Newsticker

Donnerstag, 30. Juni 2011

Umfrage: Mehrheit der Frauen findet Leib Christi sexuell nicht ansprechend

München (dpo) - 84,2 Prozent aller Frauen empfinden den gekreuzigten Leib Christi insgesamt als sexuell nicht ansprechend. Dies geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Opinion Control unter 1001 repräsentativ ausgewählten Personen weiblichen Geschlechts hervor.

Mittwoch, 29. Juni 2011

Ratgeber: Coole Tipps für heiße Tage

Berlin, Hamburg, München (dpo) - Heiß, heißer, Deutschland.
Ist die Sonne schuld an der Hitze?
Doch während herkömmliche Menschen Schweiß vom Rücken in ihre Gesäßfalte rinnen lassen, um sich zu erfrischen, müssen sich Postillon-Leser ganz einfach nur an folgende Tipps halten, mit denen sie auch in der größten Hitze immer einen kühlen Kopf bewahren können:

Bei der Arbeit: Deaktivieren Sie bei Arbeiten am Rechner Ihre Firewall, verzichten Sie auf die Verwendung eines CD-Brenners und öffnen Sie so viele Windows-Fenster wie möglich, um einen frischen Luftzug zu erzeugen.
Rufen Sie auf keinen Fall bei Hotlines an und lassen Sie sich so oft wie möglich von attraktiven Praktikantinnen Luft zufächern.

Erfrischendes Gimmick: Der Leserfächer
Unterwegs: Nutzen Sie bei jeder Gelegenheit den überaus beliebten Postillon-Leserfächer.
Kleiden Sie sich zusätzlich in einen Wintermantel, um Ihren Körper vor der Hitze zu schützen. Wenn Sie Haustiere oder Kinder für mehrere Stunden in einem PKW zurücklassen, sollten Sie stets darauf achten, alle Fenster zu schließen. Hitze kann bereits durch kleinste Öffnungen gelangen und so Ihrem Liebling schaden.

Zu Hause: Löschen Sie alle offenen Feuer in Ihrer Wohnung und drehen Sie die Heizung, die meist noch auf Winter eingestellt ist von 5 auf 4.
Versiegeln Sie im nächsten Schritt sämtliche Fenster und Türen. Fluten Sie Ihre Wohnung anschließend mit erfrischendem Eistee oder einem anderen Kaltgetränk Ihrer Wahl.
Legen Sie Gebiss, Hüftprothesen, Windeln oder Toupets in das Gefrierfach, solange sie nicht benötigt werden (Frischegefühl beim späteren Anlegen).

Überfordert auch nicht beim Zusehen
Beim Sport: Nehmen Sie sich ein Beispiel an den Teilnehmerinnen der Frauen-WM und verzichten Sie auf übertrieben anstrengende sportliche Betätigung.
Achten Sie beim Geschlechtsverkehr unbedingt darauf, dass Ihr Partner die ganze Arbeit erledigt.

Sie kennen auch das eine oder andere Hausmittelchen gegen Hitze? Dann teilen Sie Ihr Wissen doch in den Kommentaren!
ssi

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Newsticker (182)

++++ Auf Diät gesetzt: Dicke Frau zerquetscht Schlankheitsmenü ++++
++++ Regisseur dreht durch: Pause abgesagt ++++
++++ Teurer Supermarkt: Joghurt mit Nobelpreis ausgezeichnet ++++
++++ 9,8696043785340225: Mathematikerkind macht schon alleine ππ ++++
++++ Datenautobahn: Stau auf dem CD-Brenner ++++
ugrz, sid, tim, won, dwu

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Dienstag, 28. Juni 2011

Steuersenkung soll durch Steuererhöhung um gleichen Betrag finanziert werden

Berlin (dpo) - Die Regierungskoalition aus Union und FDP hat sich in der Diskussion um baldige Steuersenkungen nun auf einen Kompromiss geeinigt, mit dem beide Seiten zufrieden sind: Die von der FDP geforderte Entlastung der Bürger kann es demnach nur geben, wenn sie – hier setzte sich die Union durch – durch eine Steuererhöhung in gleicher Höhe gegenfinanziert wird.
Bald etwas voller und leerer: Geldbeutel
"Das ist wahre liberale Politik. Ein Alleinstehender etwa, der im Monat 2000 Euro brutto verdient, wird schon bald um 300 Euro jährlich entlastet", verkündete Philipp Rösler (FDP) heute zufrieden bei einer Pressekonferenz, woraufhin die thüringische Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) ergänzte: "Um diese Wohltat seriös gegenzufinanzieren, muss er selbstverständlich auch 300 Euro im Jahr mehr bezahlen. Aber nach der großzügigen Entlastung um denselben Betrag sollte das für jeden machbar sein."
Die Oppositionsparteien stellten sich geschlossen gegen die Pläne der Regierung und bezeichneten die durch eine Steuererhöhung finanzierte Steuersenkung als "Augenwischerei". SPD, Linke und Grüne kritisieren vor allem, dass die großen Einkommen bis zu hundertfach stärker entlastet und belastet werden als die mittleren und kleinen Einkommen.
ssi; Foto: Nino Barbieri, CC BY-SA 2.5

Bundespolitische Meilensteine im Postillon-Archiv:
Der Postillon erklärt: Was kann das Nationale Cyber-Abwehrzentrum?
Universitäten erkennen Politikern prophylaktisch alle Doktortitel ab
Westerwelle absolviert dreiwöchigen Staatsbesuch in Disneyland
Studie: Abschiebung von Nazis würde Staatskasse um Milliarden entlasten

Montag, 27. Juni 2011

Angestellter täuschte Gattin jahrelange Arbeitslosigkeit vor

Mönchengladbach (dpo) - Kann sie ihm je wieder vertrauen? Torsten W. (39), ein Bankangestellter aus Mönchengladbach, hat seiner Gattin und seinem sozialen Umfeld jahrelang vorgespielt, er sei arbeitslos. Die Scharade flog auf, als Beate W. bei ihrem eigenen Mann einen Kredit aufnehmen wollte.

