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Zahnarzt, der seit Jahren Zähne mit Microchips füllt, wundert sich, warum so viele denken, man bräuchte dafür eine Impfung

Bremen (dpo) - Was ist nur mit den Leuten los? Seit der Coronapandemie versteht Zahnarzt Jörg Köhler (48) die Welt nicht mehr. "Wieso haben die Coronaleugner ständig Angst vor Mikrochips im Impfstoff?", rätselt er. "Wir Zahnärzte verbauen die doch schon seit Jahrzehnten heimlich in Zahnfüllungen und da hat sich noch nie jemand beschwert."

Angesichts der Sorgen von Impfgegnern kann Köhler nur den Kopf schütteln. "Chips zu verimpfen wäre doch überhaupt nicht praktikabel. Die müssten ja mikroskopisch klein sein, um überhaupt durch die Nadel zu passen. Dabei ist in einer Zahnfüllung super viel Platz. In einen Backenzahn passt ein ganzer Pentium-Prozessor mit 20 Terabyte Festplatte und Windows 10 ohne Probleme."

Doch auch weitere Gründe sprechen für den Einsatz von Chips zum Tracking und zur Bevölkerungskontrolle im Gebiss: So befinden sich die Zähne viel näher am Gehirn, was Gedankenkontrolle erheblich vereinfacht. Zudem muss früher oder später jeder einmal zum Zahnarzt.

"Selbst die Skeptischsten landen irgendwann auf meinem Stuhl", erklärt Köhler. "Notfalls treibt sie der Schmerz her. Und falls jemand wirklich mal überhaupt keine Karies hat, dann behaupte ich halt einfach, er habe Karies, und bohre in einen gesunden Zahn, der dann mit den nötigen Chips gefüllt wird."

nst, ssi, dan; Foto: Shutterstock
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