Hamburg (dpo) - Eine neue Facebook-Application mit dem Namen
"NoGuttFriends" ist seit heute erhältlich. Mit ihrer Hilfe können per Knopfdruck automatisch alle Bekannten aus der Freundesliste entfernt werden, die sich
Facebook-Gruppen angeschlossen haben, die den ehemaligen Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg unterstützen oder gar seine Rückkehr fordern.
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| Die neue App |
Die Nachfrage ist riesig: "Bei über einer halben Million Guttenberg-Unterstützern sind statistisch gesehen mindestens 2,39 Freunde eines jeden Facebook-Users betroffen", so Prof. Geiwasser vom Meinungsforschungsinstitut
Opinion Control zum
Postillon. Schlimmer noch: "Selbst langjährige Jugendfreunde können sich plötzlich als Guttenberg-Unterstützer entpuppen."
Der Informatiker Frank Knüster, der die "NoGuttFriends"-App programmiert hat, sieht den praktischen Nutzen vor allem in der eingesparten Recherchezeit: "Bisher musste man in mühevoller Kleinarbeit bei jedem seiner Freunde überprüfen, ob er Gruppen wie
Wir wollen Guttenberg zurück,
Gegen die Jagd auf Karl-Theodor zu Guttenberg oder
Karl-Theodor zu Guttenberg unterstützt, und konnte ihn erst dann aus der Freundesliste löschen", so Knüster "Wer Zeit sparen wollte, konnte höchstens noch einer der besagten Gruppen beitreten, um dann angezeigt zu bekommen, welche Freunde bereits Mitglied sind. Doch selbst wenn man danach gleich wieder austritt, ist die Gefahr, entdeckt und für einen Guttenberg-Fan gehalten zu werden, einfach zu groß."
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| Haben bald keine Freunde mehr: Guttenberg-Fans |
Damit ist es jetzt vorbei: Die "NoGuttFriends"-App scannt innerhalb weniger Sekunden alle Facebook-Freunde und löscht kurz und schmerzlos alldiejenigen, die einer dieser Gruppen folgen. Praktischerweise macht das Programm dabei noch nicht einmal vor Familienmitgliedern und Partnern halt. Künftig sind außerdem regelmäßige Updates vorgesehen, sobald neue Guttenberg-Unterstützergruppen auf Facebook auftauchen.
Als zusätzliches Feature kann der Nutzer der "NoGuttFriends"-App allen, denen die Freundschaft automatisch gekündigt wird, auch noch eine der folgenden Abschiedsnachrichten zukommen lassen:
1. "Ich hoffe, du weißt warum."
2. "In Afghanistan sterben Soldaten und du betreibst Personenkult? Du machst mich krank!"
3. "Ich war immer bereit für unsere Freundschaft zu kämpfen, aber ich habe die Grenzen meiner Kräfte erreicht."
ssi, Idee plagiiert von: _Cr0ss_
Alles über die Plagiatsaffäre im
Postillon-Archiv:
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