Angeblich nur für Schnaps: W. mit Aktentasche
"Ich war von 1994 bis 2003 wirklich arbeitslos", erinnert sich W. "In dieser Zeit heiratete ich meine ebenfalls arbeitslose Frau. Trotz der widrigen Umstände führten wir ein glückliches Leben."
Doch im April 2003 der Schock! Eine Bank akzeptierte die lieblos geschriebene Bewerbung von W. und stellte ihn als Sachbearbeiter ein.
"Ich hatte nicht den Mut, es meiner Frau zu beichten, weil ich Angst hatte, dass sie mich verlässt", so W. "Also ließ ich mir immer neue Ausreden einfallen, um heimlich arbeiten gehen zu können: Mal ging ich angeblich in die Spielhalle, mal ging ich mit Freunden etwas trinken, und wenn ich wegen einer Fortbildung verreisen musste, dann habe ich immer behauptet, ich müsse in den Knast."
Jeden Werktag verließ W. das Haus im Jogginganzug – nur um dann eine Straße weiter in seinen maßgeschneiderten Anzug zu schlüpfen. Abends, bevor er nach Hause kam, nahm er immer einen Schluck Chantré, damit er wie ein Trinker roch. Anschließend schlug er seine Frau, obwohl er sie eigentlich liebte.
Vom vielen Geld, das Torsten W. als Bänker verdiente, brachte er von Zeit zu Zeit ein wenig in die gemeinsame Dreizimmerwohnung, wo er behauptete, es handele sich wahlweise um Hartz IV, Flaschenpfand oder Diebesgut. Den Rest legte er auf einem geheimen Sparkonto an.
Immerhin, die Liebe scheint größer zu sein als die Kluft zwischen einer Langzeitarbeitslosen und einem Angestellten: Beate W. erklärte gegenüber dem Postillon, sie wolle ihrem Mann die Tiefstapelei verzeihen und ihm sogar dabei helfen, sein Erspartes auszugeben.
ssi

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Newsticker (181)

++++ Ausgepackt: zip-Dateien machen sich .rar ++++
++++ Lange Gesichter bei der Fütterung: Pferde bekommen wieder nur Heu ++++
++++ Mahlzeit: Müller arbeitet auch in der Mittagspause ++++
++++ Neues Krankentransportkonzept: Rollende Trage spielt tragende Rolle ++++
++++ Pu der Zucker: Märchenbär leidet unter Epilepsie ++++
vei, ?, jaz, sid, won

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Sonntag, 26. Juni 2011

Das Wort zum Sonntag (127)

Es kommentiert Amanda Hot (Postillon-Covergirl und als einzige Frau in der Redaktion automatisch Expertin für Genderthemen)*:
Nun geht sie also endlich los, die weibliche Frauenfußdamenball Mädchen-Weltmeisterinnenschaft der Girls im eigenen Land. Und deshalb dreht sich in den kommenden Wochen ausnahmsweise nicht alles um eine Poledance-Stange, sondern um die eine, alles entscheidende Frage: Können Frauen genauso gut wie Männer kommerziell von der FIFA ausgeschlachtet werden? 
Ja, es stimmt, Frauen locken Sponsoren mit etwas geringerer Geschwindigkeit an, gleichen dies aber mit einem größeren Maß an Technik aus. Außerdem fallen pro Spiel oft mehr Werbeverträge als im Männerfußball. Wenn also alles gut geht, dann ist der Frauenfußball schon bald genauso korrupt wie sein männliches Pendant.
Auch ich sehe mich als Sportlerin, wenngleich Frauen in meiner Branche bereits etabliert sind, und bin Public Viewing (Strip-Club) und Kommerzialisierung (Zwanziger im Schlüpfer) mehr als gewohnt, aber wenn das Deutschland von seiner schönsten Seite ist, wie sieht dann seine hässlichste aus?

*an dieser Stelle kommentieren wöchentlich wechselnd Prominente aus Politik, Wirtschaft, Kultur und organisiertem Verbrechen.
ssi; Foto (Zappel Jazz, cc-3.0), Cartoon: meikel neid

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Samstag, 25. Juni 2011

Links! Zwo! Drei! Vier! (87)

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Samstag neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei - nein, vier interes- oder amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.

1. Was passiert eigentlich außerhalb des engen Rahmens eines Verkehrsschildes? Die Antwort hat matsky: Road signs: out of frame
2. Torsten Dewi zeigt auf wortvogel.de zwei Episoden von Tim & Struppi, die in den neuen Filmen wohl nicht zu sehen sein werden: Auf die Bäume, ihr Affen: Die uncharmant süffisante Gewaltbereitschaft von "Tim & Struppi"
3. "Je länger ein Mensch aufgeregt vor dem Samenerguss oder Ejakulation auftritt, desto besser die Qualität des Saatguts." und "Der Zahn wird als die Missionarsstellung zur Befruchtung gesehen.": Wer schnell Schwanger werden will, sollte sich unbedingt an die automatisch ins Deutsche übersetzten Tipps von pregnancysymptomsforyou.com halten: Schnell schwanger! - 5 Praktische Tipps (mit Dank an jule.4)
4. Bäh!

Sie haben Vorschläge für Links234? Hinweise auf satirische, lustige,  komische Links und Videos bitte in die Kommentare schreiben oder per  E-Mail an redaktionÄTder-postillonPUNKTcom schicken.
ssi

Alle Links234s auf einen Blick:
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Freitag, 24. Juni 2011

Mähdrescher zerlegt Bett im Kornfeld und verletzt alten Mann schwer

Dülmen-Rorup (dpo) - Zu einem schmerzhaften Zwischenfall kam es heute in der Nähe des Ortes Dülmen-Rorup (Münsterland). Dort fuhr ein Bauer mit seinem Mähdrescher über ein in seinem Kornfeld stehendes Bett und verletzte einen darin liegenden alten Mann schwer. Bett und Gitarre des Unbekannten wurden dabei völlig zerstört.

