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Um Puma zu vertreiben: Behörden setzen 10 sibirische Tiger in Bayern aus

Erding (dpo) - Nach einer Pumasichtung sind derzeit viele Menschen in Oberbayern in großer Sorge. Nun hat die Polizei erste Maßnahmen ergriffen und insgesamt zehn sibirische Tiger im Erdinger Umland ausgesetzt. Man hofft, dass die Raubkatzen mit ihrem territorialen Verhalten den Puma vertreiben.

"Ein Puma ist durchaus gefährlich, aber mit zehn ausgewachsenen Tigern kann er es nicht aufnehmen", so ein Sprecher der Polizei Oberbayern. "Nachdem ein Einfangen des Pumas nicht geglückt ist, setzen wir jetzt auf dieses natürliche Anti-Puma-Mittel."

Laut Behördenangaben sind die ersten drei Tiger bereits in den Ortschaften Erding, München und dem Hallbergmoos ausgesetzt worden, weitere sollen in den nächsten Stunden folgen. Neben den Tieren um Erding sollen zwei der Tiger in der Nähe der Staatskanzlei ausgesetzt werden, um Ministerpräsident Markus Söder zu schützen.

"Wir schätzen, dass der Puma angesichts der Tiger-Übermacht spätestens heute Abend das Weite gesucht haben dürfte", so der Polizeisprecher. "Dann können alle Anwohner endlich wieder unbesorgt vor die Haustür gehen."

Bayern darf also bald aufatmen.

tla, ssi; Foto: Imago
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