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Dienstag, 11. November 2008

Eilbeschluss gegen Karneval

Berlin (dpo) - In letzter Minute war man sich dann auch über Parteigrenzen hinweg einig, dass dem sinnlosen Treiben ein Ende gesetzt werden muss. Die Bundesregierung und sämtliche Oppositionsparteien haben soeben ein Gesetz beschlossen, das heute sämtliche Karnevalsstimmung unterbinden soll.


Weder ist es erlaubt, um 11.11 Uhr "Karneval" oder etwa "Fasching" zu rufen, noch, auf Straßen zu tanzen oder gar ein Prinzenpaar vorzustellen. Bereits ein wissendes Lächeln kann schwere Strafen nach sich ziehen. "In Zeiten der Krise brauchen wir keine aufgesetzte Fröhlichkeit", sagte der ohnehin als knorrig geltende Bundestagspräsident Norbert Lammert bei einer Pressekonferenz.

Das Gesetz tritt mit umgehender Wirkung in Kraft und sieht Strafen von bis zu 2 Jahren Freiheitsentzug vor. Da die Polizei nicht überall vor Ort sein kann, ruft die Bundesregierung dazu auf, fröhlich zu denunzieren.

ssi
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