"Es war schrecklich", schildert Frank Westernhacht (44), der Fahrer der Erntemaschine, sein Erlebnis. "Ich mähe gerade friedlich mein Kornfeld und da höre ich plötzlich ganz leise jemanden singen. Während ich mich noch frage, ob ich mir das einbilde, fahre ich auch schon über ein Bett, in dem so ein alter Kerl liegt."
Schwer verletzt: Alter Mann
Westernhacht besteht darauf, dass das Gesicht des Mannes, der sofort ins Krankenhaus gebracht wurde, schon vorher so grässlich ausgesehen habe.
Die Polizei geht davon aus, dass sich der übertrieben gut gebräunte alte Mann gedacht hat, ein Bett im Kornfeld, das sei immer frei. Ein Sprecher: "Denn es ist Sommer und was ist schon dabei, ein wenig zu träumen, wenn die Grillen singen und es nach Heu duftet?"
Angesichts dieses Unfalls dürfte jedoch klar sein, dass es sich dabei um einen Trugschluss handelte. Zwar werde, so ein behandelnder Arzt, der alte Mann überleben, aber er wird nie wieder singen können.
ssi; Foto links: Hinrich, CC BY-SA 2.0, Foto rechts (M): Elke Wetzig Elya, CC BY-SA 3.0

Mehr über den alten Mann im Postillon-Archiv:
Putschisten nutzen Ende der Hauptreisesaison und stürzen König von Mallorca

Donnerstag, 23. Juni 2011

Newsticker (180)

++++ Schon vor 3000 Jahren: China hatte als erstes Land eigene Webseide ++++
++++ Findet keinen Angelköder: Den Fänger wurmt der frühe Vogel ++++
++++ Fußnote: Käse1 ++++
++++ Was für Fotzen!: Verfickter Tourettungswagen kommt zu spät ++++
++++ Mutter besorgt: Waise nicht mehr Waise ++++
npe, mat, ssi, lhe, won

1 oft aber auch Schweiß

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Der Postillon wünscht allen Lesern einen Fronleichnam

ssi; Foto (Bob Jagendorf, CC BY 2.0): Hat gerade das Gehirn eines Lesers gefressen und zeigt durch sein Lächeln, wie fro er ist: Leichnam.

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Mittwoch, 22. Juni 2011

Kleiner Timmy (9) lädt öffentlich auf Facebook zu Kindergeburtstagsparty ein

Timmy am 8. Geburtstag
Saarbrücken (dpo) - Endlich nicht mehr alleine feiern! Der kleine Timmy (9) hat aus den einsamen Geburtstagsfeiern der vergangenen Jahre gelernt und lädt deswegen per Facebook zu seiner Party ein. Und damit auch wirklich jeder seiner Freunde kommt, hat er die Veranstaltung für alle Facebook-User öffentlich gemacht.
"Zu meinem sechsten und siebten Geburtstag kam nur meine Oma (41) und zu meinem achten kam überhaupt niemand – obwohl ich über 50 Einladungen an meiner Schule verteilt habe", so der Neunjährige traurig.
Aus diesem Grunde habe er sich vor einigen Tagen ohne das Wissen seiner Eltern bei Facebook angemeldet. "Dazu musste ich nur das Foto eines 15-jährigen Mädchens im Internet suchen, weil man da ja erst ab 13 mitmachen darf", so der gewitzte Junge. Er nannte sich Tini, weil das so ähnlich klingt wie Timmy.
Bisher haben schon 27.622 zugesagt
"Dann habe ich einfach die Veranstaltung "Grose Parti bei Tini" erstellt, unsere Adresse eingegeben und den nächsten Samstag um sechs Uhr (Anm.d.Red.: bis "Open End") angegeben", so Timmy weiter. Weil er nichts dagegen hat, wenn auch einige Kinder kommen, die er noch nicht kennt, hat er die Veranstaltung als öffentlich markiert.
Und tatsächlich: Schon nach wenigen Minuten gab es die ersten Zusagen: "Inzwischen steht da eine ganz lange Zahl und sogar im Radio haben sie darüber gesprochen", freut sich der Junge, der noch nicht so weit zählen kann. "Das sind bestimmt mehr als 20!" Auch habe er viele Nachrichten bekommen, dass seine Gäste "was zu trinken mitbringen" und "die Nachbarschaft rocken" wollen. Timmy: "Dann muss Mami nicht so viel Capri Sonne kaufen und bestimmt dürfen wir auch leise Musik hören."
Für Timmy heißt es jetzt nur noch warten. Doch eines ist jetzt schon sicher: Diesen Geburtstag wird er sein Leben lang nicht vergessen.
ssi;Foto rechts: Miika Silfverberg, CC BY-SA2.0, Screenshot links: Facebook.

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Dienstag, 21. Juni 2011

BMW- und Audi-Fahrer aufgrund gravierender Sicherheitsmängel zurückgerufen

München, Ingolstadt (dpo) - Die Automobilkonzerne BMW und Audi mussten heute über eine Million Fahrer ihrer aktuellen Modelle zurückrufen. Begründet wurde diese Maßnahme mit gravierenden Sicherheitsmängeln.
Aus einer gemeinsamen Pressemitteilung geht hervor, dass männliche Halter aller Modelle ab der Oberen Mittelklasse aufwärts (z.B. 7er BMW, Audi TT) betroffen sind: Die defekten Fahrer neigen demnach zu überhöhten Geschwindigkeiten, nutzen auf der Autobahn fälschlicherweise fast ausschließlich die Überholspur und bedienen sich dabei übertrieben häufig des linken Blinkers und der Lichthupe.

Newsticker (179)

++++ Schluss mit lustig: Clowns mit Grimassenvernichtungswaffen angegriffen ++++
++++ Unmotiviert: Prostituierte auf Vordermann gebracht ++++
++++ Bleibt seiner Linie treu: Schiedrichter-Assistent verweigert Seitenwechsel ++++
++++ Recht so: Kanzlei-Homepage hat links Rechtslinks, rechts Linkrecht ++++
++++ Ständig muss er füttern: Bauer macht Ferkel zur Sau ++++
mba, won, rde, tim, tfa

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Montag, 20. Juni 2011

Bild-Zeitung zieht Truppen für Invasion Griechenlands zusammen

Berlin (dpo) - Geht es den "Pleite-Griechen" jetzt an den Kragen? Das Boulevardblatt Bild hat heute begonnen, Truppen auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Berlin-Tempelhof zusammenzuziehen. Sobald die militärischen Kapazitäten ausreichen, soll die Armee aus sogenannten "Bild-Lesersoldaten" unter Führung von Generalfeldmarschall Diekmann den schwer verschuldeten EU-Staat Griechenland angreifen, die schönsten Inseln annektieren und den Rest des Landes aus der Eurozone werfen.

