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"Das Leid dieser Menschen ist nur schwer zu ertragen" – Merz und Reiche bei Besuch in Kiew von Ukrainern bemitleidet

Kiew (dpo) - Bundeskanzler Friedrich Merz und Wirtschaftsministerin Katherina Reiche haben am Sonntag überraschend Kiew besucht. Vielen Ukrainern fiel es schwer, den Anblick von Leid und Hoffnungslosigkeit zu ertragen, den die beiden CDU-Politiker boten.

"Das Leid dieser Menschen ist wirklich bedrückend", erklärte die ukrainische Rentnerin Kseniya Matviyenko, die mehrere Familienmitglieder im Krieg verloren hat. "Ich meine Merz ist komplett am Boden. Niemand mag ihn. Seine Regierung ist komplett am Zusammenbrechen. Ich bemitleide ihn zutiefst."

Auch Reiche sorgte vor Ort in Kiew für viel Mitleid. "Diese Frau weiß nicht, was sie tun soll", erzählt der 9-jährige Kriegswaise Valentyn. "Sie ist orientierungslos. Sie hat keine Zukunft und sie weiß es. Sehr traurig."

Doch nicht nur Mitleid erweckten der Bundeskanzler und die Wirtschaftsministerin bei den Ukrainern. Die Tatsache, dass die beiden noch am Abend wieder nach Deutschland zurückkehrten, empfanden viele Menschen vor Ort als inspirierend und tapfer.

"An ihrer Stelle hätte ich nicht den Mut, wieder in ihre Heimat zurückzukehren. Ich wäre einfach in der Ukraine geblieben", so Valentyn. "Obwohl sie wissen, dass sie keine Chance haben, gehen sie zurück und stellen sich ihrem aussichtslosen Kampf."

anh, ssi; Foto: picture alliance/dpa | Kay Nietfeld
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