Wien (dpo) - Die renommierte Akademie der bildenden Künste Wien hat Donald Trump heute überraschend einen Studienplatz für Malerei angeboten. Obwohl er sich eigenen Angaben zufolge nie um einen Platz bewarb, muss der US-Präsident nun überlegen, ob er seine politische Laufbahn fortsetzt oder lieber eine schillernde Karriere als angesehener Künstler einschlägt.
"Wir sind in den letzten Wochen und Monaten verstärkt auf Herrn Trump aufmerksam geworden und möchten ihn gerne bei uns willkommenheißen", erklärt Rektor Johan Friedrich Weichle.
In der Vergangenheit habe die Hochschule manchem vielversprechenden Feingeist nicht immer seine verdiente Chance gegeben und ihn so unnötig in die Politik getrieben. "Das soll sich nie mehr wiederholen", so Weichle.
Dabei gibt sich die Hochschule zuversichtlich, den 79-Jährigen Politiker auch ohne Vorlage einer Bewerbungsmappe guten Gewissens annehmen zu können. "Wir haben das Bild gesehen, das er für Jeffrey Epstein gezeichnet hat. Das war schonmal nicht schlecht", erklärt der Rektor. "Das nötige Ego hat er auf jeden Fall. Für eine Karriere als Postkartenmaler reicht das am Ende mindestens."
Allerdings warnt Weichle auch: "Ein Studium an der Akademie ist kein Zuckerschlecken und verlangt viel Aufmerksamkeit. Der Rest geht für ausschweifende Studentenpartys und WG-Putzdienst drauf. Für Politik oder das Verfassen eines politischen Manifests bleibt da in der Regel keine Zeit."
Sollte Trump das einmalige Angebot annehmen, könnte er bereits nächste Woche als frischgebackener Kunststudent in einem eigens für ihn eingerichteten Wachsmalkreiden-Kurs seine ersten künstlerischen Erfahrungen sammeln.
anh, dan, ssi
