München, Niendorf (dpo) - Bislang sind alle Versuche, einen vor der Gemeinde Timmendorfer Strand festsitzenden Buckelwal mit Baggern freizuschaufeln, gescheitert. Nun versucht sich auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder an einer Lösung des Problems. Er bietet an, das etwa 25 bis 30 Tonnen schwere Tier einfach aufzuessen.
"Ich habe große Erfahrung in der Beseitigung großer Mengen Fleisch und bin gerne bereit, hier zu helfen", erklärte der CSU-Politiker. "Ich brauche nur eine Kettensäge und einen Kühllastwagen. Dann ist das Problem ruckzuck aus der Welt."
Tatsächlich wollte Söder nach eigenen Angaben schon lange einmal Buckelwal probieren. "Ich meine: Fleisch ist Fleisch. Ich liebe jede Form davon und Walfleisch kriegt man recht selten. Außerdem wirft das super Instagram-Content für #söderisst ab."
Mindestens eine Tonne könne er größtenteils zu Schnitzeln, Koteletts und Nürnberger Rostbratwürstchen verarbeiten und über die nächsten Tage essen. "Und a paar Schäufele kriegen wir da sicher auch raus", so Söder optimistisch.
Die übrigen 24 bis 29 Tonnen würde der bayerische Ministerpräsident je zur Hälfte einsalzen und einfrieren und für besondere Anlässe in seiner privaten Fleischhalle lagern.
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