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Geburtsjahrgänge 2021 und 2022 zurückgerufen

Berlin (dpo) - Eingeschränkte motorische Fähigkeiten, unkontrollierter Speichelfluss, ständiges Geplärre: Wegen dieser und zahlreicher weiterer Mängel hat das Familienministerium heute die Geburtsjahrgänge 2021 und 2022 zurückgerufen.

"Alle Säuglinge, die im Laufe des Jahres 2021 oder 2022 geboren sind, müssen bis zum Ende des Monats in einer der eigens dafür eingerichteten Sammelstellen zurückgegeben werden", bestätigte Familienministerin Lisa Paus (Grüne) dem Postillon. "Um die Unannehmlichkeiten möglichst gering zu halten, bekommen Eltern zum Ausgleich wahlweise ein nagelneues Baby oder einen Einkaufsgutschein im Wert von 700 Euro."

Zu dem Beschluss wurden allerdings auch kritische Stimmen laut, denen zufolge die Umtauschaktion überflüssig sei. So wurde bemerkt, die Jahrgänge 2020 und früher hätten anfangs nahezu dieselben Mängel aufgewiesen. Sie könnten sich aber inzwischen fast normal bewegen und würden auch nicht mehr soviel sabbern und schreien.

ssi; Foto: Tomen, CC BY-SA 3.0; Erstveröffentlichung: 23.9.10; an aktuelle Jahreszahlen angepasst
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