Sonntag, 19. Juni 2011

Newsticker (178)

++++ Neue Hotline bei Computerproblemen: Nerdruf 11000101000110 ++++
++++ Drama in Teebeutel-Familie: Vater lässt Sohn ziehen ++++
++++ Ornithologen sicher: Der Kuckuck ist ein Uhrensohn ++++
++++ Katzenberger bescheiden: "Ich tat nur meinen Job als Feuerwehrmann!" ++++
++++ Ballonfahrer am Boden: "Die Luft ist raus" ++++
bwe, won, dwu, sid, tim

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Samstag, 18. Juni 2011

Links! Zwo! Drei! Vier! (86)

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Samstag neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei - nein, vier interes- oder amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.

1. Spiegel Online macht dem Postillon Konkurrenz – und zumindest in diesem Fall gelingt das ziemlich gut: Asterix-Studie: Ärzte diagnostizieren Folgen von Comic-Keilereien (mit Dank an Lukas)
2. Herrlich g'spinnerte Flash-Seite: bio-bak (mit Dank an Atlas)
3. Damn You Auto Correct! (Englisch) sammelt all die kleinen Missverständnisse, die dank Autokorrektur zustande kommen. Schöne Beispiele: So Romantic, Pain Reducer, Scaring Dad und News Travel Fast (mit Dank an Ray)
4. Aus der Kategorie "Wenn Werbevideos nach hinten losgehen" (mehr Infos zum Video bei off the record - mit Dank an rde):

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ssi

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Freitag, 17. Juni 2011

Der Postillon erklärt: Was kann das Nationale Cyber-Abwehrzentrum?

Bonn (dpo) - Weil der Bundesregierung ein aussichtsloser Krieg (Afghanistan) noch nicht genug ist, hat Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) am Donnerstag feierlich das Nationale Cyber-Abwehrzentrum und damit den Kampf gegen Netzkriminalität eröffnet.
Doch was kann dieses Nationale Cyber-Abwehrzentrum eigentlich, welche Kompetenzen hat es und was sind seine Ziele? Der Postillon hat wie immer knallhart recherchiert:

Der Name: Der Name Nationales Cyber-Abwehrzentrum ist raffiniert gewählt. Durch die Verwendung des Begriffs "Cyber", ein Wort, das seit Anfang der 90er-Jahre nicht mehr verwendet wird, sollen sich Hacker in Sicherheit wiegen. Angesichts der Tatsache, dass das Abwehrzentrum nur über zehn feste Mitarbeiter verfügt, ist es allerdings durchaus möglich, dass die Hacker damit auch Recht haben.
Das Wort "national" ist keine Hommage an die NPD (Stichwort: rechtsfreie Räume) sondern zeigt, dass sich der Einflussbereich des Cyber-Abwehrzentrums nur auf das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland beschränkt. Gelingt es einem Hacker, der eine .de-Seite attackiert, auf eine ausländische Webseite zu fliehen (z.B. .nl, .fr), dann muss das Abwehrzentrum die Verfolgung einstellen.
Foto: So stellt sich der Postillon-Zeichner die Festnahme eines Cybers (auch Zyprioten) vor.

Die Ausstattung: Das Nationale Cyber-Abwehrzentrum ist auf 34 Quadratmetern (Cyber-Space) mit neuster Technologie ausgestattet. Neben einer Cyber-Hochleistungskaffeemaschine und drehbaren Cyber-Bürostühlen verfügen die Beamten über Cyber-Handschellen, Cyber-Dienstpistolen und eine schneidige Cyber-Uniform. Demnächst will sich das Abwehrzentrum außerdem einen Computer anschaffen.
Foto (ZyMOS, CC BY-SA 3.0): Hilfreich im Kampf gegen Cyber-Kriminalität: Cyber-Computer.

Die Ausbildung: Im Nationalen Cyber-Abwehrzentrum arbeiten nur die Besten der Besten: nämlich deutsche Beamte! Jeder einzelne der zehn Cyber-Abwehrer hat eine zweiwöchigen Internet-Crashkurs bei seinen eigenen Kindern (digital Natives!) absolviert, alle beherrschen das Zehnfingersystem und Behördenchef Michael Hange (60) soll sogar schon einmal auf kino.to (inzwischen kripo.to) gewesen sein.

Das Vorgehen: Die zehn Mitarbeiter des Nationalen Cyber-Abwehrzentrums werden abwechselnd in Zweiergrüppchen durchs Internet patrouillieren (Hange: "Wir müssen Präsenz zeigen damit sich die User sicher fühlen."). Sobald sie etwas Verdächtiges bemerken (z.B. holz.de gehackt, Überfall auf sparkasse.de, nicht angemeldeter Raid bei WoW, Firewall versehentlich gelöscht) schlagen die Beamten zu.
Foto: Cyber-Abwehrer fangen einen Internetkriminellen, der zuvor mit über 187 Zeichen über die Datenautobahn getwittert ist.

Zukunft: Da sich Innenminister Friedrich in den Medien nun ausgiebig als Mann der Tat hat feiern lassen, hat das Nationale Cyber-Abwehrzentrum seinen eigentlichen Zweck bereits erfüllt. In spätestens einer Woche ist es vermutlich gehackt und wird von einem chinesischen Botnet kontrolliert.
ssi

Weitere Ratgeber im Postillon-Archiv:
Alles, was Sie über den Zensus 2011 wissen müssen
Großer Test: Was kann der neue Personalausweis?

