zusätzlich habe der Irak den USA versprochen, keine Raketen auf Israel, Saudi-Arabien, Katar und weitere US-Verbündete abzuschießen. "Hatten wir ja auch sowieso nicht vor."

Trump habe sich sehr erfreut über die Antworten der irakischen Regierung gezeigt. "Sehr gut! Damit ist mir der Friedensnobelpreis sicher", soll der US-Präsident demnach gesagt haben. Und: "Gut. Dann tschö und sorry für die Sache mit eurem Obermullah, den wir weggebombt haben! Ach ja! Und hört bitte auf damit, Urak anzureichern."

In dem Moment sei den Irakern Trumps Verwechslung aufgefallen. "Aber da hatte er leider schon aufgelegt und eine Minute danach auf Truth Social gepostet, dass er kurz vor einem Deal steht", so Raschid.

pfe, ssi, dan; Foto Raschid: picture alliance / NurPhoto | Jakub Porzycki; Foto Trump: Shutterstock
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