Berlin (dpo) - Eine Partei, die allein in den letzten 25 Jahren viermal an der Regierung Berlins beteiligt war, wird die Hauptstadt dieses Mal definitiv in die kommunistische Schreckensherrschaft führen. Zu diesem Ergebnis kamen Politiker aus CDU und CSU sowie diverse Zeitungen aus dem Hause Axel Springer.
"Klar: Als die Linken von 2002 bis 2006 und von 2006 bis 2011 mit der SPD sowie von 2016 bis 2021 und von 2021 bis 2023 mit SPD und Grünen regiert haben", erklärt ein Kolumnist der Zeitung "Welt", "da haben sie zwar keine Anstalten gemacht, ganz Berlin zu verstaatlichen und eine Mauer drumrumzubauen. Aber diesmal tun sie es GANZ BESTIMMT!" Er rauft sich die Haare: "Diesmal werden sie Berlin in einen kommunistischen Bauern- und Arbeiterstaat verwandeln!"
Im Gegensatz zu vergangenen Legislaturperioden wird die Linke nach Überzeugung von Union und Springerpresse unmittelbar nach Regierungsantritt Kolchosen und Sowchosen gründen, jeden einzelnen Betrieb verstaatlichen, Reiche in Gulags stecken und Planwirtschaft einführen. Unklar sei lediglich noch, wie kriminelle Clans in die sozialistische Utopie einer klassenlosen Gesellschaft integriert werden.
"Man muss davon ausgehen, dass die ersten vier Regierungsbeteiligungen der Linken, in denen sie nicht den Kommunismus eingeführt haben, einfach nur ein Trick waren, um uns zu täuschen", erklärt Peter Vollbrecht (74) von der Jungen Union. "Das haben die nur gemacht, damit sie noch ein fünftes Mal regieren dürfen und dann: ZACK!"
Dass es auch ganz anders kommen könnte und die Linke erneut eher unspektakuläre sozialdemokratische Politik machen könnte wie in ihren letzten vier Regierungsbeteiligungen, schließen Konservative bislang kategorisch aus.
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