Donnerstag, 16. Juni 2011

Bin Laden und al-Zawahiri nur Marionetten: Bart als wahre Wurzel allen Übels identifiziert

Es war die ganze Zeit der Bart
Islamabad (dpo) - Lange war es nur ein Verdacht, jetzt ist es bestätigt: Nicht Osama bin Laden ist für die Anschläge des 11. Septembers 2001 und jahrelangen Terrorismus verantwortlich, sondern sein Bart. Mit dem Ägypter Aiman al-Zawahiri hat die abgrundtief böse Gesichtsbehaarung jetzt einen neuen Träger gefunden, der prompt zum Nachfolger des Terrorfürsten gekürt wurde.
Die These, dass bin Ladens Bart die eigentliche Wurzel allen Übels ist, wird durch mehrere Indizien bestätigt. So soll bin Laden in seiner Kindheit den verhängnisvollen Bart noch nicht getragen haben – in dieser Lebensphase tötete er nicht einen Menschen! Auch lasse sich in den so gefürchten Terrorvideos belegen, dass sich bin Ladens Lippen nur deshalb bewegt hätten, weil der Bart an ihnen gezogen habe.
"Wie konnten wir nur so blind sein?", fragt sich der amerikanische Verteidigungsminister Robert Gates heute auf einer Pressekonferenz. "Jahrelang verfolgen wir den Drahtzieher der 9/11-Anschläge und als wir ihn endlich haben, verfehlen wir ihn knapp und erschießen stattdessen nur seinen aktuellen Träger – einen alten, unschuldigen Mann."
Neues Fahndungsplakat
Die CIA hat inzwischen den Weg des sinistren Bartes rekonstruiert. In einem internen Dokument heißt es: "Nachdem Osama bin Laden ins Meer geworfen wurde, schwamm sein Bart zunächst bis nach Mumbai. Von dort schlug er sich als Frau verkleidet und auf einem Esel reitend ins pakistanisch-afghanische Grenzgebiet durch, wo sich der bis dahin bartlose al-Zawahiri aufhielt." Dies sei auch der Grund, warum es so lange gedauert hat, bis bin Ladens Nachfolger ernannt wurde.
Während die Vereinigten Staaten jetzt erwägen, die Bewaffnung des Navy Seals Team Six auf Rasierklingen und Flammenwerfer umzurüsten, beginnen Historiker zu überprüfen, ob die Menschheitsgeschichte nicht vollkommen umgeschrieben werden muss. Manch einer glaubt, an Hitler und später an Stalin ebenfalls den damals noch jungen Bart bin Ladens erkannt zu haben.
ssi; Foto rechts: al-Dschasira

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Newsticker (177)

++++ Unangenehm für Käpt'n Iglo: Verbraucherschützer stellen die Grätchenfrage ++++
++++ Kann ja jeder sagen: Das ++++
++++ Saisonbedingt: Leiter bekommt Sommersprossen ++++
++++ Bulimie unter Freundinnen: Immer mehr Mädchen brechen zusammen ++++
++++ Historiker rätseln: Starb Goebbels an Hetzinfarkt? ++++
dwu, rde, bwe, won, tim

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Mittwoch, 15. Juni 2011

FDP-Anhänger fordern Gegenleistungen für Blutspenden

Ganz offensichtlich kein FDP-Anhänger
Berlin (dpo) - Erst gestern hat Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) die Deutschen anlässlich des Weltblutspendertags dazu aufgefordert, mehr Blut zu spenden. Daraufhin haben die wenigen verbliebenen FDP-Anhänger und -Mitglieder angekündigt, dem nur Folge zu leisten, wenn sie dafür hohe Gegenleistungen erhalten.
"Daniel Bahr scheint vergessen zu haben, dass unsere Partei für den freien Wettbewerb steht", beschwert sich der Jungliberale Marco Peschold (21) aus Potsdam. "Da glaubt er doch nicht ernsthaft, dass ich mir quasi Blut für lau vom Staat abknöpfen lasse. Leistung muss sich lohnen und deshalb spende ich nur, wenn ich dafür 100 Euro bekomme – mindestens."
Peschold ist – wie viele andere FDP-Sympathisanten auch – der Meinung, solche Beträge gerade jetzt einfordern zu können, wo die Blutreserven der Krankenhäuser wegen der EHEC-Krise besonders stark dezimiert sind. Immerhin bedeute eine hohe Nachfrage auch immer die Möglichkeit, einen hohen Preis zu verlangen.
Auch der Hotelier August von F., ein langjähriger Unterstützer der FDP, will nichts von Blutspenden wissen. "Ich habe in meinem ganzen Leben schon viel gespendet, aber noch nie, ohne dafür eine direkte Gegenleistung wie eine Mehrwertsteuersenkung oder andere politische Vorteile erhalten zu haben."
Trotz des Wunsches der FDP-Anhänger nach einer Gegenleistung dürften Blutspenden jedoch weiterhin mit einem matschigen Brötchen und einem guten Gefühl entlohnt werden, da – so August von F. – "in Deutschland nach wie vor viel zu viele Sozialromantiker und Kassenpatienten durch Gratisspenden die Preise für Blut verderben".
ssi; Foto: Valsts kanceleja, CC BY SA 2.0

Die FDP im Postillon-Archiv:
Kabinettsumbildung: FDP wird künftig mit gleichem Personal im Handstand regieren
Westerwelles Rücktritt vom Parteivorsitz stürzt Nation in tiefe Trauer
Ehemalige DDR-Politiker distanzieren sich von FDP
Archäologen finden Partei unter neun Jahre dicker Schicht Guido Westerwelle

Dienstag, 14. Juni 2011

Wal im Internet aufgetaucht

Tauchte heute einfach so im Internet auf: Wal
Lübeck (dpo) - Augenzeugenberichten zufolge ist heute ein Wal im Internet aufgetaucht und hat damit für einige Überraschung gesorgt.
"Als ich beim Postillon vorbeisurfte, war er plötzlich da", erklärte Augenzeuge Michael B. und präzisierte: "Gleich unter der Überschrift 'Wal im Internet aufgetaucht'. Wie passend!" Viele Internetnutzer, die den Meeressäuger mit eigenen Augen gesehen haben, erklärten anschließend, sie hätten sich Wale viel größer vorgestellt.
Aus wissenschaftlicher Sicht ist dieser Vorfall durchaus kurios: "Wale – in diesem Fall ein Exemplar der Spezies Buckelwal – tauchen im Internet, das vor allem von Pornographie und Spaßbildern geprägt ist, eher selten auf", erklärte Meeresbiologe Hans Wurmel von der Universität Kiel auf Anfrage. "Wenn sie auftauchen, dann meist im Umfeld walrelevanter Themen, auf Webseiten der Umweltorganisation Greenpeace oder auf den Homepages japanischer Spezialitätenrestaurants." Wurmel geht davon aus, dass es sich bei dem Wal um ein Exemplar handelt, das zuvor bereits auf Wikipedia gesichtet wurde.
Ebenso schnell wie der majestätische Meeressäuger aufgetaucht ist, verschwand er auch wieder. "Sobald ich die Seite mit dem Postillon-Artikel über den Wal verlassen habe, war er weg", so Leser Michael B.
 ssi; Foto rechts: Tanchie, CC BY 3.0

Weitere Nachrichten mit Tier-Content im Postillon-Archiv:
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Newsticker (176)

++++ Geht auf keine Kuhhaut: Rodeoreiter streikt ++++
++++ Nicht von schlechten Eltern: Liebe ++++
++++ Taktlos: Dirigent gefeuert ++++
++++ Mobbing: Hexe hänselt Gretel ++++
++++ Keine macht die Drogen: Rauschmittelindustrie beschäftigt ausschließlich Männer ++++
rde, ssi, mst, mba,?

