Berlin (dpo) - Viele haben sich schon lange nach dem Grund gefragt, warum Bundeskanzler Friedrich Merz praktisch bei jedem Problem in Deutschland die Schuld früher oder später auf Ausländer schieben muss. Nun hat der Bundeskanzler darauf endlich eine Antwort gegeben: Schuld sind daran die Ausländer.
"Das wollen viele jetzt vielleicht nicht hören", erklärte Merz. "Aber Ausländer haben mir einen Teil meines Gehirns und meines Anstands geklaut und deshalb reicht es bei mir intellektuell leider nicht weiter als bis dahin, dass ich bei Problemen - wie digitaler Gewalt gegen Frauen -, die es seit Jahrzehnten in Deutschland gibt, immer nur darauf komme, dass Ausländer schuld sind."
Die Tatsache, dass Ausländer Menschen wie ihn dazu bringen, den ganzen Tag immer nur an Ausländer zu denken und sie immer hinter allem Schlechten in der Welt zu sehen, werde viel zu selten angesprochen, so Merz.
"Es ist schlimm genug, dass Ausländer uns unsere Zahnarzttermine wegnehmen und die Geranien in unserem Vorgarten eingehen lassen, dass sie unsere Wirtschaft ruinieren, indem sie auf überholte Technologien statt Innovation setzen, dass sie dafür sorgen, dass Milliardäre immer reicher werden und Arme immer ärmer, und dass Ausländer den Klimawandel verursachen", so der Bundeskanzler weiter. "Aber, dass sie sogar den Mann, der eigentlich dafür zuständig ist, die Probleme aller Menschen im Land anzupacken, dazu bringen, immer wieder billigsten Stammtischrassismus auszupacken und damit zu spalten, das ist unverzeihlich."
Bei diesen Worten rutscht Merz die Brille von der Nase und fällt klappernd zu Boden. Er ballt die Faust und knurrt beim Aufheben: "Diese verdammten Ausländer schon wieder!"
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