Passende Gebietsstruktur: Aldi expandiert nach Nord- und Südkorea

Seoul, Pjöngjang (Archiv) - Im europäischen Ausland, den USA und Australien ist der Lebensmitteldiscounter Aldi bereits erfolgreich vertreten. Nun wollen Aldi Nord und Aldi Süd gemeinsam auch den asiatischen Markt erobern: Aufgrund der passenden Gebietsstruktur expandieren die Schwesterunternehmen noch in diesem Jahr nach Nord- und Südkorea.

"Normalerweise müssen wir uns bei einer Expansion erst einmal mühsam einig werden, nach welchen Kriterien wir Länder untereinander aufteilen", erklärt Aldi-Süd-Chef Norbert Podschlapp. "Aber bei unserer ersten großen Ostasien-Expansion war sofort klar, wie die Gebietsaufteilung aussieht."

Während Aldi Süd seine neue Korea-Zentrale in Seoul eröffnet, baut Aldi Nord derzeit am Sitz in Pjöngjang.

"Unsere Marktanalysen haben ergeben, dass die Nordkoreaner außerordentlich hungrige Kunden sind", so Aldi-Nord-Chef Marc Heußlinger auf Anfrage des Postillon. "Und auch der Staatschef soll kein Kostverächter sein. Als Lebensmitteldiscounter ist das natürlich Musik in unseren Ohren."

Zudem gebe es bislang so gut wie keine Konkurrenz. Heußlinger fügt verschwörerisch hinzu: "Mal unter uns: Ich glaube, wir haben Aldi Süd da ziemlich über den Tisch gezogen."

shp, dan, ssi; Karte: Johannes Barre, CC BY-SA 3.0; In Kooperation mit Der Gazetteur; Erstveröffentlichung: 11.1.18
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