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Montag, 13. Juni 2011

Zu wenig Anerkennung: Heiliger Geist verlässt Dreifaltigkeit

Himmel (dpo) - Ausgerechnet an Pfingsten! Der Heilige Geist hat heute bei einer Pressekonferenz seinen Rückzug aus der Dreifaltigkeit aus Gott Vater, Sohn und – bis dato – Heiliger Geist erklärt. Seine Entscheidung begründet er damit, dass er sich von den beiden anderen Mitgliedern schon seit Jahrtausenden immer mehr in den Hintergrund gedrängt fühle.

Hat den Schnabel voll: Heiliger Geist
"Man sollte meinen, dass in einer Heiligen Dreifaltigkeit jedes der drei Mitglieder gleichberechtigt ist", gurrte der Heilige Geist in der für ihn üblichen Gestalt einer Taube. "Aber dem ist nicht so. Gott und Jesus haben immer im Vordergrund gestanden, alle Lorbeeren eingeheimst und mich damit abgespeist, dass wenigstens einmal im Jahr an Pfingsten an mich gedacht wird."
Der Heilige Geist legte eine kurze Pause ein, um nachdenklich einige Körner auf seinem Rednerpult zu picken.
"Und was soll überhaupt diese erbärmliche Visualisierung als Taube?", so der Heilige Geist weiter. "Als hätte ich den Jüngern an Pfingsten Erkenntnis und Weisheit auf den Kopf geschissen! Kein Wunder, dass die Menschen sich kaum für mich interessieren."
Auf die Frage, welche Pläne er nun nach seinem Rücktritt habe, antwortete der Heilige Geist, er wolle jetzt erst einmal durchatmen und dann ein Soloprojekt als eigenständiger Gott in neuer Gestalt starten.
Die anderen beiden Mitglieder der Dreifaltigkeit, Jesus und Gott, waren für eine Stellungnahme nicht erreichbar, ließen aber durch ihr Management ausrichten, der Heilige Geist sei absolut ersetzbar. Bis ein Nachfolger im Rahmen eines Castings gefunden sei, wollen die beiden als Heiliges Duo auftreten.
ssi

Weitere Postillon-Berichte zum Thema Religion:
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Sonntag, 12. Juni 2011

Das Wort zum Sonntag (126)

Es kommentiert Alice Weißkohl (Kopfkohlrechtlerin und Journalistin)*:
Der Freispruch der Gurke ist ein Freispruch zweiter Klasse, bei dem es an Respekt für die Opfer mangelt.
Zwar äußerte das Robert-Koch-Institut letztlich "begründete Zweifel an der Schuld der Gurke", doch erschwert es dieses Urteil den Verbrauchern künftig, verseuchtes Gemüse zur Anzeige zu bringen. Zu groß ist die Gefahr, dass man letztlich nicht ernst genommen wird, nur weil ein Erreger nicht nachweisbar ist.
Auch ist das gesamte Verhalten der Gurke – übrigens eindeutig ein Phallussymbol – mehr als fragwürdig, hatte sie sich doch vor Bekanntwerden des EHEC-Skandals freiwillig von beinahe jedem dahergelaufenen Salatfreund mit Essig und Öl zuschütten und von Salz, Pfeffer, Dill und Zwiebel berieseln lassen.
Es ist daher absurd, dass der Anwalt der Gurke jetzt hinsichtlich der Verzehrwarnung des RKI von einer "grundlosen Vorverurteilung" spricht und behauptet, das Institut habe versucht "den Angeklagten maximal zu schädigen".
Eines wenigstens beruhigt mich: Die Gurke wird wohl nicht so schnell wieder in der deutschen Küche auftreten.

*an dieser Stelle kommentieren wöchentlich wechselnd Prominente aus Politik, Wirtschaft, Kultur und organisiertem Verbrechen.
ssi; Idee: csp; Cartoon: Claude Müller Salafia

Alle Wörter zum Sonntag auf einen Blick nach dem Klick:
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Samstag, 11. Juni 2011

Links! Zwo! Drei! Vier! (85)

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Samstag neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei - nein, vier interes- oder amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.

1. Wenn der Bild-Kolumnist Franz-Josef Wagner ein professioneller Satiriker wäre, dann wäre sein Text über seinen morgendlichen Blick in die Kloschüssel die perfekte Abrechnung mit der durch die Medien verursachten EHEC-Angst. Aber leider ist Wagner nur Wagner: Lieber Deutscher EHEC-Alltag
Apropos Boulevard und Fäkalien: Gruppenbild mit Darm
2. Auf der Seite Mighty Optical Illusions werden optische Täuschungen jeglicher Art gesammelt. Wer braucht da schon bewusstseinserweiternde Drogen?: Beware The Purple Nurple
3. Im auch sonst überaus lesenswerten Blog Die Wahrheit über die Wahrheit findet sich das "ultimative Wörterbuch, um die subtilen Bedeutungsunterschiede von Begriffen zu verstehen, je nachdem, ob ein denkender Mensch oder ein Esoteriker sie verwendet": Das energetisch schwingende Wörterbuch
4. Schon etwas älter, aber sehenswert – 160 unglaubliche Arnold-Schwarzenegger-Filmzitate in unter 10 Minuten (ähnlich gut: die 100 besten Filmbeleidigungen + die 100 "cheesiest" Filmzitate):

