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Donnerstag, 27. September 2018

10 Fehler, die Sie auf dem Oktoberfest nie begehen sollten

Saupreißn aufgepasst! Zwar ist es auch Nichtbayern seit einigen Jahren erlaubt, das Münchner Oktoberfest zu besuchen, doch es gibt einige Fehler mit teils fatalen Folgen, die Zugroaste immer wieder begehen. Der Postillon präsentiert Ihnen 10 Fauxpas, die Sie unbedingt vermeiden sollten:


1. Aufs Oktoberfest gegangen sein
Schlimmer Anfängerfehler! Man sollte nie aufs Oktoberfest gehen. Jeder, der noch einigermaßen bei Verstand ist, weiß: Es ist eine grässliche Veranstaltung mit grässlichen Menschen. Aber jetzt ist es zu spät. Versuchen Sie wenigstens die nächsten neun Punkte zu vermeiden.

2. "Eine Maß Bier" statt "Oa Maß göibe Hopfngrützn" bestellen
Bestellen Sie nie eine Maß Bier, denn sonst werden Sie ein ekelhaft süßliches nach Erbrochenem schmeckendes Getränk für 13,50 Euro erhalten. Wer hingegen "Oa Maß göibe Hopfngrützn" ordert, bekommt für nur 2,30 Euro einen Liter köstlichen bayerischen Bieres, das seinesgleich sucht.

3. Romantisches Picknick auf der Kotzwiese
Sie dachten, dass ein Picknick mit Ameisen unangenehm ist? Dann versuchen Sie mal Weintrauben mit Käse zu essen oder mit Ihrem Partner intim zu werden, wenn ständig Betrunkene um Sie herumtorkeln und Ihnen auf die Decke kotzen.

4. Ins Maulschellenzelt gehen
Ob Augustiner, Hacker, Löwenbräu oder Hofbräu – Festzelte gehören seit jeher zur Wiesn und sind meist zum Bersten gefüllt mit glücklichen Menschen. Ein Zelt, das sie jedoch auf jeden Fall meiden sollten, ist das berüchtigte Maulschellenzelt. Immer wieder kommt es vor, dass sich ahnungslose Touristen dorthin verirren und sogleich vom grimmigen Wirt Alfons Humperndackel mit einer zünftigen Watschn begrüßt werden. Bier gibt es in dem Zelt übrigens nicht – dafür schmerzen einem danach tagelang die Wangen.

5. Dirndl falsch herum tragen
Hier sehen Sie, wie es nicht geht. Achten Sie immer darauf, dass Sie Ihr Dirndl richtig herum anziehen. Der Kopf muss oben rausschauen, die Beine unten. Das gilt auch und insbesondere, wenn Sie ein Mann sind.

6. Eigenes Bier vor Ort brauen, um Geld zu sparen
Immer wieder glauben Leute, dass es angesichts der hohen Bierpreise klug ist, direkt vor Ort sein eigenes Bier zu brauen. Doch schnell stellt sicher heraus, dass der dazu benötigte Braukessel, den Gärbehälter, das Sieb, der Herd, die Bierspindel und alle Zutaten erstaunlich unhandlich sind. Zudem findet sich bei dem Trubel nirgendwo ein ruhiges Plätzchen, wo man in Ruhe schroten, einmaischen, läutern, überschwänzen und die Würze kochen kann. Auch das Spindeln, die Hopfung, die Messung der Stammwürze, die Heißtrubentfernung und Hauptgärung gestalten sich schwer, wenn man ständig angerempelt wird. Und ist man dann nach tagelanger schweißtreibender Arbeit endlich fertig, stehen bereits 100 bis 200 Schnorrer mit leeren Maßkrügen Schlange. Dann sich doch lieber für eine gekaufte Maß verschulden!

7. Den Zwiderhackdotschn ins Kletzndoi legen
Wer in einem fremden Land wie Bayern unterwegs ist, sollte sich auch an die dortigen Gepflogenheiten halten. Dazu gehört es, auch auf der Wiesn den Zwiderhackdotschn immer mindestens eine Handbreit entfernt vom Kletzndoi zu halten, wenn man schon unbedingt beides dabei haben muss. Wer den Zwiderhackdotschn gar direkt ins Kletzndoi legt, nimmt in Kauf, sein bayerisches Gegenüber damit zutiefst zu breigldotschn und muss damit rechnen, von der Wiesn verwiesn zu werden.

8. Nase popeln
Unabhängig von der Wiesn: Das macht man einfach nicht, Sie Ferkel!

9. Jürgen heißen
Warum genau, ist unklar, doch sollten Sie auf keinen Fall Jürgen heißen, wenn Sie aufs Oktoberfest gehen. Denn sobald die Einheimischen erfahren, dass jemand auf den Namen Jürgen hört, rotten sie sich zusammen und knüpfen die betreffende Person am nächsten Laternenpfahl auf. Wer Jürgen heißt, kann natürlich trotzdem aufs Oktoberfest, sollte seinen Namen aber unter allen Umständen geheim halten.

10. Nüchtern sein.
Egal, was Sie machen, seien Sie nie, niemals nüchtern auf dem Oktoberfest! Zu den Folgen gehören posttraumatische Belastungsstörungen, Schizophrenie, unkontrolliertes Kreischen und Apathie. 40 Prozent aller Patienten psychiatrischer Kliniken rekrutieren sich aus Menschen, die diesen Fehler begangen haben. Faustregel: Sie sollten immer mindestens so viele Promille haben, wie Sie Fäuste besitzen.

ssi, dan, pfg; Fotos: Shutterstock
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