Union und FDP werfen Umwelt vor, Wahlwerbung für die Grünen zu machen

Berlin (dpo) - Fairer Wahlkampf geht anders! Nach mehreren Fällen von Extremwetter, Unglücken bei der Förderung fossiler Brennstoffe und durch den Klimawandel hervorgerufene Katastrophen beklagen sich Politiker von CDU/CSU und FDP, dass die Umwelt Wahlwerbung für die Grünen macht.

"Das ist doch schon sehr verdächtig, dass diese Ereignisse alle ausgerechnet in einem Wahljahr stattfinden", so CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet. "Das lässt uns mit unseren viel zu geringen Bemühungen im Umweltbereich schlecht dastehen und spielt stattdessen den Grünen direkt in die Hände."

Ähnlich sieht das FDP-Politiker Wolfgang Kubicki. "Die Natur sollte neutral sein und keine Partei bevorzugen. Ich werde bei den zuständigen Stellen Beschwerde einlegen."

Zuvor wurden innerhalb weniger Wochen Rekordtemperaturen von über 49 Grad Celsius in Kanada gemessen, der Golf von Mexiko stand nach einem Gaspipelineunglück in Flammen, vielerorts wüten Waldbrände, in mehreren deutschen Städten kam es zu Überschwemmungen, schwerem Hagel und Sturmschäden. Zudem fegte ein tödlicher Tornado durch Tschechien und hinterließ eine Schneise der Verwüstung.

Damit Wählerinnen und Wähler in ihrer Wahlentscheidung nicht zugunsten der Grünen beeinflusst werden, fordern Union und FDP die Umwelt auf, sämtliche Katastrophen, Hitzewellen und Extremwetterereignisse auf die Zeit nach dem 26. September 2021 zu legen.

pfg, ssi, dan
Artikel mit Freunden teilen:
Neuere Ältere

Leserkommentare

Dieser Text sollte niemals angezeigt werden!