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ssi

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Freitag, 10. Juni 2011

Zentralrat der Kinder kritisiert voreilige Entwarnung für Gurken und Salat

Skeptisch: Meier
Berlin (dpo) - Der Zentralrat der Kinder (ZdK) hat heute die voreilige Entwarnung für Gurken und Salat heftig kritisiert. Emma Meier (11), die Sprecherin des Dachverbandes aller Kinderverbände, mahnte stattdessen zu anhaltender Wachsamkeit und forderte, dass Kinder weiterhin mit unbedenklichen Süßigkeiten versorgt werden.
"Die Warnungen vor Salat und Gurken waren ein guter Anfang", erklärte Meier. "Aber anstatt sie jetzt einfach wieder zurückzunehmen und damit unsere Gesundheit zu riskieren, sollten lieber noch weitere Gemüsesorten wie etwa Spinat und vor allem Kohlrabi auf den Prüfstand gestellt werden."
Garantiert unbedenklich: Süßigkeiten
Auf einer Linie mit der Regierung und dem Robert-Koch-Institut zeigte sich der ZdK hingegen bei der Aufrechterhaltung der Warnung vor Sprossen ("Igittigitt"). Tomaten hingegen könnten in Form von Ketchup oder Pizzabelag wieder bedenkenlos verzehrt werden.
Auf die Frage, ob der Zentralrat der Kinder denn wirklich so große Angst vor EHEC habe, antwortete Meier: "E-was?"
ssi; Foto rechts: Daniel Åhs Karlsson, CC 3.0, Foto links: Cornischong, CC BY-SA 1.0

Mehr zu EHEC im Postillon-Archiv:
Ratgeber: Alles, was Sie über EHEC wissen müssen
EHEC: Aigner empfiehlt, komplett auf Essen und Trinken zu verzichten

Der Zentralrat der Kinder im Postillon-Archiv:
Zentralrat der Kinder bezweifelt, dass Eisbär Knut wieder zurück am Nordpol ist

Donnerstag, 9. Juni 2011

Razzia bei kino.to zwingt Millionen User, zwei Minuten nach neuer Streaming-Plattform zu suchen

Gehört jetzt der Kripo: kino.to
Dresden (dpo) - Die überraschende Schließung der Streaming-Seite kino.to ist nicht nur ein großer Erfolg im Kampf gegen Urheberrechtsverletzungen, sondern hat auch negative Auswirkungen auf Millionen User in Deutschland, Österreich und der Schweiz: Sie alle sind nun dazu gezwungen, im Schnitt zwei Minuten nach einer neuen Plattform zu suchen, wo sie sich Filme und Serien halblegal und gratis ansehen können.
Hätte in der Zeit Pornos sehen können: B.
"Es war schrecklich", erklärte etwa der 32-jährige Serienjunkie Gernot B. gegenüber dem Postillon. "Ich war gerade mitten in der dritten Staffel von Big Bang Theory, als kino.to plötzlich ausfiel. So war ich gezwungen "big bang theory stream" zu googeln. Erst kurze Zeit später konnte ich mir die nächste Folge auf Movie2k.to ansehen."
B. überlegt nun, ob er sich seine Lieblingsserien künftig nicht doch lieber illegal auf die Festplatte herunterlädt anstatt sie zu streamen, um derartige Zeitverluste ausschließen zu können.
Auch Tine S. (24) aus Wittstock ist schockiert: "Wie schrecklich! Für meinen Filmabend musste ich gestern spontan auf Cine24.tv ausweichen. Da muss man sich erst wieder neu eingewöhnen. Die haben ja ganz andere Werbungen, die man erst wegklicken muss."
Doch selbst die Zukunft anderer Streamingseiten wie etwa stream-tv, streamload, kinodeutschland.com, Mega-Stream, MovFilm.net, alluc.org oder G-STREAM ist unsicher. Sollten die Fahnder mit einer ähnlichen Geschwindigkeit wie bei kino.to, das mindestens sechs Jahre online war, vorgehen, dann – so fürchten Branchenkenner – könnte die nächste schon 2017 abgeschaltet werden.
ssi; Foto links: Brooks Lindsay, CC BY 3.0

Netzthemen im Postillon-Archiv:
Neuer Internet Explorer 9 lädt Google Chrome oder Mozilla Firefox noch schneller herunter
Einrichtung von Wireless LAN soll leere Kirchen wieder füllen
Neue Satzzeichen sollen Inflation von Frage- und Ausrufezeichen eindämmen

Newsticker (175)

++++ Den Studenten stinkt's: Proktologe bringt Lehrstuhl mit in die Vorlesung ++++
++++ Halb so wild: Gezähmter Tiger ++++
++++ Beamte mit vorbildlicher Pflichtauffassung: Chefingenieur Montgomery Scott ++++
++++ Hat die Nase vorn: Fast jeder ++++
++++ Jetzt auf Faithbook: Der Like Christi ++++
tim, jig, sid, rde, fho

Alle Newsticker im Postillon-Archiv:
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Mittwoch, 8. Juni 2011

Ratgeber: Alles, was Sie über EHEC wissen müssen

Kein EHEC-Artikel ohne: Bakterienfoto
Hamburg (dpo) - Ohrenstöpsel, Augenbinden - zwecklos: Noch immer gibt es keinen effektiven Schutz dagegen, von allen Seiten mit Horrornachrichten über EHEC zugemüllt zu werden.
Um etwas Ordnung in die Informationsflut zu bringen, hat der Postillon exklusiv recherchiert und präsentiert auf einen Blick die wichtigsten Fragen und Antworten im Zusammenhang mit dem knuffigen Blutdurchfall:

Was ist EHEC?
Der Begriff EHEC ist ein Akronym und steht für Elendige Hinternsprengende Ekel-Cacke. Das Darmbakterium wird neben einer Übertragung durch Nahrungsmittel vor allem durch schmuddelige Medien wie Bild und Spiegel verbreitet ("Schmierinfektion").

