"Als Fritz vor einigen Wochen zunächst als Maskottchen in unser Ministerium kam, konnte er überhaupt nicht sprechen", erklärte ein Ministerialbeamter gegenüber dem Postillon. "Doch aus unerfindlichen Gründen hat er bei uns binnen kürzester Zeit gelernt, die Worte "mehr" und "Überwachung" zu krächzen."
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| Hat jetzt mehr Zeit fürs Wesentliche: Friedrich |
Davon, dass er sein Gesicht nun nicht mehr persönlich in jede Kamera halten muss, verspricht sich Innenminister Hans-Peter Friedrich mehr Zeit fürs Wesentliche – etwa um wichtige Gesetzesinitiativen für mehr Überwachung auszuarbeiten.
Indes ist fraglich, ob die Ernennung zum Pressesprecher die letzte Stufe auf der Karriereleiter des ehrgeizigen Vogels bleiben wird. Aufgrund seiner sicherheitspolitischen Kompetenz und argumentatorischen Brillanz halten nicht wenige es für möglich, dass Fritz es selbst eines Tages zum Bundesinnenminister bringen kann – vorausgesetzt natürlich er hat das richtige Parteibuch.
Bislang beantwortete der Papagei allerdings noch jede Frage nach seinen persönlichen Zielen ganz bescheiden und loyal mit: "Mehr Überwachung!"





