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Karl Lauterbach immer seltener in Talkshows zu Gast: Ist die Pandemie bald zu Ende?

Berlin, Köln (dpo) - Das macht Hoffnung: Laut einer Studie der Humboldt-Universität Berlin kommt es derzeit immer seltener zu Talkshow-Auftritten des SPD-Politikers Karl Lauterbach. Die Wissenschaftler werten das als Hinweis, dass die Corona-Pandemie bald zu Ende sein könnte.

"Erstmals seit Monaten messen wir in den vergangenen Wochen eine signifikant niedrigere Talkshow-Präsenz von Karl Lauterbach", erklärt der Statistiker Heinrich Korten. "Das bedeutet mit großer Wahrscheinlichkeit, dass die Corona-Pandemie sich langsam dem Ende zuneigt."

Tatsächlich gilt der sogenannte Lauterbach-Talkshow-Index (LTI) als noch wichtigerer Indikator für die Heftigkeit von Pandemien als etwa die 7-Tages-Inzidenz der Neuinfektionen, der R-Wert oder die Auslastung der Intensivbetten.

"Derzeit beobachten wir Karl Lauterbach nur noch in etwa zwei Talkshows pro Woche", so Korten. "Der LTI liegt also stabil bei 2. Tendenz fallend."

In Hochphasen der Pandemie - etwa im März 2020 oder um Weihnachten - ergaben die Messungen bis zu 37 Auftritte pro Woche. "Dabei gibt es nicht mal so viele Talkshows in Deutschland", gibt Korten zu bedenken. "Keine Ahnung, wie der das macht."

Für eine vollständige Entwarnung sei es jedoch noch zu früh. "Erst, wenn Lauterbach nur noch einmal oder seltener pro Woche im TV zu sehen ist, kann man mit Sicherheit sagen, dass Corona vorbei ist", so Korten.

pfg, ssi, dan; Foto: Imago
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