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Mittwoch, 20. Januar 2021

Donald Trump begnadigt Saruman, Cersei Lannister und Skeletor

Washington (dpo) - Donald Trump geht nicht ohne einen letzten Paukenschlag: Als eine seiner letzten Amtshandlungen begnadigte der scheidende US-Präsident heute 73 ihm nahestehende Personen, darunter Saruman, Cersei Lannister und Skeletor. Sämtliche durch die Justiz gegen sie verhängten Strafen oder Anklagen sind damit mit sofortiger Wirkung nichtig.

"Hiermit begnadige ich diese 73 patriotischen Helden. Sie sind gute Leute und was ihnen widerfahren ist, ist mehr als unfair", so Trump vor versammelten Journalisten. "Hiermit wird endlich wieder Gerechtigkeit hergestellt."

Zuvor hatten US-Medien bereits über Treffen zwischen Trumps Team und Personen wie Draco Malfoy, Hannibal Lecter, dem Clown Pennywise, Ivan Drago, Maleficent, Biff Tannen, Cruella de Vil und Steve Bannon berichtet. Sie alle befinden sich ebenfalls auf der Liste der nun Begnadigten.

Einige wie Hans Gruber, Megatron, Lex Luthor, die Panzerknacker, Thanos sowie Chucky die Mörderpuppe sollen laut Medienberichten sogar Zahlungen in ungenannter Höhe an Trump vereinbart haben – Vorwürfe, die die Trump-Administration scharf zurückweist.

"Indem der Präsident kurz vor seinem Abgang noch persönliche Idole wie Norman Bates, Darth Vader, Scar, J. R. Ewing, HAL 9000, den Predator, Immortan Joe, den Joker sowie die böse Königin aus Schneewittchen begnadigt, setzt er ein starkes Zeichen, dass die Justiz und die Öffentlichkeit mit diesen Menschen zu hart ins Gericht geht", erklärt US-Rechtsexpertin Joanna Melbeck. Spannend sei nun die Frage, ob Trump nun in seinen letzten Stunden noch versuchen könnte, sich selbst zu begnadigen.

"Aber vermutlich werden seine Berater das verhindern, um keinen öffentlichen Aufschrei zu provozieren", so Melbeck. "Schließlich haben die meisten US-Amerikaner bei vielen der 73 Begnadigten wie Graf Dracula, Freddy Krueger oder Godzilla immerhin ein Fünkchen Hoffnung, dass sie ihre Lektion gelernt haben und sich bessern können. Bei Trump hingegen nimmt das inzwischen niemand mehr an."

dan, ssi; Foto: Shutterstock

Dieser Artikel erschien erstmals bei unserer britischen Partner-Publikation NewsThump

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