Was unternimmt die Bundesregierung gegen EHEC?
Unsere Retter: FDP-Typ und Aigner
Getreu dem Motto "Viele Köche machen lecker Brei" wurden die Kompetenzen auf möglichst viele Stellen verteilt: Das Robert-Koch-Institut, Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU), ein Einsatz der Bundeswehr im Inneren, dieser seltsame neue Gesundheitsminister (FDP?), Columbo und weitere 80 Millionen Spezialisten, sogenannte Bundesbürger, suchen seit Wochen fieberhaft nach der Quelle des Erregers.
Die neuste heiße Spur: Norwegische Bananen

Wie beuge ich gegen EHEC vor?
Damit ist nicht zu spaßen: roter Stuhl
Halten Sie sich von XXXLutz Möbelhäusern ("die mit dem roten Stuhl") fern. Essen Sie ausschließlich solche Lebensmittel, die bereits unter Verdacht standen: Spanische Gurken, Tomaten, Salat und Sprossen sind die einzigen Lebensmittel, die bislang negativ auf EHEC getestet wurden, und gelten damit als unbedenklich.
Die einzige sichere Methode ist allerdings der vollständige Verzicht auf Lebensmittel und Getränke über mehrere Wochen (wir berichteten).
Achtung: Diese Tipps eignen sich, um gegen EHEC vorzubeugen. Zur Vorbeugung gegen eine EHE helfen strenger Geruch, schlechter Charakter, Verhütung und/oder Homosexualität*.

*Achtung: Homosexualität, schützt zwar vor Ehe, birgt aber die Gefahr einer eingetragenen Lebenspartnerschaft.

Wie geht es weiter?
Da die Neuinfektionen bereits wieder weniger werden, könnte es sein, dass der Ursprung der Krankheitswelle nie gefunden wird. Dann werden alle Verantwortlichen die Verantwortung auf ihre Mitverantwortlichen schieben und über die ganze Sache wird Gras wachsen – bis zur nächsten Krankheitswelle.
ssi

Weitere Ratgeber im Postillon-Archiv:
Alles, was Sie über den Zensus 2011 wissen müssen
Der große Kandidatencheck: Wer wird Osama bin Ladens Nachfolger?
Hohe Benzinpreise: Wie spare ich trotzdem?

Dienstag, 7. Juni 2011

Ehemaliger Ki.Ka-Mitarbeiter veruntreute Geld, um Armverlängerung zu finanzieren

Eine Hand sollte die andere waschen: B.
Erfurt (dpo) - Selten ließ sich ein Brot derart schmieren: Gleich am ersten Verhandlungstag gestand der angeklagte Ki.Ka-Mitarbeiter B. das Brot Bestechung und Untreue in Millionenhöhe, gab aber seinem beruflichen Umfeld eine Mitschuld. Er sagte, die Verhältnisse im Ki.Ka seien "brutal" und "Mist".
Der Angeklagte gab an, dass er das Geld benötigte, um eine kostspielige Operation zu finanzieren. Durch eine Verlängerung seiner viel zu kurzen Arme wollte der unter Depressionen leidende Angeklagte endlich ein normales Leben führen.
Ein Vertrauter von B., das hyperaktive Schaf C., bestätigte, dass er wegen seiner Unfähigkeit Dinge zu greifen oft ausgelacht und zu grausamen Experimenten unter der Leitung des Erfinders B. der Busch gezwungen wurde. "Vielleicht haben wir ihn letztlich dazu getrieben", so C. nachdenklich.
Ein Gutes hat die ganze Angelegenheit jedoch: B. das Brot muss nun nicht mehr Nacht für Nacht die exakt selben Sketche aufführen.
ucn (Gastbeitrag); Foto: Richard Jebe, CC BY-SA 3.0

Weitere TV-Nachrichten im Postillon-Archiv:
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Newsticker (174)

++++ Stinkt zum Himmel: Mönche beharren auf Raucherabtei ++++
++++ Traurig: Mann unter Sonnenschirm führt Schattendasein ++++
++++ Beruf schlecht gemacht: Schwertschlucker muss Lanze brechen ++++
++++ Macht doch nichts: Mann hat keinen Job ++++
++++ Toller Beruf: Affenjäger wedelt sich einen von der Palme ++++
fho, tim, tje, bwe, ssi

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Montag, 6. Juni 2011

Griechenland saniert Finanzen durch Lizenzgebühr auf Staatsform Demokratie

Athen (dpo) - Jubel in Athen! Die griechische Schuldenkrise dürfte nun endlich überwunden sein, nachdem Ministerpräsident Giorgos Papandreou heute angekündigt hat, Lizenzgebühren für die Staatsform Demokratie zu erheben. Anschließend gingen Millionen Griechen auf die Straße, um ihre Rettung angemessen zu feiern.
Griechen feiern den Sieg über die Schulden
Papandreou erklärte kurz zuvor vor dem Parlament: "Schluss mit Sparprogrammen und Bettelei! Wenn uns unsere europäischen Freunde nicht helfen wollen, dann müssen wir uns eben selbst helfen."
Ab sofort sollen demnach sämtliche Nationen, die die vor 2500 Jahren in Athen entwickelte Staatsform Demokratie nutzen und den damit einhergehenden Wohlstand genießen, ein Prozent ihres Bruttoinlandprodukts direkt an Griechenland abführen.
Allein aus der EU fließen somit jährlich Gebühren in Höhe von 125 Milliarden Euro an die Hellenen, wobei Italien wegen seines halbautokratisch regierenden Ministerpräsidenten Berlusconi auf einen Preisnachlass hoffen darf.
Heureka: Retter Papandreou
Auch zahlreiche Staaten in Nord- und Südamerika, Asien, Ozeanien und einige wenige in Afrika müssen Lizenzgebühren bezahlen, weswegen Tunesien und Ägypten sogar erwägen, ihre gestürzten Diktatoren wieder einzusetzen, um Geld zu sparen.
Weiterhin plant die griechische Regierung, die Lizenzgebühren auf die Staatsform Demokratie auch nachträglich zu erheben – ein Umstand, der Deutschland angesichts einer bis 1918 währenden Monarchie, dem Dritten Reich und einer jahrzehntelangen Teilung, bei der wenigstens ein Drittel des Staatsgebietes keine freien Wahlen abhielt, wenig trifft.
Doch auch die USA, die die Nachforderungen von über 200 Jahren stemmen müssen, scheint keine großen Probleme mit dem neuen Gebührenmodell zu haben. Präsident Barack Obama spielt nämlich schon seit längerem mit dem Gedanken, seinerseits von allen anderen Staaten der Welt Gebühren für rücksichtslosen Kapitalismus amerikanischer Prägung zu erheben.
ssi; Foto links: ΠΑΣΟΚ, CC BY-SA 2.0, Foto rechts: James Nash, CC BY-SA 2.0

Alles zur griechischen Krise im Postillon-Archiv:
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