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Mittwoch, 7. August 2019

Clever: Mann bunkert 50 Tonnen CO2 im Keller, bevor darauf Steuern anfallen

Hof (dpo) - Der kluge Mann sorgt vor. Getreu diesem Motto hat Bernhard Kabenke aus Hof in seinem Keller inzwischen insgesamt 50 Tonnen CO2 in Fässern eingelagert. Falls die Politik tatsächlich eine CO2-Steuer in Deutschland einführt, hat er auf diese Weise einen ausreichenden Vorrat für den Eigenbedarf und gewinnbringenden Weiterverkauf.

"Ich bin auf alles vorbereitet", so der 41-Jährige stolz, während er auf mehrere hundert Eichenfässer deutet, in denen sein Schatz lagert. "Hier drin befindet sich 1A-Marken-CO2 aus den verschiedensten Quellen im Wert von circa 10.000 Euro. Das da hinten ist zum Beispiel alles aus verbrauchter Atemluft. Und die Fässer da vorne stammen von einem alten Dieselgenerator. Wollen Sie mal riechen?"
Sein Kalkül: Falls die Regierung eine CO2-Steuer beschließt, wären bereits im Privatbesitz befindliche Bestände selbstverständlich nicht betroffen. "Damit sind ich und meine Angehörigen bis an unser Lebensende mit CO2 versorgt. Und wenn wir wollen, können wir es auch unter der Hand gewinnbringend weiterverkaufen."
Ähnlich handhabte Kabenke auch das Glühbirnenverbot von 2009. "Ich habe immer noch mehr als 350.000 Glühbirnen im Nebenraum. Wollen Sie mir eine abkaufen? Bitte nehmen Sie ein paar mit. Von mir aus geschenkt! Ich benutze zu Hause eh nur noch LEDs."
pfg, ssi, dan; Foto: Shutterstock
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